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Thursday, September 24, 2009

Auf Test und Mail warten

Sid's Fuß wurde zwar besser, doch dann schlug er seine Zehe an und die ist nun mit den buntesten blau tönen nicht nur dass auch stand er auf eine Biene mit dem Fuss, autsch. In der Zwischenzeit fuhren wir von Grand Anse zu Clark's Court Bay zu True Blue für einen anderen Tierarzt Termin dann zurück zu Clark und so hin und her. Es bereitet nicht viel Mühe von Ankerplatz zu Ankerplatz zu ziehen da die relative nahe zusammen sind und aussert dem gibt es uns die Ausrede Wasser zu machen. Tika hat sie nun auch zwei Wochen mit Antibiotika hinter sich und ihr zustand hat sich verschlchtert. Sie war nicht sich selbst, lustlos, trank übermässig Wasser, ass nicht viel, konnte nicht sich nicht wohl hinlegen, starrte in Nichts hinaus und wir wissen sie hat Schmerzen. Der neue Bluttest zeigter zwar dass sich die Nierenwerte verbesserten von 59. Auch verlor sie 400 Gramm in nur zwei Wochen, was sehr viel für ein kleines Kätzchen wie sie ist. Wir warten nur noch auf den Urin-Test, bevor wir eine Entscheidung treffen. Der Arzt ist natürlich optimistisch, dass mit einer speziellen Diät und Medikamente sie ein bisschen länger leben könnte mit dieser Nierenerkrankung. Das Problem ist, sie mag die neue Nahrung nicht die Protein-und Salz niedrig sie ist eine sehr wählerischer Esserin. Auch ist es unmöglich ihr Medikamente zu geben ohne welche Probleme und das Schlimmste ist wir können das Futter und Medikamente nur in speziellen Läden finden die hier nicht vorhanden sind
Dann haben wir viele neue Kreuzer kennen gelernt und Freundschaft gemacht. Manuela geht jeweils jeden Morgen mit den anderen Frauen wandern. Der Clark's Court-Bereich ist wirklich ein schönes Gebiet dafür und landschaftlich sehr reizvoll, obwohl einige der Wege sehr stail sind. Samstagabend treffen wir uns jeweils mit allen für den Potluck wo Cynthia und Manuela Karaoke Freunde wurden, sobald die beiden anfangen zu singen leert sich die Bar, aber sie haben trotzdem eine wundervolle Zeit und singen bis mindestens Mitternacht.
Nun heisst es auf den Test zu waren und auf unsere Mail dann werden wir entscheidn vohin nächst. Das Wetter ist einfach herrlich keine tropische Wellen sind vorhanden, keinen oder nur wenig Regen, am besten keine Orkane und das Wetter ist immer noch viel versprechend, die für diese Zeit des Jahres sehr ungewöhnlich ist. Nun drücken wir die Daumen dass es so bleibt

Wednesday, September 09, 2009

Antibiotika für Tika

09/09/09
Was für ein cooles Datum. Es ist schon bald zwei Wochen her seit wir wieder in Grenada sind. Aus irgendeinem Grund können wir mit dem Amateurfunk mit Internet nicht verbunden werden und so konnte ich unseren Berichte nicht entsenden und daher sind die Berichte etwas später auf den Blog gekommen. Wit hatten einen ruhigen Trip zurück nach Grenada und ankerten in True Blue Bay am südlichen Ende von Grenada. True Blue ist eine ziemlich kleine Bucht und aufgrund der vielen Moorings von Horizon Yacht Charters gab es keinen Platz für uns zu verankern. Zwar kurz nach den Eingang der bucht hat es eine kleine Gegend wo 2 bis 3 Boote ankern können und dort setzten wir unseren Anker. Dies erwies sich als der perfekte Ort, da wir von den südöstlichen Wellen geschützt waren und nicht umher rollten wie alle anderen Boote und ausserdem waren wir alleine. Ein Fischermann setzte ein Netz von guter Größe hinter unserem Boot und ließ es dort. Am nächsten Morgen als er kam sie zu überprüfen brachte er einen schönen getupften Adlerrochen an die Oberfläche und musste den aus dem Netz schneiden der war so verwickelt. Ich rief ihm zu um dieses schöne Tier gehen zu lassen aber natürlich hat er nur gelacht und ignorierte mich. Zu unserer Überraschung liess er das Netz noch für einen weiteren Tag hinter uns. Am nächsten Nachmittag haben wir festgestellt, das war etwas anderes im Netz gefangen war und so ging ich Schnorcheln und zu meinem Entsetzen sah ich einen anderen Adlerrochen im Netz. Ich zog das arme Tier zur Oberfläche und versuchte, ihn zu befreien, war aber so verstrickt es war unmöglich ihm zu helfen.. Das arme Ding hatte bereits zahlreiche Narben vom Netz und blutete. Ich bemerkte auch, eine große Spitze kurz vor sein lange Schwanz startet und dachte mir, dass es besser ist ihn dort zu lassen als gestochen zu werden was sehr gefährlich ist. Ich streichelte ihn jedoch und war erstaunt wie sanft seine Haut war.
Am ersten Tage hier brachte ich Tika in den Notfall wo sie dann versuchten Blut-und Urinprobe von ihr zu erhalten, doch irgendwas ging falsch und ich musste sie erneut am Montag zurück bringen. Am folgenden Sonntag kriegten wir dann Bescheid. Tika hat eine sehr schlimme Harnblasen Infektion und Anzeichen von Nierenversagen und musste sofort an eine Antibiotikakur. Während wir auf das Ergebnis warteten segelten wir zur Clarks Court Bay und trafen uns mit Diane auf Jabulani. Jane auf Cheetah II organisiert ein Öl-Down-Reise. Öl-Down ist ein nazionales Gericht die Männer in der Regel kochen. Es ist eine Ein-Topf-Mahlzeit mit Zutaten von Hühnchen, gesalzenem Fisch, Brotfrüchte, grüne Papaya, Süßkartoffel, Kürbis, grüne Bananen, Callaloo, Kurkuma, Okra, Karroten und Kokosmilch, die mit frischen Kokosnüssen gemacht wurde. Wir haben alle dabei teil genommen und Layer und Layer aller Goodies ging in den Topf, die dann über einem offenen Feuer gekocht wurde. Das ganze Dorf kam zum Schmaus allerdings assen die nur die vielen Süßigkeiten all die Segler brachten. Das Dörfchen hiess Saint Davids und befindet sich am Fusse der Regenwälderberge mit Blick auf die Ostküste von Grenada. Es war erstaunlich, was da alles wächst von Zimt Bäume (das Holz wurde fürs Feuer gebraucht), Sternfrüchte oder fünf Finger Früchte, wie sie die nennen, Mango, Papaya, Kokos, Pfeffer, Bananen, Guanabana, alle Arten von Kräutern und viele andere Dinge, die ich nicht kenne.
Sobald wir die Nachricht über den Zustand Tika's erfuhren gingen wir zur Prickly Bay, wo ich dann ihre Antibiotika holte die sie für die nächsten zwei Wochen nehmen muss, dann braucht sie einen weiteren Bluttest um zu sehen dass ihre Niere wieder gut ist, oder so hoffen wir. Während dessen mussten wir Wäsche waschen und zwar über zwei Monate Wäsche. Stellt Euch vor in Carriacou kann man die Wäsche nur zu einer Wäscherei bringen die dann 35 EC verlangen für jede Maschine was 13 US Dollar ist, das hätte mich ein Vermögen gekostet.
Am 8. September feierten wir unser 19. Jubiläum mit eleganten Champagner-Diner auf Paradise. Wow schon 19 Jahren es fühlt sich doch erst wie gestern an. Die Jubiläumsnacht war es etwas unruhig, grosse Wellen kamen rein und so brachten wir wieder unsere Flopper Stopper raus und hatten einen ruhigeren Schlaf als all die anderen Boote. Am nächsten Morgen holten wir sogleich den Anker hoch uns segelten zur Grand Anse Strand wo es etliches ruhiger ist ausser dem ist das Wasser hier schön klar. Sid's Fuß ist auch wieder besser, doch die grosse Zehe gibt ihm immer noch viel Schmerzen, aber zumindest kann er das Boot wieder verlassen und für Reparaturen einkaufen gehen.

