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Friday, December 21, 2007

Canaima und Gran Sabana

FRÖHLICHE WEIHNACHTEN







UND EIN GLÜCKLICHES NEUES JAHR


Hier ist entlich der Versprochene Bericht, Warnung er ist sehr lang, falls Ihr nicht alles lesen wollt geht zum Ende, da habe ich 6 Album und Filme für Euch zu sehen. Nun wünschen wir Euch allen ganz fröhliche Weinachten und einen guten Rutsch ins 2008.

CANAIMA NATIONAL PARK AND GRAN SABANA OKTOBER 2007

Die normalerweise 3 ½ Stunden Busfahrt nach Ciudad Bolivar dauerte 6 ½ Stunden dazu kam dass die Klimaanlage nicht funktionierte so sassen wir in einer unangenehmen schwülen Sauna. Wir kamen erst am späten Nachmittag in Ciudad Bolivar an und gingen direkt zum Da Gino's Hotel gegenüber dem Flughafen das Tony uns empfohlen hatte. Ich traf Tony unseren Reiseleiter im vergangenen Jahr, als Helene und Peter eine Reise nach Los Llanos mit ihm organisierte. Tony ist definitiv Steve Erwin von Venezuela. Der ist genauso wild wie Steve es war und stürzt sich auf alles was sich bewegt, ob Skorpion, Schlange oder Krokodiel. Wir hatten eine tolle abenteureliche Reise mit ihm im Canaima Nationalpark.
Als Toni im Hotel vorbei kam und ich ihm Linda und Ed vorstellte, Linda und Ed kamen gerade von Merida zurück was am anderen Ende von Venezuela liegt und trafen dort einen Reiseführer der auch Tony hiess, der selbe Tony der nun in unserem Zimmer stand, ist echt eine kleine Welt.

Nach einem feinen Schmaus in einem Steakhaus und einer ruhigen Nacht standen wir erfrischt auf und trafen uns um 7 Uhr am Flughafen, wo Toni unsere Reise mit Sapito Touren abschloss und wenige Minuten später stiegen wir in unsere Cessna und sogleich gings los. Wir waren ganz aufgeregt da wir diese Reise schon lange unternehmen wollten. Der Flug dauerte 45 Minuten und brachte uns über ein grosses Flachland mit vereinzelten Büschen dann durch einen üppigen Dschungel zum Guri See, über den See und von da an konnten wir die ersten Tepuis erblicken. Der Himmel war bewölkt doch der Pilot flog knapp unter den Wolken her damit wir eine gute Aussicht geniessen konnten und es auch nicht zu turbulent war. Das lustigste war als der Pilot seine Hand für Schatten über seine Augen brachte und hin und her schaute als ob er sagen wollte: „Wer zum Teugel sind wir“. Dann erreichten wir einen Fluss mit Stromschnellen und dann die Aussicht auf einen gewaltigen Wasserfall nach ein anderer und noch einen, total sieben neben einander, wir waren sprachlos. Nur Sekunden später landeten wir auf der Piste in Canaima, eigentlich war es komisch dass er neben der Piste auf dem Kiesel landete.

Tony meinte dass es am besten wäre zugleich zum Angel Wasserfall zu gehen da wir dadurch mehr Zeit dort verbringen konnten. Ein Lastwagen fuhr uns dann zum Ucuaima Wasserfall, wo ein 30 Fuß Kanu mit 45 PS Motor auf uns wartete. Was uns ein bischen beunruhigte war dass der Wasserfall nur 30 Meter von uns entfernt in die Tiege stürtze. Die größten, Sid und Ed, mussten hinten sitzen, ich hatte das Glück dass ich zuforderst sitzen konnte, super um Fotos zu machen. Ich war sicher, dass mein Sitz der nässeste sein würde doch Sid und Ed wurden am meisten durchnässt, alle aussert mir wurden durchnässt. Sid hatte einen Regenmantel an doch schloss er die Ärmel bei der Hand nicht und so kam das Wasser seinen Ärmel rauf um seinen Rücken herum und auf der andren Seite wieder raus, das war zu lustig. Die Fahrt auf dem Fluss war wirklich eines der aufregendsten Bootfahrten die wir je unternommen haben. Wir fuhren 40 km dem Fluss hoch und kletterten ungefäht 500 meter in die Höhe, was Stromschnellen bedäutete, die machten den meisten Spass da es sich wie auf einer Wilden Maus Fahrt anfühlte. Ungefähr halbwegs genossen wir Mittagessen bei einem Wasserfall der in den Fluss ströhmte. Manche schwammen unter dem Wasserfall, andere wie ich bekämpften sich mit den hungrigen Mücken.

