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Friday, October 26, 2007

Besuch in der Schweiz

Ich bin sicher dass es Euch langweilig ist den gleichen Eintrag wieder und wieder zu lesen, so denk ich mir ist es Zeit den zu ändern. Im letzten Bericht schloss ich ab dass ich nicht in der Lage war Wäsche zu waschen und ich meinen Bruder gewarnt hatte mich mit der Gasmaske am Flughafen abzuholen. Glücklicherweise musste er das nicht tun da wir zwei Tage vor meiner Abreise wieder Wasser kriegten und ich somit Wäsche waschen konnte. Ich hatte einen tollene Flug mit einem Jumbo der Air France, mein Sitz war in der oberen Etage und hatte vor mir keine Sitze so konnte ich meine Beine ausstrecken. Ich war ein bisschen besorgt meinen Anschluss nach Zürich zu erwischen da ich nur eine Stunde dazu Zeit hatte und wir spät abflogen. Doch eine freundliche Hostess mit einem "Passagiere nach Zürich" Zeichen, half mir schneller meinen Anschluss zu kriegen.

Ich blieb für vier Wochen in der Schweiz und es war wunderbar alle meine Verwandten und Bekannten zu besuchen, na wenigsten fast alle da vier Wochen nicht annähernd genügend Zeit dazu sind. Das Wichtigste war meine Mutti zu sehen und es war gut zu sehen dass sie gut zurecht kommt seit mein Vater verstarb vor fünf Jahren. Am meisten freute ich mich natürlich meine Familie zu sehen doch leider oder sehr traurig zu erwähnen dass sie nicht miteinander auskommen und so war meine Familie nie zur selben Zeit zusammen, echt traurig. Das erste Wochenende verbrachte ich mit meinem Bruder Marco, der sein eigenes Bier braut “Gaggia Bräu“. Wow war das interessant zu erfahren wie Bier hergestellt wird, eine sehr aufwendige Arbeit. Konnte es kaum erwarten sein Bier zu pröbeln, mensch schmeckte das herrlich, das beste Bier dass ich je getrunken habe und nein hat nichts damit zu tun dass er mein Bruder ist, es hat wirklich einen ganz unglaublichen reichen Geschmack. Ich bin so stolz auf ihn, ursprünglich war Bierbrauen sein Hobby dann als er seinen Job verlor und keine Arbeit finden konnte und nahe der Sozialhilfe stand nahm er eine Chance und begann seine Bierbrauerei, wärend seine Frau Barbara mit einem Partysercice anfing. Inzwischen fand er wieder Arbeit und braut nun sein Bier am Wochenende, dadurch bleibt kaum Zeit sich zu erholen. Doch das Gute daran ist sein Bier ist ein riesen Hit und er ist daran seine Brauerei zu erweitern.