Tuesday, September 08, 2009

Wieder in Grenada

Es regnete genug über die paar Tage um genügend Wasser zu fangen und Wäsche zu waschen. Wir füllten die Eiskommode mit Wasser gaben Waschpulver dazu und natürlich unsere schmutzige Wäsche, machten den Deckel zu, zogen den Anker hoch und segelten wieder Richtung Tobago Cays während dessen die Bewegung des Ozeans unsere Wäsche im Wasser umher rollte, wie eine Waschmaschine, allerdings musste Sid später etwas helfen.
Angekommen ankerten wir dieses mal beim Eingang und nicht auf der Riffseite da die letztes mal eher unruhig war.
(LATITUDE: 12-38.11N LONGITUDE: 061-21.67W)

Man konnte sehen dass die Saison zu ende war denn nur 14 Boote waren nun in der Riffgegend weil vor 4 Tagen dort sich 55 Boote tummelten. Wir ware das einzige Boot auf unserer Seite und ich sag Euch die Aussicht von hier war gar noch Paradiesischer. All die Blautöne im Wasser und dann die hübschen grünen Inseln im Hintergrund. Wir genossen die Stille und gegen Abend gesellten sich 3 Dingies zum Strand der neben uns lag und die Kinder fingen an in ihren Kayaks eine Wettkampf zu haben und kamen Richtung Paradies. Als Sid das sah holte er unsere Rennfahne (Checker flag schwarz und weiss kariert) und gebrauchte sie für das Gewinnerteam. Es war lustig speziell als die mit uns fingen English zu sprechen, waren ja ansonsten nur Franzosen in dieser Gegend. Die hatten so viel Freude and der Fahne dass sie uns an Land zu Rumpunch einluden. Dort lernten wir den Resten kennen. Eine Familie war von Russland, eine von Kolumbien, eine von England und die Reiseleiter von der Schweiz. Wir hatten echt Spass und sie luden uns ein sie am nächsten Tage in Chatham zu treffen.
Am nächsten Morgen als wir unsere Augen öffneten erwartete uns die tollste Aussicht mit dem klarsten Wasser und Himmel, man konnte mindestens 30 Kilometer weit sehen. Wir sahen alle Inseln und konnten gar das Haus von Paul und Karin auf Carriacou gut erkennen.
Um die Mittagszeit rum holten wir den Anker hoch setzen den Spinnaker und hatten einen tollen Segel um die Insel Mayreau rum bis auf die Westseite von Union Island wo wir dann in Chatham ankerten.
(LATITUDE: 12-36.22N LONGITUDE: 061-26.93W)
Dieser Ankerplatz wiederum sieht völlig anders aus. Der lange Strand war umringt von hohen steilen Klippen die von dichtem Gestrüpp über wachsen waren nur hin und da guckten steile Felsen durch. Die Bucht ist vom Ostwind durch die sicher 500 Meter hohen Hügeln geschützt doch der Wind kommt in Böen den steilen Felsen runter und blasen die Boote hin und her. Das Wasser war klar und Schildkröten tauchten über all um uns herum auf. Ich ging für einen Schnorchel konnte aber keine Schildkröte finden. Um sieben Uhr Abends trafen wir uns mit unseren neuen Freunden und hatten viel Spass mit Spielen und Tanzen.
Arme Tika fühlte sich in letzter Zeit nicht so gut an und es wird immer schlimmer. Mit 14 Jahren ist sei schon echt alt und sie fängt es langsam an zu zeigen. Seit über eine Woche schon finden wir ihren Pinkel über all auf dem Boot, das Schlimmste in unserem Bett. Im Laufe dieser Woche wurde es schlimmer, sie kann ihr Wasser nicht mehr halten und merkt es anscheinend auch nicht. So beschlossen wir den Anker zu heben und nach Grenada zurück zu gehen wo es ein super Tierspital gibt in der Universität von Grenada die nur für Medizinstudenten ist. Nicht nur dass auch hatte sich Sid eine Muskel oder Tendon gezerrt und konnte für 2 Tage nicht auf seinen Fuss stehen.
Zunächst mal segelten wir nach Clifton um uns dort bei der Behörde zu abmelden, von dort nach Hillsborough und dort anzumelden, von dort zu Paul und Karins Haus um es ihnen mit zu teilen, verbrachten einen tollen Abend mit ihnen und waren schon um drei Uhr früh unterwegs nach Grenada.

Wednesday, September 02, 2009

Salt Whistle Bay, Mayreau Insel

24/08/09
Schlechtes Wetter war wieder auf der Vorhersage, eine relative starke tropische Welle kam auf uns zu und Böen von bis zu 45 Knoten waren möglich so war es das Beste das Riff zu verlassen und uns in einem mehr geschützten Ankerplatz nieder zu lassen. So fuhren wir 3 Meilen zurück und nahmen Schutz in der hübschen Salt Whistle Bay auf der Mayreau Insel.
(Könnt Ihr auf Google Earth finden:
LATITUDE: 12-38.87N LONGITUDE: 061-23.49W).
Diese Bucht ist ganz süss und drei viertel umringt von entweder hohen Hügeln und Strand. Der Strand ist mehrheitlich bewachsen mit hohen Palmen und an einem kurzen Stück kann man gar das Meer auf der anderen Seite sehen.
Wir gingen an Land um das gut versteckte Resort zu sehen doch das war geschlossen für die Saison und öffnet erst wieder im Oktober.
Nach dem die Sonne hinter dem Horizont verschwand, rollten grössere und dunklere Wolken über uns und schlussendlich öffneten sie sich und begossen uns mit viel Regen und der Wind fing and stärker und stärker zu blasen und für ganz sicher 20 Minutes blies mit 30 Knoten und Böhen von 35. Auch war es etwas rollig im Ankerplatz doch aber für uns kein Problem da wir die Flopper Stopper wieder draussen hatten. Sid hatte leider eine Erkältung und so blieben wir für 3 Tage in dieser Bucht und beobachteten täglich Boote die Bucht verlassen und welche andere die zu ersetzen. Dies war ein beschäftigter Ankerplatz da dutzende von Charteryachten täglich her kommen. 90% waren Franzosen die alle nackt herum liefen. Wir hatten viel Spass die alle zu beobachten, beim Anker meine ich hihihi.

Monday, August 31, 2009

Tobago Cays

19/08/09
Die Tobago Cays sind umringt von etlichen gefährliche Riffen die nur gut zu sehen sind wenn die Sonne am höchsten steht, vor allem ist das südliche Riff gefährlich da es relative nahe zusammen ist so beschlossen wir den sichereren Weg zu gehen und segelten um Mayreau Island rum und näherten uns den Cays von der Nordseite. Allerdings hat es auch Riffe auf beiden Seiten doch die sind etliches mehr voneinander entfernt als die Südlichen. Es waren aber nur 8 Meilen die wir segeln mussten so spielte keine Rolle um die Insel zu segeln aussert dass wir so mehr zu sehen kriegten. Ich kann Euch gar nicht beschreiben was unsere Aussicht war als wir in Tobago Cays ankamen. Das Wasser hatte alle Blautöne die man sich vorstellen kann und die Inseln waren über wachsen mit dichten satt grünen Gestrüpp und dann hinter uns die Union und Mayreau Inseln. Wir gingen durch den Kanal zwei der 4 Inseln durch und was uns auf der anderen Seite erwartete nahm uns unser Atem weg. Tobago Cays sind im Osten umringt von einer Hufeisenförmigen Riff dass einen grossen Ankerplatz schützt. Das Wasser war nur 3 bis 8 Meter tief und die Farbe ganz hell, hell Blau und super klar. Der Anker war kaum am Meeresboden als uns die erste Riffbewohnering uns grüsste, mit Luft rausblasend kam die hübsche Schildkröte neben Paradise an die Wasseroberfläche guckte uns an uns verschwand wieder im Wasser. Es dauerte mich ungefähr 30 Sekunden um mein Schnorkelzeugs raus zu holen und mich ins Wasser zu stürzen. Ich war überrascht unter unserem Boot einen Hai zu finden, der war meine Grösse und sogleich schrie ich zu Sid mir meine Kamera zu geben. Der Hai hatte nichts dagegen dass ich ein paar Fotos von ihm knipste dann schwamm ich vom Boot weg und nur etwa 20 Meter entfernt sah ich schon die erste Schildkröte. Da war eine nach der anderen ganz super und ich machte sicher um die 100 Fotos.
Später als es dunkel war hing Sid das Unterwasserlicht wieder ins Wasser und es dauerte wenige Minuten wenn sich schon etliche kleine Fische sich um das Licht sammelten. Dann ein grosser Trumpetenfisch gesellte sich denen und nicht lange danach sah ich einen grossen Schatten uns zu nähern, es war eine grosse braune Roche. Das war wirklich sehr aufregend und besonderen wenn nach weiteren Minuten ein erneuter Schatten auf uns zu kam, dieser hatte weisse Punkte wirklich wunderschön. Es war eine Spotted Eagle Ray = getupfte Adler Roche (wenn diese Übersetzung stimmt hihihi), diese Art Rochen ist eher selten zu sehen.
Am nächsten Tag gingen wir zum Riff und betrachteten die Unterwasserwelt dort doch die Ströhmung war ziemlich stark und so gaben wir schnell auf. Sid hatte sich leider einen Schnupfen eingeholt so blieb er den restlichen Tag im Boot weil ich noch mehr Schildkröten filmen ging. Die haben gar keine Angst von Leuten und kommen gar nah an die Wasseroberfläche rauf. Eine kam nur 2 Meter von mir entfernt hoch und schaute mir mit ihren sanften Augen in meine, unvergesslich.
Auf dem Boot kriegten wir auch täglich Besuch von einem schwarzen Vogel. Die war gar nicht scheu und setzte sich gleich neben mich auf den Sofa schaute mich an als ob sie sagen wollte "so wo ist mein Essen". Ich zerkleinerte einige Katzenfutterbröckel und gab es ihr. Das nächste mal sie kam hatte ich schon welche bereit doch das Essen war ihr nicht genug gut da sie mich anguckte und flog gleich ins Boot rein, doch sie hatte nicht mit meiner Katze gerechnet die sofort aus ihrem Tiefschlaf sprang und den Vogel rausjagte. Ihr hätted Tikas Gesicht sehen sollen als sie dem Vogel nach guckte, sie war so verschlafen bin mir sicher dass sie nicht wusste ob es nur ein Traum war.