Von hier aus hatten wir etliche Stromschnellen zu überqueren eine war so schlimm dass vor einigen Jahren ein Boot mit Touristen kennterte und die nun umwandert werden muss was ein 20 Minütiger Spaziergang auf einem sandigen Pfad die eine hübsche Aussicht auf etliche Tepuis offeriert. Auf der andren Seite des Pfades wartete unser Boot auf uns und von dort aus wurde die Fahrt noch Abenteuerlicher da eine Stromschnelle nach der anderen uns im Wege lag. Die Aussicht war spektakulär da jedes mal wir um die Ecke des geschlängelten Flusses kamen eine andere Tepui zu sehen war, die meisten hatten etliche Wasserfälle die von ganz oben den steilen Wänden runterstürzten. Auch flog ein orangefarbener Vogel aus den Bäumen raus, es war ein Rupicola Rupicola oder Orange Cock of the Rock, den kann man an seinem Kopf erkennen der einen Kam hat der wie ein Helm aussieht, ein sehr seltener Vogel. Wir sahen auch einen schönen Vogel mit schimmernden kobaltblauer Farbe und gelbem Bauch, Tony sagte, es sei ein Drogon, aber ich war nicht in der Lage den im Vogelbuch oder Internet zu finden.
Je höher wir dem Fluss hoch stiegen je enger wurde der und mehr Felsen kamen im Fluss zum vorschein und viele male kam das Boot nur Millimeter am Felsen vorbei. Der Kapitän hatte eine große Herausforderung das Boot dadurch zu manövrieren er zeigte dass er den Fluss gut beherschte. Dann schließlich kam der Angel Fall zum Vorschein, was für eine Augenweide. Nur noch wenige Felsen und Stromschnellen in dem nun sehr engen Fluss und wir kamen auf Isla Ratoncito, wo unser Lager war an. Wir hatten etwa 50 Meter einem steilen Hang hoch zu klettern wo wir dann unser Lager fanden mit der wunderbarsten Aussicht auf den Angel Fall. Plan war zum Wasserfall zu wandern doch ein fernes Gedonner kündigte ein Gewitter an und so hingen wir unsere Hängematten anstattdessen auf. Natürlich hatten die auch Mückennetze und sahen nun wie Kokons aus. Es dauerte nicht lange bis der schwere Tropenregen für 30 Minuten runterdonnerte und die schwüle Tropentemparatur abkühlte.
Nachdem der Regen nachliess und alle Kokuns aufgehängt waren fingen die einheimischen Pemoñ Indianer an unser Abendschmaus zu kochen. Etliche Hühnchenhälften wurden auf einem Stecken aufgespiesst und dann um das Lagerfeuer in den Boden gesteckt und so langsam gebraten. Wären das Huhn am Rösten war entdeckten wir allerlei ums Lager herum, eine Eidechsen die uns genauso beobachtete wie wir sie, wilde Orchideen die in den Bäumen blühen, einen schwarzen Skorpion der gerade dran war einen Tausendfüssler zu verschmausen, eine grosse Spinne und schöne kobaltblaue Morphoschmetterlinge. Auch gesellte sich eine russische Gruppe zu uns. Wir genossen ein geschmackvolles Abendessen, erzählten Geschichten, Witze, lachten und sangen Lieder (Russische, Spanische, Portugesische, Deutsche und auch Schweizer) und Manche hatten etwas zu viel Rum, doch wir alle kriegten einen guten Schlaf in unseren Hängematten weil der Regen die ganz Nacht durch aufs Zinndach trommelte.
Der Duft von Arepas (Mais Pfannkuchen) die im heißem Öl sprutzelten brachte mich zum Erwachen. Als ich meine Augen öffente sah ich den Wasserfall von der Hängematte aus, was für eine tolle Sicht aufzuwachen, wow. Nach einem schmackhaften Frühstück brachte uns das Boot auf das Ufer gegenüber und von dort aus gings zu Fuss bis Angel Falls. Es war ein 1 ½ Stunden Wanderung hauptsächlich bergauf. Tony erklärte uns alles über Boden, Pflanzen, Blumen, Tiere und einer der Indianer zeigte uns eine Pflanze welcher Stiel unglaublich gerade war und zeigte uns wie sie Fasern aus ihnen entfernen, die sie dann für Korbweberei und andere Dinge gebrauchen, doch aber gebrauchen sie den Stecken auch als Angelrute. Uns zeigte er wie er einen Mädchenfänger macht, das ist ein Ritual hier für die jungen Indianer die sich eine Frau suchen. Der Mädchenfänger ist geflochtener Schlauch die auf beiden Enden offen sind, diese Öffnung steckt er dann über dem Mädchens kleinen Finger und seiner geht ins andere Ende, dann zieht er daran und falls es dem Mädchen oder ihm von Finger rutscht ist das nicht seine zukünftige Frau, doch aber wenn es hält sind die beiden füreinander bestimmt, nun kommt natürlich noch die Frage ob sie ihn auch mag.

Die letzten 20 Minuten Aufstieg waren ziemlich anstrengend da wir einige Felsen zu beklettern hatten doch dann kam die Belohnung die unglaubliche Sicht über den mächtigen Wasserfall. Der Wasserfall is so hoch dass bei der Zeit das Wasser am Boden ankommt ist es fein wie ein Nebel. Auch verursacht der Wasserfall seinen eigenen Wind und brachte einen Hauch des Nebels zu uns.