Mit meiner Mutti unternahm ich einige Zugreisen und bin föllig begeistert von den öffentlichen Verkehrsmittel der Schweiz, unglaublich und vorallem ist man schneller mit der Bahn als mit dem Auto. Wir besuchten das Schloss von Rapperswil und nahm das Boot auf dem Zürichsee zurück. Eine weitere Reise unternahmen wir mit ihrer Schwester nach Lugano im Tessin eines meiner Lieblingsorte in der Schweiz. Am meisten genoss ich die schneebedeckten Berge zu bestaunen.
Dann natürlich musste ich meine gute Freunding Gabriela besuchen, da wir unser Badezimmer ummodeln wollen malte sie uns die herzigsten Kacheln, doch sieht für Euch selber wie süss die sind. Sie ist unglaublich talentiert. Da sie Ferien in Spanien bei Rita geplant hatte war sie enttäuscht dass wir uns nur zwei mal sehen konnten, das ist was sie dachte. In der dritten Woche flog ich dann nach Malaga und überraschte sie mit einem fünf tägigen Besuch. Das war echt toll vorallem auch Rita, Familie und Freunde zu sehen, wir hatten eine lustige Zeit und es war der Höhepunkt meinem Schweizerbesuch. Auf meinem Rückflug hatten wir eine Verspätung mit dem Abflug und so verpasste ich meinen Anschlussflug nach Zürich in Paris. Ich hatte bereits meine Episode in Paris auf dem Weg nach Malaga, ich hatte einen vier stündigen Aufenthalt. Vier Stunden ist eine lange Zeit und so fand ich eine gutes Steakhouse im Flughafen und genoss eine Vorspeise als ein Polizist ins Restaurant stürmte dann ging alles drum und drüber und alle rasten umher. Die Kellnerin brachte mir meine Rechnung und sagte ich müsse gehen. Natürlich wollte ich nun wissen was los war speziell da ich ja noch nicht fertig war mit Essen. Sie murmelte etwas in französisch, was ich übersetzte als "Bombe in einem Koffer." Ich wollte nicht der Rechnung davon rennen doch weigerte ich mich für das Steak zu bezahlen dass ich noch nicht kriegte, das nahmen sie dann von der Rechung. Als ich dann aus dem Restaurant kam stand ich vor dem Fenster, durch das ich einen parkierten Peugeot sah mit zwei Polizisten die auf ihren Knien in die Türen lehnten, die Feuerwehr war hinter dem Auto dann das gelbe Band um alles abzusperren und dahinter hunderte von Zuschauern. Neben dem Restaurant mehr gelbes Band und mehr Zuschauer. Sie waren näher an der Szene, wie ich an meinem Tisch war. Unglaublich wie nahe sie die Leute liessen zuzuschauen, das war mir zu gefährlich und ich ging so schnell wie möglich so weit weg von der Szene wie möglich. Über 20 Minuten später wurde das Gebiet geräumt, ich ging zurück in die Gaststätte und ass mein Steak. Auf meiner Reise zurück von Malaga liefen wir eine Stunde zu spät, die Stunde die ich hatte um meine Verbindung nach Zürich zu kriegen. Mensch ist der Flughafen gross, es dauerte eine Ewigkeit vom Terrminal D zum F zugelangen dann lange Schlangen durch den Zoll zu kommen und ich hatte nur 15 Minuten bis zum Abflug. Die Zollbehörden wollten nichts davon haben dass ich meine Flug am verpassen war und wollten dass ich ganz hinten in der Schlange anstehe. Da waren mindestens 50 Person vor mir, doch alle waren ganz lieb und liessen mich durch, wärend die Beamten mir böse Blicke zuwarfen. Ich war sicher dass sie meinen Koffer föllig auseinander nehmen würden. Ich kam zehn Minuten vor dem Flug am Gate an doch der Bus war schon weg und ich verpasste meinen Flug. Dann stand ich an der Informationstheke und fand heraus dass das der letzte Flug nach Zürich war und ich die Nacht in Paris verbringen musste, dann ein ”KABOOOOM." Ich war bereit mich auf den Boden zu werfen, der Knall hörte sich wie einen Schuss an, da ich aber keine weiteren Schüsse hörte, schaute ich den Kerl hinter der Theke mit grossen Augen an, der lächelte und versicherte mir dass es keinen Schuss war sondern dass sie einen verdächtigen Koffer explodierten, dass geschehe hier viel, ach ist dass alles. Anstattdessen mit meinem Bruder den Abend zu verbringen, sein letzter freier Abend den er für mich Zeit hatte bevor ich heimging, musste ich die Nacht in Paris verbringen. Mensch war ich sauer, doch muss ich sagen dass sie mich in ein top hotel im Radisson in einem teuren Zimmer unterbrachten und genoss ein leckeres Abendessen und hatte gar Lachs und Kaviar zum Frühstück. Das traurige daran war das Zimmer war so toll und ich konnte es nicht mit Sid teilen. Habe noch vergessen zu erwähnen dass als ich in Malaga war meine Kreditkarte wie letztes mal wieder gesperrt wurde. Glücklicherweise hatte ich ein paar Schweizerfranken mit mir doch hatte gerade noch genügend um mir im Radisson ein Bierchen zu kaufen. Ein paar Tage später konnte ich meine Bank überzeugen dass ich die 72 Dollar mit meiner Karte in Malaga spendierte.

Bevor ich aber nach Malaga flog ging ich Helen und Peter besuchen, die ich letzten November in Puerto La Cruz kennen lernte. Ich traf Helen früh am Morgen in Winterthur and und sie begrüßte mich mit einer warmen Daunenjacke, das war echt lieb da es ziemlich kalt war. So früh es auch war gingen wir in ein schickes Restaurant und genossen ein Güppli und danach schlenderten wir durch die bezaubernde Stadt. Es war ein malerischer Tag als wir durchs Land zur ihrem Haus fuhren. Sie wohnen im Nollen mit der herrlichsten Aussicht über Land, dem Säntis und den Glarner Alpen Als wir in der Gegen umherwanderten genoss ich hin und da einen Apfel von den Bäumen zu pflücken denn es gibt nicht herrlicheres als in einen saftigen süsssauren Apfel frisch vom Baum zu beissen. Peter war noch nicht zu Hause und so nahm mich Helen in den Wald zum Pilzen. Das war spannend vorallem das es im Walde war und nicht Wasser wo ich normalerweise mein Essen hole. Ich glaube wir fanden sechs verschiedene Arten die Peter am folgenden Tage in ein Gourmetessen verwandelte. Am Abend durfte ich die Saune gebrauchen, das war toll, speziell als ein eiskaltes Bier auf mich wartete als ich zur Saune rauskam und mich dann in der kalten Bergluft draussen auskühlte und das Bier genoss. Ich kam mir wie in einem teuren Resort vor. Oh, ihr müsse ihre Badewanne sehen.