Thursday, August 27, 2009

Union Island

08/18/09 Falls es so was gibt wie ein Perfekter Tag haben wir gerade einen erlebt. Wie jeden Morgen weckt mich Sid mit frisch gebrühtem Kaffee auf den wir dann zusammen im Cockpit geniessen während wir uns die Umgebung bestaunen von den grünen Hügeln zum weissen Strand zum kristallklaren Wasser das unter unserem Kiel liegt. Nach dem Frühstück stellten wir den Motor an nahmen den Anker hoch und fuhren die 3 Meilen um die Insel rum zur schönen Sandy Isle so fern mein Lieblingsankerplatz in der ganzen Karibik. Dort geankert fanden wir uns umringt von türkisch blauem Wasser und man konnten jedes Sandkörnchen am Meeresboden sehen. Wir genossen diese Idylle in vollen Zügen und sprangen am Nachmittag ins kühle Wasser mit unseren Flossen und Tauchermasken an und machten uns auf den Weg die Gegend zu erforschen. Wir schnorkelten zunächst mal an Land wo wir dann dem weissen Strand entlang zum Westende spazierten, dauert nicht lang da die Insel ist nur ungefähr 300 Meter lang. Dort ging es wieder ins Wasser und wir fingen an über das Reef zu schwimmen. Leider wurde das Korallenreef vom letzten Orkan zerstört doch trotzdem sahen wir etliche Fischen und vor allem auf unserem Wege zurück zum Boot als wir über einen Korallensandboden schnorkelten sah ich eine Schule von Calamari, die die perfekte Grösse für meine Bratpfanne hatten und stellt Euch vor gerade unter denen war eine Roche die sich am Meeresboden in der Sonne ruhte. Etwas später im Cockpit sitzend an einer Cuba Libre trinkend erlebten wir unseren tollen Schnorkeltrip noch einmal da wir nicht aufhören konnten davon zu reden. Der Tag wurde gar noch perfekter als ich uns ein feines Nachtessen kochte: gegrillte Entenbeine a la Provoncal mit Knoblauch Fettuccine und einem Spinatsalat mit heisser Speckalatsauce, hmmmm. Weil ich Geschirr waschte hing Sid das Unterwasserlicht aus und als ich in Cockpit kam war das Boot umringt in einem Türkis blauem Licht was mir vorkam in einem beleuchteten Pool zu sein, echt schön. Über uns war der Himmel klar und man sah die Sterne von Horizont zu Horizont und momentan ist die Milchstrasse und Scorpion zu sehen plus den vielen Sternschnuppen. Um das Licht herum im Wasser hatten sich inzwischen viele kleine Fische gesammelt doch die Calamari kamen leider nicht, so musste ich die Bratpfanne wieder versorgen gehen, hihihihi. Nachdem Sid das Licht wieder rein nahm legten wir uns aufs Vordeck und schauten noch mehreren Sternschnuppen zu bis uns die Augen zu fielen. Na wenn das nicht ein perfekter Tag ist ess ich einen Hut.
Am folgenden Tage gingen wir natürlich wieder Schnorcheln, dieses mal zur Ostseite wo wir letztes mal die grosse Languste umher laufen sahen. Die war leider diesmal nicht da doch wir sahen zwei relative grosse Seeschlangen und viele, viele ganz bunte Fische und manche die wieder toll in meine Bratpfanne gepasst hätten, na ja die sind ja auch schön so im Wasser zu zuschauen.
In der Zwischenzeit haben sich die ersten Stürme aufgemacht. Tropischer Sturm Ana formte sich doch aber wurde sie wieder schwächer und ist nun wieder eine Tropische Welle und gefährdet uns nicht. Doch Bill hat sich inzwischen in einen vollen Orkan entwickelt und glücklicherweise gehen Orkane nur nördlich und so ist er auch aus unserem Wege. Das Gute mit ihm ist dass er all die Feuchtigkeit aus der Luft zieht und uns sonniges Wetter hinterlässt. Auch zieht er den Wind weg und überlässt uns mit mildem Wetter, so beschlossen wir das auszunutzen und machten uns auf den Weg Richtung den St. Vincent Grenadines wo ein echtes Paradise auf uns wartet die Tobago Cays wo man mit Schildkröten schwimmen kann. Doch zuerst mussten wir zur 7 Meilen entfernten Union Insel segeln um uns dort bei der Behörde anzumelden. Natürlich kam der Wind wieder völlig an der Nase und die Wellen waren wegen Bill sehr hoch so motorten wir zur Insel. Dort angelangt Ankerten wir in der sehr geschützte Lagune vor Clifton ein sehr charmantes Dorf mit leider ganz, ganz teueren Läden. Ich bezahlte für eine Kopfsalat der gerade gross genug ist für zwei Personen 6 Dollar. Zwei Minibiere waren auch so viel und für das Diesel wollten sie 6 Dollar (wissen nicht per Liter oder Gallone), in Curacao ist es nur die Hälfte.
Als wir uns im Cockpit am Nachmittag ausruhten kam ein Rastamann in seinem Boot vorbei und versuchte uns Ganja (Hash) zu verkaufen, nein Danke. Habe gehört dass es hier im Sande hinter dem Reef wo wir geankert sind Muscheln zu finden sind, so vielleicht werden wir ein feines Nachtessen kriegen.

Friday, August 14, 2009

Motorteil ersetzt

Der Teil wurde am 4. August bestellt und wir sagten dem Verkäufer ihn den schnellsten UPS weg zusenden. Am folgenden Tage kriegten wir die Nummer und sogleich schaute ich mit UPS wenn das Packet ankommen würde. Oh schreck es zeigte den 13. an, nicht gut da dies durch den Karneval ist. Am 7. schaute ich bei UPS wieder rein und war schockiert raus zu finden dass das Packet hier am 6. schon ankam, doch blöder weise war es nun schon Freitagabend und zu spät ihn von Zoll zu holen. Am Samstag ging es dann zum Zoll wo wir zwar das Packet zu sehen kriegten doch uns wurde gesagt am Mittwoch zurück zu kommen da Montag und Dienstag Ferientage waren. So am Mittwoch kriegten wir schlussendlich das Packet nach 2 mühsamen Stunden der Beamtin zu zuschauen wie sie versuchte den Code für den Motorenteil zu finden. Am 13. reparierte Sid dann den Motor und wir können wieder los fahren. Inzwischen sind wir Spezialisten im Regentanz den wir täglich mehrere male ausüben müssen. Doch generell ist das Wetter gut und die Briese behält uns kühl. Allerdings sind zwei Tiefs unterwegs die beide die Möglichkeit sich in einen Orkan zu verwandeln. Übrigens die Zeit von Orkane sind vorüber die nennen sie nun Cyclones.
Leider ist hier alles sehr, sehr teuer und es ist eigentlich schwierig frische Gemüse zu kaufen doch es hat eine super Auslage von den süssesten tropischen Früchten und speziell die Mango ist nun in Saison. Auch kaufe ich öfters Lambi oder auch Conch genannt das Fleisch der grossen Muschel die die Hawaianer als Horn gebrauchen. Auch haben wir nun 5 solche Muscheln die Sid in ein Horn verwandeln wird. Eines funktioniert schon.
Wir werden wahrscheinlich heute los ziehen und zurück zur Sandy Isle gehen dann von dort zu den Grenadinischen Inseln von St. Vincent, Mareau und Tobago Cays wo man mit Schildkröten schwimmen kann. Wir freuen uns schon sehr und hoffen dass das Wetter mit spielt.

Saturday, August 01, 2009

Paradise Beach in Carriacou

Seit meinem letzten Bericht sind schon wieder mehrere Tage vergangen und wir waren so beschäftigt dass wir nun ein paar Tage Ruhe brauchen. Zuerst mussten wir einen neuen Heizungswechsler (Heat exchanger) bestellen unser hat ein Loch und muss ersetzt werden. Wir können zwar den Motor noch laufen um die Batterien voll zu halten doch lange können wir das nicht ohne neuen Teil machen da der Motor nun mit Salzwasser gemischt ist. Das Problem is den Teil hier her zu senden und vorallem versuchen wir den bevor diesem Wochenende zu kriegen da ja nächste Woche Karneval in Greneda ist und für die ganz Woche nichts offen ist und niemand arbeitet so sitzen wir momentan auf Nadeln. Auch waren wir etliches mit der Regatta beschäftigt dann aber traffen unsere Kollegen Karin und Paul in ihrer super schönen Villa und die Party ging los.
Schaut Euch ihre webseite von ihrere tollen Villa an:
http://www.lastortugasvilla.com/index.htm
Am folgenden Morgen brachten wir das Boot vor ihr Haus und machten Paradise an ihrer Buoye fest. Doch leider was es zu unruhig bei ihrem Haus und so ankerten wir 1 Meile weiter draussen vor der hübschesten kleinen Insel “Sandy Isle” in 3 Meter tiefen kristalklaren Wasser, das Wasser war so klar dass man gar in der Nacht den Boden sehen konnte. Übrigens die Aussicht von der Villa is magisch man kann all die Grenadinischen Inseln sehen. Wir unternahmen auch einen Segel zu Petite Martinique (PM) und Petite St. Vincent (PSV) die mit einem Reef voneinander liegen. Unglaublich hübsch. PSV ist eine private Insel die ein Resort hat das mehrheitlich von Filmstaren besucht wird.
Nun sind wir wieder in Tyrrel Bay und warten auf den Teil. Inzwischen sind wieder etliche Wetterwellen unterwegs unter anderem auch welche die die Möglichkeit hat sich in einen Orkan zu verwandeln. Doch das System liegt schon etliches höher als die Inseln Gruppen hier so sollte der keine Gefahr für uns sein. Nun hoffen wir dass wir den Teil schon bald kriegen damit wir uns noch etwas die Inseln ansehen können bevor das Wetter sich zum Schlechteren ändert.