Angel Falls ( 'Parekupa - Meru in Pemoñ Sprache Wasserfall des tiefsten Ortes) ist der weltweit größte Wasserfall und hat eine Höhe von 979m mit einem kontinuierlichen Fall von 807 m und ist 16 mal der Höhe von Niagra Falls. (Koordinaten: 5 ° 58'03 "N, 62 ° 32'08" W). Das Wasser vom Falle fliesst dann in den Churun Fluss, einem Nebenfluss des Carrao Flusses.
Angel Falls fällt vom grössten Tafelberge 700 qm, Auyantepui (Pemoñ Sprache 'Berg des schlecht und übelen Gottes), und fällt in den Cañon del Diablo ( "Teufelsschlucht"). Der Wasserfall ist das meist besuchte Wahrzeichen von Venezuela und ist benannt nach einem amerikanischen Busch Piloten, Jimmie Angel, der auf der sumpfigen Auyantepui in 1937 in seinem viersitzer Flugzeug auf der Suche nach Gold landete. Das Flugzeug blieb in der sumpfigen Oberfläche stecken und er zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Begleitern, begingen den langen Weg durch grobes noch nie betretene Gelände an den Rand der Hochebene, dann stiegen sie dem steilen Felsen runter und erreichten Zivilisation nach 11 harten Tagen. Das Flugzeug wurde später von der Spitze des Tepuis enfernt und ist nun vor dem Flughafen Terminal in Ciudad Bolivar zu sehen.
Angel Falls ist umringt von Wildnis und hat keinen Strassenzugang. Das Dorf Canaima ca. 50 km nordwestlich ist der Eingang zum Park und ist nur per Flugzeug erreichbar. Angel Falls, Auyantepui, Canaima und deren Umgebung liegen innerhalb der Grenzen der 30'000 - km ² Parque Nacional Canaima der zweitgrößte Nationalpark. Es zieht sich nach Osten und Süden fast an die internationale Grenzen mit Brasilien und Guyana und umfasst das meiste der Gran Sabana.
Wir saßen auf einem Felsen und bewunderten diesen spektakulären Wasserfall und waren umringt von blühen Orchideen, Bromelien und andere tropische Blumen, Pflanzen für die wir ein Vermögen bezahlen, hier wachsen sie wie Unkraut.
Wir konnten uns nicht sattsehen doch wir mussten leider zum Lager zurückkehre da noch weitere Abenteuer auf uns warteten. Wir sammelten unsere sieben Sachen zusammen und wenig später sassen wir im Boot und schossen dem Fluss runter. Die Strömung des Flusses war natürlich nun mit uns und machte die Fahrt noch spannender, speziell als wir nur millimetern bei den Felsen vorbei sausten und in nur drei Stunden kamen wir unten an. Es fühlte sich an wie eine Fahrt in einem Vergnügungspark. Als wir ausstiegen waren wir nur wenige Meter von der Klippe wo Salto Hacha runterstürtzt entfernt, wow. Von hier wanderten wir 20 minuten den Hügel neben dem Wasserfall runter zu unserem nächsten Camp, Bernal Camp auf der Isla Anatoly, unsere Zuhause für die folgenden zwei Nächte. Bernal Camp war ein bisschen mehr zivilisierter als das Ratoncito Lager und auch etwas grösser mit 44 Hängematten unter einem riesigen Dach, in der Mitte waren Tische und Bänke, nebenan ein Häuschen mit Badezimmer mit kalter Flusswasserdusche und ein großer Garten lud für Spaziergänge ein. Von hier hatten wir eine herrliche Aussicht über die Canaima Wasserfälle. Wir waren direkt gegenüber Salto Hacha nebenan auf der rechten Seite ist Golondrina, dann Ucuaima. Sid und ich gingen sogleich auf einen Spaziergang zur Lagune von wo man die Wasserfälle besser sehen konnte. Das Belgische Pärchen folgte und als wir am Strande der Laguna ankamen schrien sie: "Schlange, Schlange". Wir liefen sofort zu ihnen und oh meine güte war das die schönste Schlange die ich je gesehen habe. Ich denke sie war ca. 6 Meter lang mit den unglaublichsten funkelnden grünen und blauen Farben, die Farbe eines Dorado/Mahi Mahi und hatte einen gelben Bauch und schlitterte sehr schnell über den heißen Sand, dann über die Zweige eines Busches und schließlich fand sie Unterschlupf in einem Baumstammloch und das hab ich auf Film. Danach holte ich natürlich sofort Tony und meinte zu Sid und dem Belgischen Paar die Schlange ja nicht weggehen zu lassen, ja als ob die sie stoppen würden. Doch die Schlange war noch im Loch als Tony mit mir zurück rannte und sogleich versuchte Tonz die Schlange aus dem Loch zu lotzen was ihm zwar gelang doch war er erfolglos sie zu fangen, doch wir kriegten noch einen guten Blick auf sie. Versuchte rauszufinden was für eine Schlange sie war, doch ohne Erfolg. Ich weiss nur dass sie nicht giftig war sie hatte runde pupillen.