Stellt Euch vor ich wollte mir als Schweizerbürgerin ein Sparkonto aufmachen. Ich konnte es nicht glauben als die mir das verweigerten. Grund: ich wohne nicht mehr in der Schweiz. Sie offerierten mir ein Konnto für Ausländer dass mir aber 250 Fr. pro Jahr gekostet hätte, na dass nenn ich aber wirklich nicht ein Sparkonto. Dann als mir die Kredikarte gesperrt wurde wollte ich in der selben Bank Dollar wechseln, da fragte die mich doch ob ich ein Konto habe, sie wechseln nur für diejenigen mit einem Konto. Hallo, wie kann ich denn ein Konto haben wenn ihr es mir nicht erlaubt!!!! So offerierte sie mir die 50 Dollar für eine Gebühr von 10 Franken zu wechseln, absolut NICHT. Auch kann ich meinen Passport in der Schweiz nicht erneuern lassen und der ist schon seit 1999 verlaufen und komischerweise bemerkte das keiner weder in der Schweiz, noch Spanien oder Frankreich.

Ich hatte eine tolle Zeit in der Schweiz und füllte meinen Koffer mit allen Köstlichkeiten die ich zuhause nicht kriege, vorallem Aromat, Kräuterbuttergewürz, Käse, Speck, Büntnerfleisch und natürlich Schokolade. Ich war erlaubt 20 kilo mit zunehmen doch mein Gepäck war 24 Kilo, mit zwei drückten sie die Augen zu doch die anderen zwei kosteten 100 Franken, autch. Ich war froh wieder auf dem Heimweg zu sein da ich Sehnsucht nach Sid, Tika, meinem Bett und dem Boot hatte. Auch hatte ich wieder einen tollen Flug wieder im oberen Stock des Jumbos, dieses mal gerade hinter dem Cockpit und hatte ein Kästchen under dem Fenster wo ich meine Füsse hochlagern konnte, fühlte mich wie in der ersten Klasse an. Das Beste war ich durfte für 1 1-2 Stunden ins Cockpit mit den Piloten schwatzen gehen, das war super. Die Piloten fragte mich mehr Fragen übers Segeln als ich sie übers Fliegen fragen konnte und wir entdeckten dass Segeln und Fliegen vergleichbar sind vorallem mit den Instrumenten, außer natürlich dem Geschwindigkeitunterschied. In Caracas erwartete mich dann ein Getummel da es ein Feiertag (Columbus Day) war, der ganze Flughafen ware gefüllt mit schreienden Leuten. Ich glaube, ich hatte um die 200 Menschen vor mir in der Schlange. Dann saßen wir im überhitzten Flugzeug auf der Piste für mehr als zwei Stunden, während ein Flugzeug nach dem anderen landete. Ich kam schlussentlich spät, erschöpft aber überglücklich zuhause an wo Sid mich mit einer herzlichen Umarmung begrüsste.
Sid hatte eine einsame Zeit in Pue
rto La Cruz, während ich weg war. Einsam, da er so ziemlich die einzige Person hier war, alle unsere Kollegen ginge für den Sommer nachhause. Er betreute das Boot unseren Kollegen, fütterte ihre Katzen und unsere und erledigte einige Arbeit auf unserem Boot. Als ich weg war, kriegte er traurige Nachrichten dass seine Mutter starb, sie hatte Alzheimer und Brustkrebs.
Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein und erzählte Sid, dass ich für eine lange Zeit genug vom fliegen habe. Nicht lange genug da wir nächste Woche zu den Angle Falls und Gran Sabana in einer kleine Chessna fliegen werden. Auf das Abenteuer freu ich mich schon riesig.