Monday, July 27, 2009

Tyrell Bay in Carriacou, Grenadines

21. Julie, der längste Tag im Jahr was heisst dass die Tage nun wieder kürzer werden. Weil bei Euch im Norden die Sonne erst nach 20:00 Uhr am Horizont verschwinded, verschwindet sie hier schon um 18:00 Uhr so die Tage in den Tropen sind eltiches kürzer, je näher man dem Equator kommt.
Eine tropische Welle nach der andere kam über uns und beschüttete uns mit viel Regen, glücklicherweise noch keine Gewitter so behält uns das eher beschäftigt denn jedes mal es regnet rennt eines ins Boot rein um die Fenster zu schliessen weill die andere wie wild im Cockpit rumsaust um alles unters Dach zu kriegen und trocken bleibt.
Vor einem dieser Regentänzen fanden wir eine Ameisenstrasse im Cockpit und mit Lesebrillen (die sind nämlich so klein dass man Brillen braucht) verfolgten wir sie und fanden dann auch schlussentlich das Nest. So wenn Ihr Euch je fragt was wir da draussen so machen wisst Ihr es jetzt, wir verfolgen Ameisenstrassen und machen den Regentanz.
In der Zwischenzeit haben wir Prickly Bay verassen und machten einen kurzen Halt in der Lagune für Diesel und Proviant dann gings zum Ankerplatz neben an. Doch als wir dort ankamen sahen wir ein riesen Schiff das voll mit Erdgas war und so beschlossen wir dass es nicht unbedingt ein sicherer Ankerplatz ist und verliessen die Gasbombe. 3 Meilen weiter nördlich fanden wir die hübscheste Bucht von der wir gelesen haben doch waren ganz sicher dass sie schon besetzt war da es nur Platz für 2 höchstens 3 Boote hat. Dort angekommen fanden wir keinen Knochen und guckten uns an mit fragendem Blick was wohl falsch ist mit dieser Bucht. Nach drei Tagen fanden wir raus was das Problem sein könnte: 1. Kein Internetanschluss kein Segler sitzt wo wo sie keine Skype begrauchen können. 2. Keine Läden, Restaurants und andere Bootsleute sind vorhanden. 3. Der Ankerplatz ist etwas rollilg. Alle drei Gründe spielen uns keine Rolle und für das umher rollen hale nuns die Flopper Stopper wieder.
Was für ein spitzer Ankerplatz, die Aussicht war ganz super und tropisch, es war ein wares Paradies. Die halb runde Bucht ist umringt mit grossen Felsen in der Mitte geben den Strand frei der on Palmen und dichten Bäumen umwachsen ist. Über den Felsen sind steile Hänge die auch ganz überwachsen sind mit allerlei tropischen Bäumen. Hinter den Bäumen vom Strand sind runde Hügel die auch föllig überwachsen sind dazwischen beherbergen die hübsche, bunte Häuser und hinter den Hügel die hohen Bergen den Regenwaldes. Ganz, ganz tropisch und wunderschön. Die Sonnenuntergänge ware unvergesslich weil auf der einen Seite die Sonne den Strand, Hügeln und Bergen mit den letzten Strahlen erläuchted verschwand die Sonne auf der anderen Seite am Horizont. Etwas später an Deck sitztend umhüllte uns der Wind mit der Fragranz von wild blumenden Jasmin, herrlich. Ein fölliges Paradies, allerdings machten wir den Regentanz wieder und immer wieder. Wir fanden raus dass die Berge ihre eigenen Wolken bildet und die dann ausfizzeln bevor sie zum Meer kommen und wir kriegen die letzen Tropfen. Nach drei Tagen zogen wir dann den Anker hoch uns segelten richting Carriacou was eine der Grenadine Inseln ist die 14 Meilen nördlich von Grenada liegen. Wir waren nur 6 Meilen von Ende der Insel entfernt als der Wind fing an mit 20 bis 25 Knoten blasen und die hohen Wellen die uns in den Bow krachten stoppten uns jeweils, so gaben wir auf, kehrten um und ankerten in unserem kleine Paradies Dragon Bay. Am folgenden Morgen versuchten wir es doch dieses mal gingen wir früh los und der Wind fing erst an zu blasen als wir am Ende der Insel waren. Zwischen hier und den Inseln gibt es welche starke Stöhmungen die wenn sie östlich fliesst um die eine Knoten hat doch westlich 2.5 Knoten und zwischen Carriacou und Grenada liegen ein paar kleine Inseln die man nicht anlegen kann aussert dem ist nur 2 Meilen westlich von denen ein aktiver Unterwarsservulkan "Kick em Jenny" gerade als wir un denen näherten wechelte die Ströhumung und stosste uns nun Richtung dem Vulkan, natürlich wechselten wir unsere Richtung und gingen 2 Kilometer südlich bei Jenny vorbei. Anschliessend wurde das Meer ganz wild da die Ströhmung nun gegen den Wind floss und für uns war das eine Wilde Fahrt. Glücklicherweise hatten wir nur 14 Meilen zu gehen und 9 Meilen vor der Insel kamen wir in den Lee und es wurde almählich ruhiger. Wir legten die 31 Meilen in unter 7 Stunden zurück und ankerten in der Mitte von mindestens 100 Boote in Tyrell Bay in Carriacou. Habe ganz, ganz viel Schweizerfahnen gesehen so denke ich mir dass ich wieder einmal mein Schwyizerdütsch ausprobieren kann.

Seit wir die Lagune verliessen hatte ich keine Möglichkeit Email zu senden für welchen Grund funktioniert es nicht via unser Amateurfunk so als wir uns eingelebt hatten setzte ich mich an den Computer um unseren Blog zu erneuern als Sid runter rief: "Du glaubst nicht was neben uns einzog, eine Bar!" Nein das gibts doch nicht doch tatsächlich als mein Kopf aus der Lucke poppte sah ich ein modifiziertes Motorboot neben uns angeschrieben mit Lady D Bar offen von 10 Uhr bis spät und dann eine Telefonnummer, nun stellt Euch den Namen des Bootes vor "Hallelujah"!. Wir dachten uns dass die das Boot den Tagsdurch an den Strand fuhren für die Touristen. Um halb fünf sprangen Sid und ich ins Wasser um uns auszukühlen und unsere Nachbarn fuhren ihr Dinghy zur Bar und als wir fragten ob die Bar den offen war schwammen wir rüber und hatten auch ein paar Getränke. Die Getränke hielten bis nach Sonnenuntergang dann schwammen wir zurück, ich kochte uns ein feines Nachtessen dann gings zu Bett. Bevor wir einschliefen meinte Sids: "Ich wetter mit Dir dass es heute Nacht regent!" "Nein, glaube ich nicht, ich wette Dich zurück und wenn ich verliere koche ich Frühstück, wenn Du verlierst kochst Du", war meine Antwort. Am nächsten Morgen nach dem wunderbaren Kaffee der Sid mir brachte kochte er ein schmackhaftes Speck, Eier und Kartoffel Frühstück für mich und das Geschirrwaschen war sogar in der Wette einbegriffen. Ich muss ihn öfters Wetten hihihi. Nach dem Geschirr ging er hinter den Motor und denkt dass er all die Probleme repariert hat.