Nach einer weiteren wundervollen Abendmahl gingen die Jungs zur Laguna und machten ein Lagerfeuer, während Carmen von Spanien uns Mädchen eine Gesichtsmassage gab, ahhhhh das Leben ist gut. Das Feuer tobte als wir ankamen, und die Jungs hatten inzwischen etwas zu viel Rum in sich. Tony meinte dass ich nach der Massage nun ein gesunde Schaummaske gebrauche (die Indianer hier schwören dass das braune Flusswasser die Haut verjüngt), und warf Schaum (aufgeschäumt vom Wasserfall) in mein Gesicht wieder und wieder ich fühlte mich an als ob ich mit Schlagsahne beworfen wurde. Im Dunkeln sieht der Schaum weiss aus doch am nächsten Morgen sah ich die Beschehrung, meine Bluse war nicht mehr türkis sondern braun, doch ich muss sagen meine Haut fühlte sich seidig an. Auch Sid kriegte die Verjüngungskur. Für Stunden sassen wir dann um das Feuer herum, erzählten Witze und sangen Lieder. Einer der Indianer sang ein hübschen einheimisches Lied. Auch gesellten sich welche wilde Füchse zu uns, ich hoffe die dachten nicht das wir glaubten dass wir heulende Wölfe waren.

Der kreischende Schrei eines Caracarafalken weckte mich auf, natülich packte ich sogleich meine Kamera und ging dem Geschreie nach. Da waren um die zehn dieser schönen Falken auf dem Rasen und spielten mit einander. Dann sprang ein Chiquire (Capybara eine Art Nagetier) aus den Büschen doch die sind so scheu und verschwand schnell wieder in den Büschen als er mich sah.
Ganz in der Nähe von der Cainaima Lagune ein Zweig des Carrao Flusses befindet sich einer der schönsten Wasserfälle in der Region: Salto Sapo (Froschwasserfall). Die Menge des Wassers ist wirklich beeindruckend, vor allem in der Regenzeit (Mai bis November). Wir wanderten rund 20 Minuten zu dem doch die Tour endete nicht dort sondern Tony fing uns an unter den Wasserfall zu führen. Ja unter dem Wasserfall durch! Ich kann das Gefühl nicht beschreiben hinter einem Vorhang von donnerndem Wasser zu stehen und natürlich waren wir föllig durchnässt. Wir folgten der Wand, der Wasserfall wurd dichter und dichter und an einem Zeitpunkt war es so dicht man konnte kaum Atem kriegen und konnten fast nichts mehr sehen. Wir waren sprachlos diese Naturspiel so nahe erlebe zu können, ganz aufregend, unvergesslich und unbeschreiblich. Auf der anderen Seite angekommen verdaute wir zunächst mal was wir gerade erlebten es war zu unwarscheinlich, was für ein Wunder der Natur. Wir setzten uns auf den Felsen nieder und Sid fand uns gar ein Pool der Größe eines Whirlpool und wir kühlten uns darin ab. Der nächste Wasserfall war Salto Sapito dort wanderten wir zum oberen Teil des Wasserfalles wo wir die atemberaubenste Aussicht über dessen Lagune zu einem Flachland mit Tepuis im Hingergrund hatten wo nur wenige Meter vor uns eine massive Menge Wasser über den Sapito Wasserfall in die Lagune stürzte. Auf unserer Wanderung sahen wir viele bunten Schmetterlinge, ein lila Libelle, zwei riesige Ameisen die miteinander kämpften, und einen grünen Frosch deren Gift sie für Pfeile gebrauchen und fanden Jade. Auch nahmen wir ein Bad nur wenige Meter bevor der Wasserfall in die Tiefe stürzte.

Später am Nachmittag fuhr uns der Campbesitzer mit dem Boot zur Canaima Village Pemon Indianer wohnen. Es liegt am ruhigen langen Strand des Rio Carrao entlang, bekannt als Laguna Canaima, von wo man die herlichste Aussicht auf die sieben Wasserfälle hat. Die rotweinfarbige Lagune ist umringt mit einem rosa Strand, den Wasserfällen und dem auffällig gefärbten Wasser, wie dunkles Bier. Die dunkle Bierfarbe kommt von den Tannin von lokalen Bäumen vorallem dem Bonnetia Baum. Die Lagune zeight eine täuschende Ruhe da die Wasserfälle gefärhliche Unterströhmungen entfalten.