Sunday, September 09, 2007

09/09/07 Zurück in Puerto la Cruz

Wir verbrachten drei Tage in El Faro. Wir zeigten Linda und Ed die Höhle wo ich die Las Velas de Manuela fand, die zwei Lichter die durch die Höhlendecke scheinen. Gerade als wir in die Höhle fahren wollten tummelten sich dutzende von Delfinen um uns herum, das war echt toll. Auch wanderten wir den Hügel hoch zum Lichthaus von wo man eine tolle Aussicht über den Ankerplatz hat und von dort brachten wir sie zum Friedhof der versteinerten Muscheln die in einem Felsen eingebettet sind. Wie jeden Morgen
hören wir uns den Wetterbericht an und vernahmen dass ein tropisches Tief am aufkommen ist und wir ihm Pfade lagen, so fuhren Sid und ich mit dem Dinghy zur nächsten Insel Chimana Grande und schauten uns für einen mehr geschützten Ankerplatz um. Auf dem Wege zu der 3 Meilen entfernten Insel sah ich ein schönes Stück Holz auf dem Wasser wiegen, wollte es anschauen doch wir gingen zu schnell vorbei so vergass ich es. Nur eine Stunde nach unsere Ankunft auf Paradise fing es an zu regnen für mehrere
Stunden und als es schlussentlich aufhörte und ich auf dem Bug stand sah ich etwas langsam auf uns zu zukommmen. Ich konnte meinen Augen nicht trauen es war das selbe Holzstück dass ich Stunden früher vor der anderen Insel sah und es kam auf uns zu. Es dauerte mindestens 20 Minuten bevor es bei unserem Bug ankam und ich holte es aus dem Wasser. Es ist ein schönes Stück Holz etwa 2 Meter lang und sieht wie eine Schlange aus und ist nun die offizielle Maremares Schlange und sitzt vor unserem Boot auf
dem Dock. Am nächsten Tage war das tropische Tief nun ein tropischer Sturm mit dem Namen Felix und Grenada kriegte 105 Stundenkilometer Wind ab und wir wussten dass wir den Schwanz des Sturmes kriegen werden so gingen wir zur Chimana Grande Insel in einen sicheren Ankerplatz. Wir gingen früh los doch der Wind blies schon, glücklicherweise waren es nur 3 Meilen zu gehen und wir waren von den Inseln etwas geschützt. Nur wenige Stunden später hörte der Wind auf und wir genossen eine schönen Tag in
unserer neuen Umgebung. Wir versuchten die Mangroven zu erforschen die einen Durchgang zum nächsten Ankerplatz hatte, doch allerdings hatte ihn schon lange niemand mehr benutzt und so war er ziemlich überwachsen und wir konnten nur ein paar Meter reingehen bevor wir umkehren mussten. Am folgenden Tage dann kehrten wir nach Puerto la Cruz zurück. Inzwischen hat sich Felix zu einem sehr gefährlichen Orkan gebildet. Normalerweise dauert es für einen tropischen Sturm 3 bis 5 Tage um sich in einen Stärke
1 Orkan zu erwickeln. Felix bricht alle Rekorde da er innert 51 Stunden sich in einen Stärke 5 Orkan verwandelte und verursachte gar Wellen von 15 Metern Höhe. Glücklicherweise waren wir nicht mehr auf seinem Pfad.
Inzwischen sind wir wieder in der Marina vom Maremares Hotel und hatten gerade genügend Zeit das Boot runter zu waschen uns uns einzuleben als die Hauptwasserleitung zu der Stadt brach. Die Zeitung sagte dass es in drei Tagen repariert würde und nun schon 7 Tage später haben wir immer noch kein Wasser. Nicht nur Barcelona, Lecheria und Puerto La Cruz sind davon betroffen sogar fast der ganze Kanton, Millionen von Leuten haben kein Wasser. Seit wir Margarita Insel verlassen haben habe wir keine Wasche
waschen können und die ist nun immer noch schmutzig. Ich werde am nächsten Donnnerstag in die Schweiz fliegen und muss eventuell meinen Koffer mit schmutziger Wäsche füllen, die Zöllner werden eine schöne Überraschung haben falls sie meinen Koffer durchsuchen wollen, hihihihi.
Wir werden bis Ende Jahr hier in Puerto La Cruz sein, wir versprachen Jim und Jenny auf Three Key ihr Boot zu hüten und ihre Katzen zu füttern weil sie drei Monate in den Staaten sind und beschlossen auch einige Inlandreisen zu unternehmen um Venezuela besser kennen zu lernen. Sid wird hier bleiben da eines von uns immer mit dem Boot und Tika bleibt. So dieser ist unser letzter Eintrag für ungefähr zwei Monate. Der Schneckenexpress nimmt eine wohlverdiente Pause. Bleibt gesund und wir hoffen dass
ihr in ein paar Monate eure Nase wieder in unsere Seite steckt. Grüsschen und Küsschen