Saturday, July 25, 2009

Mangos im Paradies

Immer wieder rollten Regenwolken über uns wir machten den Regentanz wieder und wieder. Am nächsten Morgen war der Himmel entlich etwas klar und Sid fuhr mich zur Carenage von wo ich dann zu Fuss in die Stadt lief. Ich folgte eine enge Gasse die über einen Steilen Hügel schlussentlich auf der anderen Seite mich zum Markt führte wo mir die tollsten Indischen Gewürzgerüchte in die Nase kroch. Es roch das gleiche wie ich es in Erinnerung hatte. Ich glaube der beste Tag zum Markt zu gehen ist am Wochenedne da nicht all zu viele Stände offen waren und alle verkauften das selbe, reife Tomaten, eine Sorte Salat, Gurken, Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, Kokosnüsse und Mangos, drei verschiedene Arten von saftigen Mangos. Eine is eher klein doch unwarscheinlich im Geschmack doch hat so viele Fasern die in den Zähnen stecken bleiben. Die Julie ist die Favoritin von allen, die ist doppelt so gross, süss, saftig und vorallem nicht faserig. Dann meine lieblings Mango ist die Emperor die ist gar doppelt so gross wie die Julie and noch sanfter. Ich kaufte zwei davon und Preis war ein Dollar, yum.
Später am Nachmittag realisierten wir dass der Himmel immer noch klar war und kein Wind war vorhanden so zogen wir den Anker wieder hoch und segelten zurück zur Prickly Bay was eine Stunde dauerte. Die Lagune ist zwar schön doch aber ist sie umringt von einer lärmigen Strasse und die Mücken terorisieren uns von Sonnenuntergang bis Aufgang. In Prickly angelangt ankerten wir in unserem alten Spot und genossen einen schönen Sonnenuntergang. Früh am nächsten Morgen holte ich die Nähmaschine raus die ich dachte für eine lagen Zeti nicht zu sehen speziel nach all den grossen Projekten die ich in Trinidad machte. Die Reissverschlüsse vom Dodgerfenster verlohren welche Zähne und so musste ich die ersetzten. Der 10 Minuten Job war nach 6 Stunden mit viel Gefl#*^@^* beendet und ich verlängerte noch unsere Regenschütze ums Cockpit rum und war gerade rechtzeitig fertig als eine riesen Gewitterwolke uns mit Kübeln von Wasser begoss. Super unser Cockpit ist nun Wasserdicht.
Die Nähmaschine wurde wieder versorgt und dieses mal hoffentlich für eine lange, lange Zeit und wir genossen das nichts tun mit lesen und Sid ging an Land um das Neu Seeland-Australien Rugby Spiel sich anzusehen weil ich das Boot aufräumte was immer am Besten ist wenn er aus meinen Wege ist hihihi. Auch fuhren wir unser Dinghy zu all den anderen Ankerplätzen und beschlossen das wir unseren am Besten mögen und so blieben wir hier für ein Weilchen länger.

Wednesday, July 15, 2009

Schönes Grenada

Was ist es mit uns? Sind wir ein Magnet?!!! Spielt keine Rolle wo wir ankern da gibts immer wieder einen Idioten der praktisch auf uns ankert. Dieses mal waren es zwei Boote ein Segelboot auf unserer rechten Seite und ein Katamaran vor uns. Der Katamaran bewegts sich natürlich etliches schneller im Wasser mit jedem Windpuff und zu manche male kam er mit mindestens 2 metern von unserem Bug vorbei. Wir hätten nich mal den Anker hoch holen könne in einem Notfall.
Weil Sid die Salzwasserpumpe reparierte machte ich mich an Land um zu sehen ob all meine Läden noch da waren. Die waren es und noch viel besser als letztes mal. Grenada hat so vieles mehr zu offerieren als Trinidad und ist auch etliches günstiger. Trinidad is sehr teuer. Sogar die Bootsläden habe etliches mehr zu verkaufen.
Später am Nachmittag holte mich Diane ab und zusammen fuhren wir mit dem Maxi Taxi zur Prickly Bay. Diane brauchte welche Bootsteile für reparaturen und ich ging mit ihr als Begleitung. Es macht Spass im Maxi Taxi zu fahren doch allerdings kann es einem auch Angst machen wie die hier fahren. Die Strassen sind auch eher an der schmalen Seite und sehr kurvig und die fahren ihre WV Bus Taxis wie auf einer Rennstrecke. Dazu blährt die Musik und Diane und ich schauten uns geschockt an als wir die Wort hörten in den einem Lied. Im gleichen Ton sang der Singer immer und immer wieder "erbrich dich, erbrich dich,, erbrich dich..... Im ganzen glaube ich hörten wir nur 10 andere Wörter und die nennen das Musik hier. Die Music in Trinidad is wesentlich besser obwohl auch dort die Musik wilder und wilder wird.
Inzwischen habe gingen wir um die Ecke von der St. George Lagune und ankerten vor einem hübschen Strand mit Aussicht zur St. George Carenage was eine kleine Bucht ist umright mit den hübschesten bunten Häuschen die den steilen Hügeln rauf gebaut sind. Es war etwas rollig im Ankerplatz doch mit der hübschen Aussicht kann man das doch tolerieren oder nicht. Denn nach einem halben Tag im Cockpit sitzend und einer Regenwolke nach einer anderen war das Rollen nicht mehr so nichts, so gingen wir zurück zur Lagune. Dort geankert ging Sid zu Jabulani um Diane zu helfen ihren Kochherd zu reparieren.

Tuesday, July 14, 2009

Entlich in Grenada

Am 11. Juli verliessen wir entlich Trinidad. Um 17 Uhr schlichen wir aus der Marina und waren im Atlantic draussen bevor die Sonne am Horizont verschwand. Die Ströhmung war ziemlich schnell und verursachte ein Gewimmel von Wellen die durcheinander gingen. Es war wild und unangenehm, so unangenehm wir beide waren nicht hungrig. Ich legte mich hin und versuchte etwas zu schlafen doch das gelang mir nicht. Um Mitternacht übernahm ich den Helm und da es etliches ruhiger war konnte Sid echt gut schlafen. Um 4 Uhr war ich wieder dran und natürlich wurde die See wieder wilder und es gelang mir wiederum nicht zu schlafen. Je näher wir nach Grenada kamen je unruhiger wurde es und die Wellen tossten uns um her. Dazu kam dass eine Ströhmung von 2.5 Knoten mit uns ging und wir fuhren so schnell über die Wellen dass wir den Motor runter schrauben mussten um nicht über die Wellen zu fliegen. Das machte es dann etliches mehr bequem. Nach 16 Stunden und 82 Meilen hinter uns kamen wir schlussentlich glücklich doch aber erschöpft in Prickly Bay an. Gute Zeit für Frühstück und Kaffee. Anschliessend erholten wir uns mit etwas Schlaf doch den restliche Tag verbrachten wir mit Nichtstun. Ich kann es kaum glauben wir sind aus Trinidad raus, es fühlt sich fast an aus dem Gefängnis gekommen zu sein.
Arme Tika war auch Gottenfroh hier zu sein, sie war Seekrank und da es so unruhig war konnte sie nicht zur Kiste kommen und tat ihr Pipi in der Mitte unseres Bettes. Glücklicherweise hatten wir ein grosses Plastictuch über dem Bett so hats nichts gemacht. Die war so überglücklich hier zu sein sie schwatzte uns die Ohren voll. Heute Morgen zogen wir den Anker hoch und fuhren zu 7 Meilen entfernten St. George wo wir uns bei den Behörden anmelden mussten. Ich wünschte es wäre so leicht in Trinidad mit dem anmelden. Zuerst mussten wir eine Krankenschwester sehen die uns überprüfte dass wir kein Fieber, Husten, Niessen, Durchfall oder andere Schweinefluesymptome hatten und dann erst konnten wir uns bei der Behörde anmelden, es war aber ganz schnell und ohne Probleme. Gleich anschliessend kriegte ich noch einen gratis Haarschnitt im Parkplatz! Nein der Haarschnitt kommt normalerweise nicht mit dem Anmelden. Dianas Tochter war bei ihr zu besuch und war gerade dran Haare zu schneiden und so schnitt sie auch meines. Heute Abend sind wir bei Ihr zum Nachtessen eingeladen, so seht Ihr dass wir schon beschäftigt sind.

Monday, April 27, 2009

Panne in Trinidad

Segelpläne sind im Sande geschrieben und können jederzeit mit einer Welle überwaschen werden.“ Unsere letzten Pläne wurden mit einer Flutwelle erlöscht. Zuerst war ich dagegen dass wir an einem Hash teilnehmen da Sids Schulter noch immer nicht föllig geheilt war, doch als ich sein enttäuschtes Gesicht sah konnte ich nicht nein sagen. Für 5 Wochen sass er auf dem Boot und konnte nichts machen was sehr frustrierend für ihn war so sagte ich zu. Wir mieteten ein Auto und fuhren in die Stadt um die Hashers dort zu treffen. Ein Buss fuhr uns dann nach Toco eine 3 stündige Fahrt die uns auf schmalen holprigen Strassen durch Dschungel und Stränden entlang bachte. Dort angekommen machten wir uns auf den Pfad und durch den Dschungel durch. Wie jedes mal bin ich in AHHH über die Schönheit der Pflanzen und Tropischen Blumen für die wir zuhause eine Menge Geld ausgeben um sie in unseren Wohnungen zu haben. Hier wachsen sie wild. Auch immer sehe ich welche bunte Vögel oder komische Käfer, dieses mal ein laufender Stecken, saw wie ein 10 centimeter dünner Zweig aus der am Boden rumkroch, komisch aber faszinierend.

Natürlich machte ich mir Gedanken wegen Sid und hoffte dass er sich nicht verletzen würde, er war aber schon weit vor mir so brachte ich den Gedanken aus meinem Kopf und genoss den Lauf durch den dichten Wald.

Der Pfad führte steile Hügel hoch und natürlich was rauf geht muss wieder runter kommen so ging es rauf und runter. Doch dieser Pfad war nicht so anstrengend wie sonst und mein behindertes Fussgelenk konnte es gut handeln. Ich fand gar welche Cocoabäume deren Cocoafrüchte gerade reif genug waren und nahm mir eine.

An den Hashes bin ich immer eine der letzten und dieses mal muss ich sagen haben die Organisierer den Pfad gut gewählt da sie viel Kurzstrecken für die Langsamen wie ich hatten. Normalerweise enden wir trotzdem als letzte ab doch dieses mal gerieten wir weit weit voraus von all denen die rannten, das hat mich später geretted.