Wir kamen gerade rechtzeitig im Touristenladen an als ein heftiger Tropenregen auf die Dächer und Strassen trommelte. Die Luft wurde merklich frischer und kühler und nach einigem Geblitze und Gedonner kam die Sonne wieder heraus und wir genossen einen Spaziergang durch das ganze Dorf. Als wir wieder zum Strande gelangten wo das Boot uns hinterliess waren wir eine Stunde zu früh und beschlossen uns einen Cuba Libre an der Strandbar zu geniessen. Ich war schockiert als ich die Rechnung kriegte, die wollen 25 000 Bolivares für eine Cuba Liebre die in der Regel nur 4000 bis 5000 kosten, nur gut hatten wir je nur einen. Als die Sonne sich am Horizont näherte leuchteten die Wasserfälle ihn ihrem Licht auf und zeigten gar einen Wunderschönen Regenbogen am Ende des Wasserfalles. Tony stellte uns seinen Freunden vor und wir hörten so manche Einheimischen Stories und Sitten, vorallem dass die einheimischen Indianer nicht erlaubt sind jemanden ausserhalb des Stammes zu heiraten. Strafe ist zwei Jahre im Gefängnis nur ein Verhältnis zu haben. Das geschah einem Tonys Freunden. Nachdem er zwei Jahre im Gefängnis war heiratete er dann trotzdem seinen Liebling und ist sogar erlaubt hier zu wohnen. Er ist der einzige hier der nicht zum Stamme gehört. Sechs Uhr kam und verging und unser Boot war immer noch in Sichtweite. Es wurde almählich dunkel und um sieben immer noch kein Boot. Wir fanden dann raus dass er Probleme mit dem Motor hatte und Tonys Freund fuhr uns dann schlussentlich im Dunkeln zurück. Wir alle ware etwas nervös da es unter dem Camp auch noch welche Wasserfälle gab und es nun so dunkel war dass man absolut nichts sehen konnte. Na alles ging gut und wir kamen heil im Lager an. Nach dem Nachtessen handfütterten wir die Füchse mit dem Resten, Tony erwähnte am nächsten Tage dass die alle unsere Hängematten in der Nacht beschnupperten und eine kam gar mit ihren Babies rein, das hätte ich gerne gesehen.

Früh morgens packten wir unsere sieben Sachen schmissen sie ins Boot und fuhren zurück nach Canaima und zum Flughafen wo unsere Cessna schon auf uns wartete. Nur wenige Minuten später waren wir in der Luft und flogen für 45 Minuten in den Nationalpark Canaima. Wir sahen den Fluss und die Stromschnellen die wir rauf und runter fuhren, unsere Lager und dann die unglaubliche Aussicht auf den Angel Falls. Die Tepuis sahen auch ganz anderst aus von der Höhe. Weiter ins Tal hinein wo noch niemand zu Fuss es sich gewagt hatte entdekten wir weitere Wasserfälle die auch ganz prächtig waren. Die Landschaft war einfach atemberaubend.

Um ein Uhr nach einem langen warten flogen wir dann nochmals los, dieses mal nach Santa Elena . Der Pilot zeigte auf mich und sagte in Spanish “Du bist mein Copilot” so sass ich im vorderen Sitz neben ihm. Als wir über Auyantepui flogen deutete er auf einen schmalen Fluss hin und meinte dass ist der Fluss zum Angle Fall wozu ich antwortete dass es unglaublich klein ist für solch einen grossen Wasserfall, der gab mir dann einen komischen Blick, murmelte was und drehte das Ruder und begann dem Flusse entlang zu fliegen. Ich kann icht beschreiben das Gefühl wir hatten als er nur Mter über dem Tepui über die Klippe flog und der kleine Fluss endete und sich in einen riesigen Wasserfall umwandelte. Den Angel Fall von oben zu sehen war echt gewaltig. Das war der absolute Höhepunkt und vorallem war es super nett von ihm das zu machen denn das ist nicht auf dem Flugplan. Als wir dann wieder auf unserem Flugstrecke waren setzte er den Autopiloten ein und nahm eine Zeitung hervor und fing an zu lesen, wozu Sid meinte dass er die Fluganweisungen früher hätte lesen sollen. Ihr hätten den Piloten sehen sollen als ich ihm das übersetzte, er lachte so hart das Flugzeug rüttelte.

Es war ein vielseitiger Flug, wir sahen alles von Tepuis (eine hatte eine ungewöhnlche ovale form, er nannte sie Urna, was Urne bedeutet), zu Flachland und Goldmienen, ja diese Gegend ist berühmt für Gold. Auch flogen wir durch eine Gewitterwolke; nur gute Sid war der einzige der die sehr nahen Blitze sah. Wir kamen heil in Santa Elena an wo ein weiteres unvergessliches Abenteur auf uns wartete.