Thursday, August 30, 2007

30/08/07 Chimana Segunda, El Faro ungefähr 5 Meilen von Puerto La Cruz

Das erste Mal als wir mit Dale und Sandy auf Snow White nach El Oculto kamen fanden wir es nicht all so schön wie alle erzählen da es ausgedorrt und eher braun war. Das Wasser war auch nicht klar und von einer dunkelgrünen Farbe, der Boden war mit einer dicken grünen Alge bewachsen. Das zweite mal war ein bischen grüner doch das Wasser immer noch nicht klar genug. Dieses mal war es super grün und das Wasser so klar man konnte sicher 10 Meter Unterasser sehen. Wir trauten unseren Augen nicht als wir
dem Land entlang schnorchelten, wir fanden die schönsten Riffe von Korallen voll mit bunten Korallenfische und auch ein ziemlich grosser Baracuda. Als wir um eine Koralle schnorchelten kam uns eine schöne grüne Schildkröte entgegen und war genauso überrascht schwam davon, kam aber wieder zurück und schwam um uns herum und beobachtete uns. Auch sahen wir eine Art Fisch der sich aufpufft wenn er sich gefährtet fühlt, diese ware so gross der Kopf alleine war die grösse ein aufgeblasener Strandballen.
Die fanden wir under den Korallenköpfen versteckt und es sieht erfürchtig aus wenn man zwei grosse Augen sieht die uns anstarrten dann sieht man den grossen Kopf. Viele erzählten und dass man hier auch kleine Seepferdchen sehen kann, leider aber kamen die für uns nicht heraus. Doch aber hatten wir etliche Arten von Quallen, eine ist wie eine Perlenkette die sich um Arme und Beine wickelt. Ich kriegte einige um meine Hände rum und die blaterten sofort auf. Meine Hände fühlen sich an als ob sie mit
einer Flamme brennen und das schon seit Tagen und eine Blater nach er anderen ist zu sehen. Sogar Corizoncreme nützt nichts.
Weitere fünf Boot die wir ursprünglich in der Bahia Redonda Marina kennenlernten gesellten sich zu uns und wir hatten ein lustiges Wiedersehen und traffen uns jeden Sonnenuntergan auf einem der Boote. Leider aber mussten wir uns verabschieden da sie Richtung Golfo de Cariaco unterwegs sind und wir Richtung Puerto La Cruz. Da kein Wind vorhanden war gebrauchten wir den Motor den ganzen Weg nach Arapos. Als wir um die Ecke kamen und Richtung Arapos Inseln gingen wurden wir von der schönsten Aussicht
begrüsst. Die Strände sahen tropisch aus und die hohen steilen Berge im Hintergrund waren dicht grün überwachsen.
Die Arapos Inseln sind zwei hübsche kleine Inseln bewohnt bei Einheimischen und haben auch etliche Ferienhäuser für die reichen Venezuelaner. Zwischen den zwei Inseln ist eine mini Insel mit genügend Raum für ein Haus. Allerdings ist es nun eine Ruine. Ursprünlich war die dazumal wunderschöne Villa das Zuhause eines Rechtsanwaltes und als diese Gegend in einen Nationalpark umgewandelt wurde, musste er ausziehen. Er vermachte sein schönes Haus dem Parke die ihm versprachen das Haus in guten Zustand
zu behalten. Leider aber wurde alles gebrauchbares in kurzer Zeit gestohlen und nur hinterliessen nur die Wände. Um diese kleine Insel herum ist ein schönes Riff mit den buntesten Seeanemonen und farbigen Würmern die in die Korallen wachsen. Das Wasser war nicht als klar als in Oculto doch aber habe ich no nie so viele Papagaifische wie hier gesehen und nie in Gruppen von 20 oder mehr wie hier. Leider waren viele Boote hier die gefüllt mit Touristen waren, doch aber das lustigste dass wir sahen war
ein Schnorchler der einen schwimmenden Eiscremwagen zu den Booten schwam und Eiscreme verkaufte. Da wir nicht wussten wie geschützt dieser Ankerplatz ist beschlossen wir nach El Faro zu gehen. Playa el Faro ist am südlichen Teil der Chimana Segunda Island und nur 5 Meilen von Puerto La Cruz entfernt. Sanfte multifarbige Klippen umrahmen diese hübsche und relative kleine Bucht und hat einen hübschen Strand unterhalb des rotweiss gestreiftes Lichthaus und das Wasser ist ein hübsches Türkisgrün. Ein
Segelboot war schon geankert und mindestens 10 Motorboote hatten den Anker am Strande und der Strand war bedeckt mit unzähligen Touristen. Das Gute daran ist die verlassen die Insel alle bevor Sonnenuntergang und lasse es für uns zu geniessen. Leider aber hat es hier kleine Fliegen die um uns herum fliegen in unsere Augen gehen und überall wo sie Haut finden können landen, ganz ärgerlich.