Der Pfad war also angenehm und als wir wieder Berg runter gingen wurde der Pfad schmaler und schmaler so schmal dass man hintereinander laufen mussten. Auf der linken Seite war ein steiler dichtüberwachsener Hang auf der rechten dichte Büsche und dann auch ein steiler dichtüberwachsener steiler Hang. Was wir 4 Damen aber nicht sehen konnten war dass die Gebüsche eine tiefe Grube oder enges Flussbett versteckten. Der Pfad wurde nun so schmal dass man nur einen Fuss draufstellen konnte. Die Frau vor mir warnte mich und das sah ich das tiefe Loch das under den Gebüschen lag und stoppte. Dann nahm ich meinen linken Fuss vorwärts da der auf der Hügelseite, also der sicheren Seite war und als ich Abstand, brach ein Loch durch, hörte ein „Knacks” und ich rutschte dem Loch runter. Trotzdem dass ich in einer Hand eine Wasserflasche hatte und in der anderen die Cocoafrucht gelang es mir an einer Wurzel mich anzuhängen. Meine Beine hingen in der Luft. Ich wusste sofort dass ich mir den Fuss gebrochen hatte und als ich da ins Loch runter starrte fing mein Adrenalin wirklich an zu pumpen. Hätte mir nie vorstellen können wie viele Gedanken in einer Splitsekunde durch den Kopf sausen können: Fuss ist gebrochen, Flasche und Cocoafrucht auf Pfad legen um besser ahnzuhalten, muss da aus dem Loch raus, wird bald dunkel, tiefes Loch unter mir, keine Wand für guten Fuss mich auf zu stützen und raus zu stossen, weil zur selben Zeit mir es gelang die Flasche und Frucht auf den Pfad zu legen den Frauen zu sagen mich nicht runter fallen zu lassen. Warum ich das sagte wusste ich nicht da sie mich nur anstarten und mich nicht hielten. Doch das meiste ich musste kämpfen um nicht in Ohnmacht was versuchte mich zu überkommen. Die vier Frauen wussten nicht was zu tun da der Pfad so schmal war. Glücklicherweise fingen uns die Renner nun einzuholen und zwei von denen sahen mich da hängend und versuchten mir zu helfen. Dem einen gelang es meinen Arm zu halten und wollte mich daran hochziehen. Ich sagte ihm aber dass ich zu schwer für ihn bin um mich nur beim Arm raufzuziehen er muss mich unter den Armen hoch heben. Dabei fing er auch an runter zu rutschen. Ich habe keine Idee wie die das fertig brachten mich da raus zu holen, doch es gelang ihnen und die Sekunde wo die Hälfte meines Hintern (hatte nur Platz für die Hälfte) auf dem Pfad sass wurde es schwarz um mich herum. Weiss nicht wie lange ich da lag, doch die beiden hielten mich damit ich nicht runter fiel. Dann war die Frage wie mich dem gefährlichen Pfad runter zu holen. Wir konnten ja nicht nebeneinander gehen der Pfad war für mindestens 10 Meter nur einen Fuss breit. So zogen sie mich auf ich hatte je einen Arm um ihre Hälse und hüpfte auf dem guten Fuss runter. Hier ist das lustige daran, als sie mich hochzogen, liess mein Körper alle funktionen los und ein paar laute Geräusche entwichen mir als ob ich mit Turbodruck denen helfen wollte mich in die Luft zu kriegen. Als ich meinen kleinen Luftunfall später meinen Kollegen erzählte gaben sie mir ein Buch: “Grundlagen zum Furzen” und versuchten dann rauszufinden welcher Furz mir entwichen war.


DER KALTSCHWEISS FURZ: normalerweise passieren die in Situation wenn man sie wirklich nicht braucht. Diese Fürze können sehr unangenehm sein und kann zum Beschämen führen. Sie passieren zu den wirklich schlimmsten Zeiten: Beim Knien in der Kirche, Arbeitsbewerbung, Sitzungen, Urwaldläufe (sagt es Urwaldläufe?) Als der Name sagt der Furzer bricht in einen Kaltschweiss aus den Furz zu verhindern.


Das könnte sein doch ich glaube fest dass mein kalter Schweiss vom gebrochenen Fuss war.


DER UUUPS FURZ:

Wie der Name sagt, dieser ist ein Unfall. Was solchen Unfall bringen kann ist: sich zu bücken um etwas von Boden zu heben, aus dem weichen Sofa auf zu stehen, zu husten oder niessen, durch den Urwald zu wandern (da ist der Urwlad wieder hmmm?!) Manchmal kann der Ooooops Furz ein ungewolltes Produkt produzieren.


OK Ich glaube das ist es nicht da ich nur einen gebrochenen Fuss nach hause brachte.


DER EXPLOSIONS FURZ:

Furzer haben normalerweise keine Idee wenn der auftaucht bis nur bevor dem rauspuffen oder wenn sie schon explodiert haben was sehr Traumatisch sein kann. Unerfahrung und das Ungewisse in der Stärke des Furzes kann der Grund dafür sein.


Das könnte der Furz sein denn ich bin ganz sicher dass die beiden Armen Traumatisiert habe.


Na wenigstens habe ich denen versucht zu helfen. Dann hüpfte ich los konnte aber nur etwa 6 Hüpfe zurücklegen der Schmerz war zu gross und der Boden zu uneben so hielten sie die Hände zusammen und ich setzte mich da rein und meine Arme um ihre Hälse rum. Da wir alle verschwitzt waren rutschte ich von ihnen und so jede zwei-drei Schritte mussten sie mich wieder runtersetzen und neu anfangen. Dazu kam noch dass nun eine Ameisenstrasse dem Pfad runter ging und jedes mal wir anhielten die uns die Beine hoch krabbelten und bissen, autsch. Als der Pfad entlich genügend weit war rannten die beiden praktisch runter. Beim Flussbett liessen sie mich dann runter und ich steckte meinen gebrochenen Fuss sogleich ins kalte Wasser. Dort kam Sid dann auch an und war nicht sehr glücklich mich so dort zu sehen, armer Kerl. Von hier aus mussten wir dann eine Steile Flusswand raufklettern wobei mich zwei weitere Männer mir halfen. Oben angekommen setzten sie mich wieder runter wo wir nun auf einer Staubstrasse waren und warteten auf ein Auto. Das fuhr mich dann zu der Klinik wo der Kubanische Doktor bestätigte dass mein Fuss gebrochen war. Ich sagte ihm dann meinen Fuss zu stabilisieren und mir welche Schmerztabletten zu geben damit ich dann die 3 stündige Fahrt zum Spital unternehmen konnte. Das getan fuhren wir zurück zu den anderen wo sie mich dann im Bus abladeten. Die mussten noch ihre Zeremonie verabrichten und so wartete ich im Bus auf sie. Weil ich warted kam der Drang hinter einen Busch zu gehen um die Natur laufen zu lassen doch mit einem gebrochenen Fussgelenk geht das leider nicht, nun was? Ein junges Mädchen brachte mir dann einen kleinen Kübel die sie dann auf den Boden im Bus stellte, der Busfahrer schloss die Tür und löschte das Licht aus und ich konnte im Privaten mein Geschäftchen unternehmen. Habt ihr schon mal versucht in einem dunklen Bus lachend in einen rostigen Kübel zu pieseln mit einem gebrochenen Fuss, ich auch nicht doch irgendwie gelang es mir, es war zu lustig.