Santa Elena de Uairén ist die einzige Stadt in der Region der Gran Sabana und nur fünf Meilen von der brasilianischen Grenze entfernt. Es ist eine sehr entspannte Stadt und wir fühlten uns gleich zuhause. Das Klima war perfekt, trocken und nicht zu heiss und die Nächte angenehm kühl. Gegründet in 1924, Santa Elena begann zu wachsen als Diamanten in den 1930er Jahren in der Icabarú Region entdeckt wurden. Das Dorf war allerdings isoliert vom Resten des Landes aufgrunde fehlender Straßen und blieb klein und unbedeutend. Der zweite Entwicklungschub kam mit der Eröffnung der Autobahn von El Dorado in 1992, das ist die einzige Straßenverbindung zwischen Venezuela und Brasilien. Wir verbrachten die Nacht im Backpackers Posada (Pension inclusive Mahlzeiten) die ein Deutscher führt, sehr sauber und gemütlich.
Am nächsten Morgen Basil unseren Reiseleiter von Kuravainatours holte uns dann ab und fuhr uns zunächst zum Brasilischen Grenzendörfchen
La Liñea das nichts als Touristenläden führt. In unserer Meinung nicht Wert zu besuchen da wir uns an den Touristeramsch den sie verkaufen gewohnt sind und das Dörfchen sah eher schmutzig und trostlos aus. Auf dem Rückweg machten wir Halt bei einem Spirituosenladen, dem besten den wir je gesehen haben, wir fanden Rum den wir nicht mal in Amerika kriegen können und vorallem nicht für den tiefen Preis, Flore de Caña Rum und Zapaca die zwei besten Rum die es gibt. Nun gings aber los in die Gran Sabana.
Riesig, wild, schön, leer, einsam und ruhig, die Gran Sabana ist eine der schönsten Gegenden in Venezuela und einen Besuch wert. Sie liegt auf einer Hochebene 1000 m über dem Meeresspiegel. Gran Sabana ist eine bezaubernde und sehr ungewöhnliche Gegend, eine grasbewachsenen Savanne mit zahlreichen Wasserfällen und mehr als 100 Tafelberge (Tepui), die ein Naturschaufspiel darbieten. Tepui ist ein Pemoñindiander Wort für Berg, und der Name wurde international einen Begriff. Diese massiven Tepuis sind oben flach mit steilen Klippen und sind aus Sandstein und geologisch sind sie Überresten von einer dicken Sedimentschicht etwa zwei Milliarden Jahre alt, wenn Südamerika, Afrika und Australien ein Kontinet waren, Superkontinent Gondwana. Das bewegen der kontinentalen Platten erstellte Risse und Brüche in der Sandsteinebene, die langsam ausgehöhlt wurde, und hinterliess nur die resistenten Stein 'Inseln' heute Tafelberge genannt. Der höchsten der Tafelberge Roraima, der einzige der geklettert werden kann, ist 2810 Meter hoch.
Zuerst besuchten wir den Pacheco's Creek Wasserfall der schwer zu finden ist wenn man den genauen Weg nicht weiss. Der Weg führt über eine holprige Strasse zu dem kristallklaren Pool. Wir hatten viel Spass von den Felsen in das erfrischende Wasser zu springen und genossen unter dem Strahl des Wasserfalles zu sitzen der unsere Rücken massierte.
Nächster Wasserfall war Yuruani der atemberaubend aussah speziel mit dem Regenbogen im Hintergrund.
Die Reise endete mit einer Erdstrassenfahrt nach Mirador Agua Fria, wo wir einen 360 Grad Blick über die Gran Sabana hatten, eine unglaubliche Augenweide, vorallem dramatisch als Schatten über die Savanne zogen als die Sonne am Horizont verschwand. Wir genossen die faszinierende Aussicht mit einer Gruppe von Maracaibo die ihren Rum mit uns teilten und auch auf dem Wege zur selben Posada waren.
Dann ging es zurück nach Santa Elena und dem Hügel hoch zu der schönen Campamento Petoi, wir hatten das süßeste Zimmer und “heisse” Duschen. Der Besitzer ist ein Gourmet Koch und das köstliche Essen beweiste es. Nach dem Abendessen saßen wir mit unseren neuen Freunden von Maracaibo und schwatzten bis in die späte Nacht hinein. Es war ein angenehm kühler Abend und ein Genuss draussen zu sitzen.
Als wir uns am frühen Morgen auf die Terrasse begaben erwartete uns eine schöne Aussicht auf Santa Elena und wir sahen einen süssen Plüschhund der in der Ecke stand, ein Kind muss den wohl vergessen habe dachten wir uns, bis er sich anfing zu bewegen. Der war echt süss. Papageien schrien laut in einem Käfig in der Nähe, dann wurde gefrühstückt und schon waren wir wieder unterwegs.
Nächster Besuch war Quebrada deJaspe (Jasper Creek oder in Pemoñ Kako Paru), ein absolutes Naturwunder. Jaspe ist ein Wasserfall etwa 30 meter breit der auf ein Bett von Jasper fällt. Das Flussbett ist unwarscheinlich farbenprächtig aus Jasper ein Edelstein in verschiedenen Rot und Gelbtönen. Im breiten Sonnenlicht spiegelt der Jasper die Farben in glänzendem Kupfer, Messing, Gold und an der einen Stelle sah aus wie das schönste Leopardenfell, ein sehr ungewöhnliches, atemberaubenden Narutschauspiel. Wir kletterte dem Wasserfall hoch von wo wir einen andren Eindruck von den schimmernden Farben kriegten. Ein wenig weiter unten dem ist eine niedrige Kaskade, dort sahen die Farben wie 3D aus eine ganz bezaubernde Szene. Die Farbe des Jaspis muss Schmetterlinge anziehen, da es zahlreiche verschiedene Arten in einem Haufen hatte, auch sahen wir unzählige Morphos, die man eher selten zu sehen kriegt mit ihrem schimmernden kobaltblauen Flügeln.