Monday, August 27, 2007

27/08/07 El Oculto, Mochima National Park

Die Aussicht von unserem Boot in Medregal ist unglaublich. Auf der Medregalseite sieht es wie in Hawaii aus, Kuai kommt mir da in den Sinn. Auf der Festlandseite erinnert es mich an den Genfersee mit den hohen Bergen im Hintergrund, einfach Atemberaubend. Das andere das mir hier gefällt ist die Luft ist immer mega klar und man kann für Meilen sehen auch sind die Nächte kühl. Es ist nett wieder in Medregal zu sein und natürlich kriegte die Köchin einen Abend frei, Sid brachte mich zum Restaurant.
Jean Mark kochte uns das beste Entrecote mit einer Gorgonzolasauce und mit den verschieden farbigen Gemüse schmeckte es gar noch besser, na die Augen essen ja auch mit. Früh Morgens ginen Linda und ich ins Pool für Wasseraerobics dann entspannten wir uns für den restlichen Tag und lasen ein spannedes Buch. Am folgenden Tage nahm uns Jean Marc zum Einkaufen nach Corupano mit. Corupano ist zwischen der Araya- und Piraya Peninsula und etwa zwei Stunden von hier entfernt, voll mit Läden und Leuten und
vorallem viel Verkehr. Die Läden sind wie in Puerto La Cruz man kriegt eigentlich alles was man so braucht, ausser Milch. Kein einziger Laden hatte Milch, wir hörten auch dass es keine in Puerto La Cruz gibt, der Präsident hat nun auch einen festen Preis auf Milch gelegt und niemand verkauft es unter kosten. Konnte nicht mal Büchsenmilch kaufen da müssen wir nun halt den Kaffee schwarz trinken, oh je. CADA hatte eine super Metzgerei, im Kühler fand ich Entenbrüste, Kaninchen, Truthan und Geissenfleisch.
Nach dem Einkaufen traffen wir uns alle zum Mittagessen im Hotel Francise, das Essen war Spitze und wir versuchten ein paar lokale Rume. Schade verpasste Sid das, da er nicht gerne einkaufen geht und dafür unsere Boote hütete. Auf dem Heimweg fragte uns Jean Marc ob wir es eilig hatten, natürlich nicht und so nahm er eine Seitenstrasse die in die Berge führten und Bergauf gings für etwa 15 Kilometer als der Motor überhitzte. Wir stiegen alle aus und schauten Dwight zu wie er den Motor überprüfte
und den Deckel vom Radiator wegschraubte. Es war als eine Rakete in die Luft schoss und ein Geiser folgte, wir alle sprangen zurück da heisses Wasser wie ein Springbrunnen rausschoss. Dann füllte er den Radiator mir Wasser auf und obwohl wir sahen wo der Deckel landete konnten wir den nirgends finden. Jean Marc stieg ins Auto und fuhr ein paar Meter dann bremste er scharf, doch kein Deckel fiel raus. Dann fuhr er der Strasse hoch und fuhr über Steine und Löcher, doch kein Deckel fiel raus. Walton
war gerade mit seinem Bier fertig so schnitt er den oberen Teil weg von der Büchse und brauchte den Resten für den Deckel und es funktionierte. Als wir dann weiterfuhren schauten wir alle hinten raus um den Deckel rausfallen zu sehen doch nichts. Nach fünf Minuten mussten wir wieder halten und Wasser in den Radiator giessen, Walton trinkte noch ein Bier und machte einen neuen Deckel. Ich glaube ihm passte das, seine Frau konnte ihm nun das Bier nicht verweigern. Dann gings weiter doch nach weiteren
fünf Minuten mussten wir schon wieder Wasser eingiessen und nun hatten wir kein Wasser mehr. Nach weiteren fünf Minuten schon wieder, dieses mal nahmen wir das Eiswasser vom Kühler doch dann war das auch aus. Nun schauten wir nicht mehr hinter dem Auto her ob wir den Deckel rausfallen sehen konnten, nun schauten wir uns für Wasser umher und gerade als wir wieder Bergab fuhren fanden wir ein einsames Haus das einen grossen Brunnen gefüllt mit Wassr hatte. Wir füllten meinen Eiskühler damit auf, den
Radiator und bestaunten die wunderschöne Aussicht. Ein grosses, flaches Tal lag bevor uns und im Hintergrund hohe Berge, die übrigens der Begin der Anden sind und in der weiten ferne blinkte der Golfo de Cariao wie ein Diamant im Licht des Sonnenunterganges, die Aussicht war unvergesslich. Wir beschlossen uns alle dass wir hier einen Picnic organisieren müssen. Alle zehn bis fünfzehn Minuten halteten wir um den Radiator zu füllen und kammen schlussentlich in Cariaco an wo Jean Mark beim Likorladen
stoppte. Da der Motor in Ordnung schien füllten wir nun den Kühler voll mit Eis und kamen aber nur bis Guacarapo als der Motor wieder überhitzte. Dieses mal haltete Jean Mark beim Haus einer seiner Arbeiter an und fühllte den Radiator wieder auf. Von hier waren es nur noch 5 Kilometer und wir schafften das ohne Probleme doch kamen erst um fast neun Uhr nachhause. Das lustige ist am nächsten Morgen als sein Arbeiter zur Arbeit lief fand er den Radiatordeckel nur fünfhundert Meter vom Resort.
Am folgenden Tage war eine Tropischewelle unterwegs und um zwölf Uhr fing auch der Westwind wieder an zu blasen, dieses mal eher zu stark und machte den Ankerplatz ganz unangenehm. Niemand verliess das Boot und wir überhörten ein Radiogespräch dass ein Boot den Anker nicht hielt und er auf andere Boote zuging. Jabulani wurde gefragt ob sie helfen konnten, die aber hatten nur einen 5 PS Motor und so sprangen wir in unseren Dinghy mit 15 PS Motor und gingen Tim helfen das Englische Boot zu sichern.
Mensch war das etwas, das Paar war so alt die konnten sich kaum bewegen und hatten eine harte Zeit den Anker hoch zu holen. Auch hatten sie Probleme mit dem Motor den sie aber Gottseidank starten konnten. Als der Anker dann schlussentlich hoch war liessen die den vom Bug hängen und der schwang nun gefährlich hin und her. Wir zwei Dinghy gingen dann je auf eine Seite und zogen das Boot das sehr nahe zu einen anderen kam und zogen es vom gefährdeten Boot weg. Nun wollten sie ein Mooring aufnehmen
die sie gesehen hatten. Versuche eine kleine, weisse Mooringbuoye im Wasser zu finden das hunderte von wilden Wellen hatte die brachen und weissen Schaum zeigten. Dann war das Problem das Boot dort anzubinden. Ich schrie den Engländern zu mir eine Leine zu schmeissen was sie taten doch konnte ich meinen Augne nicht trauen was sie mir warfen. Die Leine war spindeldürr und so alt wir hatten keine Hoffnung. Wir brachten sie dann zu Tim der nun die Öse von der Mooringsleine in seiner Hand hatte, er schaute
auch ganz perplex aus als der die Leine sah die wir ihm gaben. Dann kam das Gefährlichste die Leine musste zu den Leuten auf dem Boot gebracht werden doch da war der Anker wild am hin und her schwingen. Dann konnte die alte Dame die Leine nicht einzihen so kam ihr Gatte zum Bug, es daurte ihm mindestens eine Minute um da anzukommen und sie wie eine Verrückte versuchte anzuhalten. Wir puschten das Boot Richtung Mooringbuoye damit es leichter für sie war die reinzuziehen. Schlussentlich ging Tim an
Bord und half den beiden aus. Gerade als er die Öse in seiner Hand hatte liess die alte Leine in zwei. Da war nichts mehr für uns zu helfen und so gings zurück zu unserem Boot zu sehen ob wir noch geankert waren. Kein Problem doch unser kleiner Nachbarn von Frankreich hatte den Bug jeweils unter Wasser wenn eine Welle kam und das Boot ging wild ab und auf und er versuchte nun den Anker einzuholen mit seinen Händen. Nach einem zwanzig Minuten Kampf gab er schussentlich auf. Wenigsten bei der Zeit
blies der Wind nicht mehr so stark und die Wellen beruhigten sich etwas. Dann rollte die Tropischewelle von Osten ein, wir hatten je ein grosse Gewitterwolke auf beiden Seiten des Golfo und dessen Wind kämpfte nun mit dem Wind aus dem Westen, als sie den bekämpften und nierderlegten kämpften sie miteinander und schlossen uns schlussentlich völlig ein mit hartem Regen und die Gewitterwolken donnerten neben uns vorbei. Es war echt interresant dem Wetter zuzuschauen. Nach einer Stunde was es ruhig und
zeigte nichts vom dem Tummult das wir gerade hatten, so alle gingen an Land tranken Bier und teilten Stories über diesen stürmigen Tag.
Der folgende Tag war unser letzter in Medregal, Linda und ich machten wieder Aerobics im Pool dann lasen wir für den resten des Tages und kamen um sechs Uhr wieder an Land. Jean Mark kocht spezielle Gerichte am Samstag für alle Boote was wir sehr genossen. Wir bezahlten dann unsere Rechnung und sagten Aufwiedersehen. Wir planen Weihnachten hier zu verbringen, es ist zu schön hier. Früh am folgenden Morgen kam der Anker hoch und wir segelten dem Golfo heraus und kamen gerade rechtzeitig am Eingang
an als der Wind von Osten nach Westen wechselte. Von hier waren es nur noch 18 Meilen bis El Oculto und der ganze Segeltrip war entspannend und toll. Wir ankerten gerade rechtzeitig bevor den Nachmittagsgewittern und schauten dem Regen mit einem Cocktail zu. Als wir vor zwei Monaten hier waren war das Wasser hier voll mit Planton und war nur 74 degrees, nun war es kristalklar und 84 degrees, ganz angenehm. Wir werden hier ein paar Tage verbringen und schnorcheln geniessen.