Da unser Bus auf dem Heimweg welche Barstops geplant hatte lud uns ein Pärchen ein uns zu unserm Mietauto und Spital zu fahren. So fuhren wir los, auch welche andere verliessen die Party doch wir kamen nicht weit als ein Stau anfing. Vor uns waren vier grosse Lastwagen und zwei noch grössere Kräne die der schmalen Strasse entlang fuhren, kein Auto konnte uns entgegen kommen, unmöglich. Wir krochen im Schneckentempo hin und dann geschah noch dass der eine Kran an einer Stromleitung anhing und sie runter riss, nun wussten die und die Polizei die ihnen den Weg weisten nicht was zu tun, so eine volle Stunde später fuhren sie entlich weiter. Dann in einer Kurve konnte einer der Kräne nicht durch kommen nun mussten sie alle vier Lastwagen den einen Kran und uns mindestens 50 Autos rückfahren. Das benutzte unsere Fahrerin und erzählte dem Polizisten dass ich ins Spital muss, so als der Stau behoben war liessen sie uns zuerst vorbei. Fast 7 Stunden nach dem ich mir den Fuss brach kamen wir entlich im Spital an, nicht zu erwähnen dass gerade 100 Meter vor dem ein Stau anfing, super. Um Mitternacht war ich dann im Spital und zwei Stunden später nach Röntgen und einem provisorischem Gibs furhen wir nachhause. Doch oh du Schreck nun kam das schlimmste, da wir ja auf Land sind kann ich unmöglich mit meinem Gips die 10 Meter Leiter zum Boot hoch krabbeln, so verbrachte ich die restliche Nacht im Hintersitz unseres Mietautos. Ihr denkt Euch sicher hätte Sid sie nicht in ein Hotel fahren können. Das Hotel hatte ein Hochzeit und war völlig gebucht und da es Wochenende war waren die Marinas geschlossen die Zimmer zu vermieten hatten. Am nächsten Tage verbrachte ich im Crews Inn im Zimmer eines Kollegen weil Sid sie zur Maracas Bay fuhr. Ich schickte sie, die konnten ja nichts für mich tun und wir hatten ihnen den Ausflug schon versprochen. So später am Abend kochte mir Sid das Nachtessen dass er mir dann ins Auto runter brachte und um 9 Uhr riefen uns unsere Kollegen Shawn und Debbie an dass sie nun zu hause waren uns so furhen wir zu ihnen wo ich die nächsten zwei einhalb Wochen verbrachte bis das Boot wieder im Wasser war. Am folgenden Dienstag sah ich dann einen Ortopeden und nach einem weiteren Rötgenbild erklährte er uns wie viel Glück ich hatte dass der Knochen föllig in die natürliche Lage zurück kam, ich brauchte keine Operation. Ich sage Euch als ich den brach stach der Knochen raus und ich war sicher dass ich Schrauben brauchte. Doch als wir die fast 7 Stunden später im Spital ankamen war der Knoten weg, Sid meinte es war durch die unruhige Autofahrt. Da mein Fuss noch zu sehr geschwollen war sagte er mir den für eine Woche hoch zu lagern damit er mir dann den temporären Gips anlegen konnte. Eine Woche später kriegte ich den der gar Wasserdicht ist. Die zwei einhalb Wochen waren die einsamsten Wochen in meinem Leben, unsere Kollegen arbeiteten den ganzen lieben Tag, kamen um 6 Uhr nachhause, duschten, assen und verschwanden in ihrem Zimmer um TV zu sehen. Da der Verkehr zu schlimm war kam Sid nur jeden zweiten oder dritten Tag vorbei so war ich mehrheitlich alleine, kein TV nur Bücher. Doch ich war froh hatte ich ein Plätzchen zu wohnen. Inzwischen bin ich schon wieder 2 einhalb Wochen zu Hause und Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie ich das geniesse. Dank zu Crews Inn Marina dass sie uns auf dem schwimmenden Steg anlegen liessen kann ich ins Boot rein und raus and den festen Stegen könnte ich das nicht wegen der Gehzeiten. Es ist einfach aufs Boot zu kommen doch runter ist etwas schwieriger da wir eine Leiter mit 4 Treppen haben so gebrauche ich das Knie runter zu kommen. Drinnen hüpfe ich dann auf einem Bein umher was meinem Fussgelenk das ich vor 25 Jahren brach nun Probleme bereitet. Na habe noch bis Morgen wo ich hoffentlich einen Gehgips kriege. Wünsch mir Glück.

Thursday, March 12, 2009

Carnival in Trinidad

Hallo Gabriela, Uli and Tom,
vielen Dank dass Ihr unseren Blogg regelmässig besucht, leider seit Ihr die einzigen. Ich werde den Blogg für Euch an Ostern weiter führen, dann gehts wieder los zu den nördlich zu den Karibischen Inseln und hoffen Euch, Uli und Tom auf Toriba in einem schönen tropischen Ankerplatz zu treffen. Natürlich ist unser blinder Passagier Gabriela immer dabei.

Habe meinen Carnival Blogg fertig doch es sind zu viele Fotos die auf diesem Blogg aufzuladen so könnt Ihr sie auf dem Boatbumms Blogg anschauen.

Carnival Trinidad mit Piraten Sid und Manuela (drück hier)

Saturday, February 21, 2009

Zurück in Trinidad

Wir sind zurück von Tobago und hatten eine ganz tolle Regatte mit ab zu 33 knoten Wind und 3 Meter Wellen und grösser. Sid hat sich am Ende der Trophyzeremonie seine Schulter verletzt und muss nun 2 Wochen ruhen, dadurch sind wir wieder in der Crews Inn Marina. Falls Ihr Fotos von Tobago sehen wollt geht bitte auf unsere Englische Seite:
http://boatbummslog.blogspot.com/ (drückt auf Foto um sie grösser zu sehen)

Im letzten Bericht habe ich erwähnt dass es eine grosser Aufwand ist meine Seite in Deutsch und Englisch zu führen und bat Euch mir zu schreiben falls Ihr sie liest und weiter lesen wollt. Leider habe ich aber nur ein Schreiben gekriegt von unseren Segelfreunden Thomas und Ulrike auf Toriba, (vielen Dank Ihr beiden) so bin ich mir wirklich ernsthaft am überlegen ob ich die Deutsche Version weiterführen soll, allerdings werde ich die Schnecken Express Briefe weiter führen. So hier ist nochmals eine Chance mich das wissen zu lassen. Schickt mir eine Email mit Title Schnecken Express zu
boatbumms@aol.com

Monday, February 09, 2009

Pigeon Point, Tobago für die Regatte

Regen, Regen, Regen und nichts als Regen! Seit wir in Trinidad ankamen hat es nicht als geregnet und nach 3 Wochen endlich kam die Sonne raus und wir benutzten natürlich die Situation und mahlten den Boden. Am folgenden Tage regnete es schon wieder und Sid mahlte zwischen dem Regen was um 20.00 und 23.00 Uhr war. Freitag dem 6. Februar waren wir schlussendlich mit allem fertig und Paradies kam wieder ins Wasser. Am selben Abend luden uns Debbie und Shawn ein plus ihre Kollegen Linda und Joe, die
das Boot auch in der Yard hatten. Wir hatten einen echt lustigen Abend doch das lustigste war völlig betrunkene Joe und Sid wieder auf die Boote zu kriegen, Joe musste eine 6 Meter hohe Leiter rauf klettern und Sid einen 1 1-2 Meter Distanz von Steg aufs Boot springen. Es war sehr lustig doch beide kamen heil ins Boot. Am nächsten Morgen ging alles etwas langsam vorwärts doch wir kriegten Paradise an eine Mooring und bereiteten das Boot für den 89 Meilen Segel nach Tobago for. Um 1 Uhr Morgens zogen
wir die Segel hoch und machten uns auf den Weg. Wir folgten zunächst die Nordküste von Trinidad bis zum Ostende und dann die 18 Meilen von dort nach Tobago. Wir hatten zwar Wellen und ab und zu eine Strömung zu geistern, doch die Reise verlief eigentlich sehr ruhig bis wir 10 Meilen von Tobago entfernt waren. Dort befindet sich ein Schelf das nur 11 Meter tief ist und da es eine Strömung hat die darüber fliesst gibt es dort ein Durcheinander, es sah aus wie ein Kochtopf mit kochendem Wasser. Für
über eine Stunde wurden wir nur hin und her gestossen und Wasser bespritzte uns von allen Seiten. Schlussendlich kamen wir völlig erschöpft in Pigeon Point an und als wir geankert waren den Motor und Instrumente abgestellt hatten setzten wir uns zunächst mal hin und genossen eine Rum mit Cola und entspannten uns vom Stress.
Dann machten wir das Boot sauber, genossen ein frühes Nachtessen und bestaunten uns die neue Umgebung an. Auf der einen Seite des Bootes sind hohe Wellen die magisch über ein Riff brechen auf der anderen Seite ist der schönste Palm überwachsene Strand eine Szenen man normalerweise nur auf Postkarten sehen kann. Die Nacht war nicht so ruhig wie wir es gehofft hätten da Wellen in den Ankerplatz rein kamen und uns hin und her rollten. So nach unserem Guten morgen Kaffee brachten wir die Flopperstopper
raus und liegen nun ganz ruhig im Wasser uns schauen uns die anderen Boote nun and wie die umher rollen. Etwas später gingen wir an Land um uns bei den Behörden anzumelden, die kamen extra hier raus für die Regate. Wir sind echt froh schon hier zu sein da heute der Wind wieder bläst und auch ist schon wieder Regen unterwegs. Diejenigen, eigentlich alle die an der Regate teilnehmen sind heute unterwegs, das Meer sieht echt unruhig aus.
15 plus and it's quite rough out there, but it will make for good racing. I hope not over that rough shelf!!!

Nun noch eine Entscheidung die ich am überlegen bin. Ich schreibe meinen Blogg in Englisch und dann übersetze ich den ins Deutsche, was sehr Zeitaufwändig ist. Ich habe keine Idee wie viele mich im Deutschen Blogg verfolgen und weias aber dass meine Familie das nicht tut, so bin ich mir seriös am überlegen ob ich den weiter führen soll oder nicht. Er ist eher besser geschrieben in Englisch. Falls Ihr unsere Seite verfolgt und weiter verfolgen wollt, bitte lass uns das wissen und sende uns eine Email
damit ich mich entscheiden kann.
Unsere email ist: boatbumms@aol.com
falls Ihr schreibt es mit Schneckenexpress Blogg Titel damit ich es erkennen kann, vielen Dank

Tuesday, January 27, 2009

Bootsarbeit und Spass in Trinidad

26/01/09 (Fotos von unserem ersten Morgen in Trinidad)