Weitere sehr sehenswerte Wasserfälle waren Soruape, Arapon Meru oder Quebrada de Pacheco, Karuai Meru, Kaki Falls (hier fand ich grosse Jasperstücke). Von Mirador de Valle hatten wir eine spektakukäre Sicht über die bewundernswerte Sabana und die gewaltigen Tepuis und vorallem der Massive Roraima.

Dann fuhren wir 85 km über Stock und Steine auf einer nun wirklich zähneklappernden, holprigen Strasse richtung Posada Chivaton die in der Mitte von Nirgendwo liegt. Das Zimmer war gemütlich mit Bachsteinwänden und das Badezimmer war sehr nett und sogleich stellte ich mich unter die Dusche und oh Du schreck war das Wasser kalt, nein EISKALT, es kam vom Flüsschen das neben der Posada vorbei fliesst. Da wir etliche Zeit bis zum Abendmahl hatten machten wir uns es in den Sesseln vor dem Fernseher gemütlich. Ja die hatten einen Fernseher der mit dem Strohm eines Generatores lief, der Generator wurde dann aber jeweils um 22 Uhr abgestellt. Als es almählich dunkler wurde zogen nun die nun beleuchteten Lampen alle arten von Käfern an die nun über uns um das Licht schwärmten. Die wurden gar so wild dass sie in uns prallten oder auf uns landeten und verfingen sich in meinem Haaren, Resultat ein Mordsgeschrei von mir und Rotwein über mich. Abendessen war wieder wunderbar, außer die Steaks waren hart wie Schuhleder. Wir hatten einen ruhigen Schlaf, außert Ed und Linda die fanden auf ihrem nächtlichen WCgang einen schwarzen Skorpion in ihrem Badezimmer.

Ein kreischender Papageien holte mich aus dem Traumland; natürlich packte ich sogleich wieder meine Kamera und ging dem Kreischen nach. Dauerte nicht all zu lang den süssen Papageien zu finden und nur wenige Minuten sass er schon auf meiner Hand und teilte meinen Apfel mit mir.

Die Reise führte uns dann weitere 28 Kilometer auf dem holprigen Wege zum Aponwao Fluss, wo Einheimische uns erwarteten und uns auf eine Bootsfahrt dem Fluss runter nahmen. Etwa zwanzig Minuten später kamen wir über dem zweithöchsten Wasserfall Venezuelas an, Salto Aponwao (Chinak Meru) mit 105 Meter Höhe ein echt eindrucksvoller Wasserfall. Von hier folgten wir zu fuss dem Fluss entlang und stellten zwei Kabel fest die über den Fluss gespannt wurden als Sicherheitsvormasse da vor wenigen Jahren ein Boot Probleme mit dem Motor hatte und gesammt 16 Touristen über den Fall in die tiefe Stürzte und alle töteten. Nach dem wir den Wasserfall für eine Weile bestaunten stiegen wir einem steilen Pfad zum Fusse des Wasserfalles runter wo uns eine kühle Briese, verusacht vom Fall, uns mit einem Wasserschleier umhüllte. Von hier an folgten wir dem Pfad des Flusses entlang und circa eine Stunde später kamen wir zu Poso Escondido (verstecktes Pool) das mit einer moosüberwachsenen Klippe umringt ist über die der Wasserfall in ein einladendes Pool klatschte. Das Wasser war eiskalt doch sehr erfrischend nach der anstrengender Wanderung. Ein zehn Minuten dem Hügel rauf war ein andere Wasserfall und Pool zum schwimmen und oberhalb dessen ein anderer kristallklarer Pool mit Wasserfall in dem wir uns tummelten. Sid und unser Führer Oswaldo kletterten dem Wasserfall hoch und verfolgten den Fluss. Oswaldo meinte dass noch niemand da nach oben ging und war sehr begeistert als sie zurück kehrten da sie weitere drei Wasserfälle fanden. Auf dem Rückweg nahmen wir eine anderen Weg durch einen dichten Wald, dann die Bootsfarht zurück ins Dörfchen wo Basil uns das Mittagessen kochte. Eine der Spezialitäten hier sind riesen Ameisen, die ich gerne versucht hätte doch leider hatten sie im Moment keine. Die sind etweger in Schokolade gedunkt oder fritiert, na vielleicht nächstes mal. Doch aber machen die eine sehr scharfe Sauce in der sie die Ameisen oder auch Termiten gebrauchen. Die schmeckte hatte einen eigenartigen Geschmack fast etwas süsslich doch war lecker und unheimlich scharf und tatsächlch fand ich welche Ameisenköpfe in der Sauce.