Tuesday, August 21, 2007

21/08/07 Medregal

Wir hatten ein wunderbares Nachtessen auf Dreamtime, mariniertes und gegrilltes Schweinefillet das im Munde wie Butter verschmolz, Reis und schmackhafte schwarze Bohnen und zum Dessert Vanillapudding mit Karamelisierten Bananen. Alles was Linda sofern für uns gekocht hat war Gourmet, so könnt Ihr sehen dass wir hier nicht verhungern. Als das Schweinefillet grillierte schauten wir wieder etlichen Flocks von Scarlet Ibis zu ihren Nestern fliegen und gaben uns die Chance noch mehr Fotos von ihnen zu
machen. Als die Sonne dann am Horizont verschwand, verschwanden auch alle Vögel in den Mangroven nur hin und da hörte man eines zwitschern und ein anderes antworten dann war es wieder Totenstille. Als wir am nächsten Morgen aufstanden begrüsste uns eine dicke Nebelschicht, was sehr selten für hier ist und wir genossen die kühle fast kalte Luft als wir im Cockpit unseren heissen Kaffee genossen. Die Scarlet Ibise waren schon lange weg, doch Pelikane, Terns und Skimmer waren fleissig am Fische fangen.
Um neun Uhr holten wir Ed und Linda ab und gingen wieder Richtung Fluss. Der heftige Regen vor zwei Nächten verwandelte diese Laguna in eine schmutzige Pfütze der Farbe eines Capuccino und der Fluss war immer noch ziemlich stark am fliessen. Gerade als wir in den Fluss fuhren sahen wir wieder etliche rote Ibis und dieses mal liessen sie uns gar näher kommen bevor sie von uns wegflogen. Wir waren föllig überrascht den Weg den wir vor nur einem Monat wanderten zum Teil föllig überwachsen mit Unkraut
zu finden. Wir wanderten sicher für zwei Stunden auf der Shrimp Farm herum und Ed fand gar einen Busch mit Killerbienen. Später gingen wir mit dem Dinghy zurück wo ich gestern die roten Federn fand und fanden welche mehr. Dann gings zurück zum Boot und wir holten die Anker hoch und gerade als wir die Lagune verliessen fing der Wind aus dem Westen zu blasen. Da wir wissen dass Medregal sehr unruhig bei Westwinden wird gingen wir anstattdessen zurück nach Guacarapo wo es ruhig doch aber briesig war.
Da Salacia uns nicht zum Fluss begleiten konnte, hatte wir sie um fünf mit Dreamtime auf unserem Boot damit sie sich auch kennen lernen konnten. Wir hatten eine tolle Zeit und Salacia gab uns noch mehr Info für Ankerplätze die sicher zu besuchen sind. Man muss hier schon aufpassen wo man Ankert da die Gefahr besteht überfallen zu werden. Heute gings weiter nach Medregal, nur fünf Meilen um die Ecke rum, der Himmel hatte vereinzelte kleine puffige Wolken wobei eine in der Sonne spiegelte und alle
Regenbogenfarben zeigte, ganz schön. Auch war es kristallklar und wir konnten ferne Bergspitzen sehen die man normalerweise nicht sehen kann plus eine der Inseln vom Mochima National Park der 38 Meilen entfernt ist. Wir habe noch 10 Tage bevor wir wieder in Puerto La Cruz sein müssen so werden wir hier ein paar Tage das Resort mit Schwimmingpool und guten Essen geniessen bevor wir uns langsam Richtung PLC begeben werden.