Es ist schon eine Woche her seit wir aus dem Wasser gehoben wurden und wir verrichteten schon etliche Arbeit. Diese Woche kommt der Boden dran. Natürlich haben wir zwischen durch auch Spass. Freitagabend trafen wir uns mit Merilyn und ihren Freunden die ganz glücklich waren uns wieder zu sehen. Montagabend gabs ein Potluck at TTSA wo ein Deutscher seine Handorgel spielte und da ich meine Harmonika dabei hatte spielten wir ein Duett. Machte viel Spass da normalerweise niemand meine Lieder kennt, der wusste sie alle und spielte manche mehr. Dienstagabend gings wieder ins Kino wie jeden Dienstag hier. Fürs Wochenende mieteten wir ein Auto und machten wieder am Hash mit. Die waren überrascht uns wieder zu sehen und es war ein riesen hallo. Auch meinten viele dass sie uns auf unserem Blogg verfolgt hatten, na das find ich toll. Der Lauf war dieses mal in Maracas Bay an der nördlichen Küste von Trinidad. Jennifer von Heart Jump kam mit uns mit und hatte riesigen Spass. Zuerst mal liefen wir der schönen Küste entlang, dann gings einen steilen Hang rauf zur Hauptstrasse und von dort über einen Berg. Für diejenigen die ein Problem hatten, wie ich mit meinem Fussgelenk, umliefen den Berg und traffen wieder alle beim Anfang. Von dort gings dann ins Landesinnere wo wir einem Flussbett hoch liefen dann über ein Feld mit vielen Löchern die aber mit Gestrüpp überwachsen waren dann in den Schlamm rein. Das gefiel mit gar nicht gut, einer meiner Schuhe blieb jeweils im Schlamm stecken und da war niergends wo man sich hinsetzen konnte um ihn wieder anzuziehen. Auf einem Bein im schlipfrigen Schlamm musste man das tun. Dann einem Hügel runter war es so schlipfrig dass einer meiner Füsse den Berg runter rutsche und der andre blieb an einer Wurzerl stecken und ich machte einen nicht so eleganten Spagat, autsch. Waren Jennifer und ich froh als wir aus dem Schlamm rauskamen. Für uns war es etliches schlimmer als für all die anderen 150 plus Renner die vor uns durch den Schlamm kamen und es noch mehr zertrampelten. Jennifer an einem Ort sunk bis zu ihren Knien in dem Schlamm ein. Am Ziel gab es dann eiskaltes Bier und alle schwatzen für ein paar Stunden. Am nächsten Morgen mussten wir beide unsere Knochen zusammen bringe bevor wir mit autsch und ohh und ahhh aus dem Bett stiegen, uns machte alles weh.









Am näschten Morgen frün nahm ich Jen und Diane zur Marqueripe Bay wo wir etwas schwimme gehen wollten, doch entsetzt fanden wir raus dass die gesperrt war da sie den Strand umbauen. Da furh ich sie zur Bambus Kadedrale wo wir etwas umher spazierten und Fotos von Schmetterlingen nahmen. Dann hörten wir das Gebrüll von Brüllaffen und plötzlich raschelten die Bäume neben uns und als wir genauer hinschauten guckten uns dutzende von Spidermonkeys an (Spinnenaffen? Die haben ganz lange Beine und Arme). Die waren so süss zu beobachten oder zu beobachten wie sie uns beobachteten. Wir kamen am nächsten Morgen früh noch mals vorbei und versuchten von ihnen mehr Fotos zu machen.









Am Sonntagnachmittag segelten Sid und ich auf Paul und Karins Boot die wöchentliche Regatte. Paul und Karin sind Freunde von Shawn und Debbie und gebrauchten Segler für die Regatte und vorallem für die Regatte in Tobago in der zweiten Woche im Februar so sind wir ihre Crew und versuchen das Boot bis dann ins Wasser zu kriegne damit wir nach Tobago für die Regatte segeln können.








An einem der Netze am Morgen am VHF Radio hörten wir ein neues Boot sich anmelden und fielen fast aus unseren Sitzen. Es war Imagine, Pam und Tom die wir vor 11 Jahren in der Sea of Cortez in Mexico kennen lernten. Die ginge von dort in die Südpazifik und sind nun auf ihrem Wege durch den Kanal und zurück nach Zijuatanejo, Mexico wo sie ihre Weltumseglung begonnen hatten. Sie kamen zu uns für eine Abend und wir hatten vieles zuerzählen. Nur gut sind sie ein Weilchen hier denn es gibt noch so viel mehrere zu schwatzen.

Diese Woche versuchen wir den Boden zu bemahlen um so schnell wie möglich wieder ins Wasser zu kommen.

Leider ist das Internet hier sehr langsam und ich kann keine Fotos aufladen. Auch kostet es 30 Dollar pro Woche Internetaccess zu haben, eine Gaunerei, es funktioniert ja eher nicht.


Und noch ein Foto von Beat von Uri wie er sein Hündchen Trini aufs Boot bringt.


Thursday, January 22, 2009

Ruhige Reise nach Trinidad

Wir können nicht genug sagen was für Glückspilze wir waren mit dem Wetter, speziell da im Januar die sogenannten Weihnachtswinde stark aus dem Osten blasen und sehr selten sich beruhigt. Die ganze Woche die wir in Porlamar verbrachten und das Wetter beobachteten befürchteten wir dass wir bis mindestens ende Monat dort stecken bleiben würden. Ganz unerwartet beruhigte sich das Wetter und gab uns ein Fenster von 2 Tagen um nach Trinidad zu kommen. Wir legten die 147 Meilen in nur 26 Stunden zurück, letztes mal dauerte es uns 36 Stunden. Die See war relative ruhig, mit langen 1.5 Meter hohen Wellen und 10 Knoten Wind natürlich an der Nase. Doch es war eine ganz bequeme Fahrt und als wir die Boca einfuhren waren die Wellen etwas durcheinander doch es war ein Spiel dadurch zu fahren. Die Behörden hier sind sehr strickt so gingen wir sogleich zu ihrem Steg und meldeten uns an. Der Immigrations Offizier hatte wie üblich eine schlechte Laune uns musste seine Autorität zeigen, zudem ist er sehr unfreundlich. Die 4 Stempel die er in unseren Passport und Papiere stempfeln muss dauerte ihn über eine Stunde, weil er mit seinen Kollegen Spass hatte. Dann gings zum Zollbeamten, der machte uns klar dass er an dem Tage nicht arbeiten sollte und dass wir Umstände bringen. Als ein weiteres Paar rein kam rollte er seine Augen und futterte darüber dass er jetzt noch mehr Arbeit habe. Wenigstens war blieb er freuntlich, doch aber vergass er unser Bootdokument zurück zugeben und es dauerte mich mehrere Besuche den wieder zu kriegen. Als wir dann angemeldet waren gingen wir zum Cruise Inn Hotel rüber wo sich Heart Jump für einen Liegeplatz anmeldeten. Als die Hotelandgestellten uns sahen, liessen sie alles fallen und kamen uns begrüssen. Es fühlte sich and wie langgesehnte Familie zu treffen wir fühlten uns sogleich zu hause. Trotzdem dass wir nicht in der Marina sind luden sie uns ein das Pool hier zu benutzten.
Nachdem wir Heart Jump halfen heil in den Liegeplatz zu kommen gingen wir zurück zu Paradise die immer noch am Behördensteg angebunden war und bemerkten die schwarzen Wolken die uns entgegen kamen. Wir hatten gerade genügend Zeit eine Mooring aufzunehmen den Motor abzustellen und unser Sonnendach auf zu montieren wenn es anfing zu Regen und tat so für den restlichen Tag. Am Abend gings an Land um uns mit Loren und Dave zu treffen und zusammen ein köstliches Nachtessen zu geniessen.

Nur zwei Tage später wurde Paradise aufs Land gebracht wo wir für die nächsten zwei Wochen sein werden. Wir haben etliche Bootsarbeit zu verrichten, worallem den Boden zu bemahlen. Unser Liegeplatz könnte nicht besser sein, wir sind gerade neben Ufer haben eine Kokospalme hinter dem Cockpit und die fantastische Aussicht über Chaguaramas. Dazu kommt noch dass wir eine Treppe kriegten und nicht die unbequemen Leitern um aufs Boot zu krappeln. Auch habe ich die Deckstühle schon aufgestellt und nach einem harten Arbeitstag können wir uns an Deck bei einem Cocktail die schönen Sonnenuntergänge ansehen und uns ausruhen.

Thursday, January 15, 2009

Segel Reparatur

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht wenn man Spass hat. Wir hatten nie die Change zu den Testigo Inseln zu segeln und so blieben wir in Porlamar, Margarita und lebten das Touristenleben, Einkaufen, Kino, Muscheln sammeln, Essen gehen, Sonnenuntergänge am Strande, mehr einkaufen und Segelreparatur. Heart Jump hatte einen Riss im Hauptsegel und so brachte ich meine Nähmaschine rüber, stellte sie an Deck under dem Haupsegel auf und reparierte den. Es war eigentlich ganz einfach und wir mussten den Segel nicht föllig runternehmen, aussert dem war es ein tolles Teamwork. (Drückt auf Fotos um sie grösser zu sehen).










Die ganze Zeit wir hier waren blies der Wind mit 20 Knoten und Nachts durch gar mehr und Regenwolken öffneten sich über uns und natürlich nur Nachts durch. Sid schläft gerne im Cockpit und wurde mehere male aufgeweckt und musste rein kommen.

Schlussentlich kriegen wir ein Fenster um nach Trinidad zu segeln und zwar gehts Morgen früh bei Sonnenauf gang los. Wir sollten 10 bis 15 knoten Wind haben und ruhige See, na das hoffen wir uns, so drückt uns die Daumen.