Von hier aus fuhren wir weiter 50 km auf der Holperstrasse zum Pemoñ Dörfer Kavanayén, das auf einem kleinen Plateau liegt. Ein kleines Indianer Dörfchen in einer spektakulären Lage in der Mitte der Gran Sabana. Das Dorf liegt ca. 70 km westlich von der Autobahn und ist aber nur via der holprigen Strasse zugänglich. Vom Plateau hat man eine super Aussicht über mindestens ein halbes Dutzend dieser Tafelberge einschließlich dem einzigartigen kegelfömigen Wei Tepui (Berg der Sonne). Kavanayén entwickelte vor einem halben Jahrhundert als Kapuzinmönche sich hier niederliessen. Die Missionäre errichteten ein massives Steingebäude als Kloster und anscheinend gefiel es den Indianern dass sie nun alle in Steingebäuden leben die eigentlich nur hier in dieser Gegend in der Gran Sabana zu finden sind, ansonsten sind die meisten Häuser hier aus Klee mit Strohdächern gebaut. Hier ist auch der einzig andere Präsidentenpalast andere als in Caracas zu finden.
Wir verbrachten eine weitere Nacht in der Chivaton Posada wo sich eine Schweizergruppe zu uns gesellte, die arbeiten alle in Reisebüros und Kuoni organisierte den Trip für sie Venezuela kennen zulernen.

Wir hatten einen frühen morgen als wir an unserem letzten Tage 500 Kilometer nach Ciudad Bolivar hinterlegen mussten. Unterwegs sahen wir Statue der Jungfrau "Piedra de la Virgen", eine Felsformation die aussieht wie eine Statue mit offenen Armen. Von dort aus fuhren wir die "Escalera" (Treppe) runter, durch den Regenwald, der endet bei KM 88 (die konnten keinen Namen finden und da es 88 km von Ciudad Guayana entfernt ist nennen sie es so). Es ist ein kleines Dorf und da sie heute noch hier Gold finden ist es ein gefährlicher Ort, die Polizei kam zu Basil und sagte wir sollten weiter gehen heute wäre kein guter Tag hier zu sein. Das Nachbardörfchen Santa Clarita hat die meiste Aktivität mit Goldsuche. Basilikum fuhr uns zu einer Miene die streng bewafnet war. Die Goldmiene war ein erbärmlichen Anblick nicht vergessen zu erwähnen von den gesundheitlichen Gefahren diese armen Männer erdulden müssen, dieser Bereich ist von Quecksilber kontaminiert. Wir fuhren noch über eine Brücke die Eiffel gebaut hatte und später als Geschenk Venezuela gab. Nun versuchen die Franzosen die Brücke zurück zu bekommen, na was für ein Geschenk ist den das?
Nächstes Dorf war Tumoreno wo der berühmte Weichkäse für Chapatas (Maispfannkuchen) gemacht wird, sehr schmackhaft. Nächster Ort El Callao eine alte Stadt am Rio Yuruari, was Venezuelas reichste Gold Region ist. Die Stadt ist ein Produkt des Goldrausches, die in Guyana im 1849 stattfindete und Venezuela zum weltweit größten Goldhersteller machte. Heute ist El Callao eine Stadt des Goldeinkaufsmekka. Ein Schmuckladen nach dem andern ist hier zu finden und man kann für Stunden hier bummeln gehen. Ich ging in mindestens zehn Läden rein und was habe ich mir gekauft? Silber, ja Silberschmuck nicht gold! Auch wurde El Callao beinflusst von dem Trinidadstiel Karneval mit Calypso und Stahl Bands, Kostümen, Spass und Tanz die tausende Besucher jährlich anlockt.
Mit eingeschlafenen Hintern kamen wir schlussentlich erschöpft in Ciudad Bolivar das circa 420 km stromaufwärts vom Atlantik am Oronoco Fluss liegt. Der Oronoco ist der grösste Fluss in Venezuela. Ciudad Bolivar ist eine von Venezuelas beliebtesten Ferienregionen, für die Stadt selbst und vorallem dem Zugang zu den natürlichen Attraktionen des Angel Falls und der Gran Sabana. In der heutigen Zeit hat sich die Stadt erheblich vergrössert hat aber ihr historisches Centrum behaltenn, wo man sich wie in der Kolonialzeit fühlt. Die Altstadt ist dem Hügel hochbebaut mit Blick auf den mächtigen Oronoco River und dem Paseo (Quai) de Oronoco der zu abendlichen Spaziergängen dem Fluss entlang einlädt. Leider waren die Posadas voll oder für unsere Reisekollegen zu teuer (20 FR) so verbrachten wir die Nacht wieder in der nähe des Flughafens, leider. Der arme Sid war den ganzen Tag krank mit Darmproblemen und hatte nun gar ein hohes Fieber, nur gut haben wir Medikamente mit uns mitgenommen.
Die Busfahrt nachhause war viel bequemer da die Klimananlage funktionierte und ein Film gezeigte wurde so verkürzte es die Zeit.

Das war ein unglaubliches und unvergessliches Erlebnis definitiv die beste Reise die wir jemals unternahmen und möchten es gerne nochmals erleben. Venezuela ist ein wirklich schönes Land, die Menschen warm und herzlich. Es gefällt uns hier so gut wir werden vielleicht noch ein Weilchen bleiben.

1 comment:

barb michelen said...
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