Monday, August 20, 2007

19/08/07 Laguna Cariaco

Der Wind wütete den ganzen Tag und brachte kleine Wellen in diesen normalerweise sehr ruhigen Ort. Wir realisierten dass es Wochenende war was normalerweise heisst dass das ganze Dorf auf den Beinen am feiern ist. Die Lautsprecher waren zum vollen aufgeschraubt und man hörte verschiedene Musik an jenem Ecken, die versuchten die anderen zu überspielen. Das Geschreie und Gelächter von spielenden Kindern am Strande und im Wasser begleitete die Musik und die Bewohner traffen sich unter den Palmendächern
an den Stränder. Es war eine fröhliche Atmospäre. Bei Sonnenuntergang war das ganze Dorf auf den Beinen und die Music verstärkte sich und kam aus jedem Hause heraus. Gegenüber dem Dörfchen hatte ein Haus Musik an die die ganz Nacht lang laut gespielt wurde. Als ich um 6 aufstand ging die Musik immer noch in voller Stärke los und Sid meinte dass es wenigsten schöne Musik war und nicht das scheussliche Raeggeton. Zu lustig denn das nächtse Lied war Raeggeton. Später fanden wir raus dass die Bewohner
des Dörfchens dachten dass die laute Musik von uns Booten kam.
Sid brachte Dreamtime, Jabulani und mich um sieben an Land damit wir den Porpuesto nach Cariaco nehmen konnten. Wir hatten kein frisches Gemüse, Obst oder Fleisch anbord und mussten einkaufen gehen. In Puerto La Cruz sind die Porpuestos alle alte Amischlitten, hier sind sie alte Trucks mit Camperhüllen hinten drauf die eine smalle Bank um das innere haben. Das Taxi ist immer föllig voll und man kommt sich wie in einer Sardinendose vor. Die Fahrt ist ungefähr 45 Minute und man ist froh wenn man entlich
aussteigen und sich enfalten kann. Mein Nachbar denke ich verbrachte die ganze Nacht beim Haus wo die laute Musik herkam, seine Augen waren sehr glasig, sein Atem roch wie eine Bierbrauerei und seine Worte kamen so betrunken raus ich konnte kein einziges Wort verstehen und natürlich wählte er mich aus um ein Gespräch zu führen. War froh dass er halbwegs ausstieg da ich fast besoffen wurde nur durch seinen Atem.
Dann das Einkaufen machte wieder viel Spass und da es nun das dritte mal für mich in Cariaco war konnte ich Ed und Linda eine gute Tour geben. Es war ein beschäftigter Samstag alle ware beim Market und die hatten die frischesten Produkte auf den Ständen. Der Metzger hatte schöne Lomito (Fillet), doch man muss das ganze Fillet kaufen und da ich keinen Gefrierer habe teilte Linda das Filet mit mir. Für das ganze Stück bezahlten wir um die 7 Franken rum, unglaublich. Der Metzger war so glücklich dass
ich zurück kam er warf noch zwei seiner selbergemachten Würste in die Tüte, gratis. Auch die Verkäufer der Gemüse begrüssten mich mit einem freundlichen Lächeln und Handschütteln und meinten es wäre nett mich wieder zu sehen und als ich bezahlte warfen auch noch was extra in die Tüte, super nett.
Auf dem Boot zurück stellte ich fest dass das ganze Dorf am feiern war denn alle hatten wieder einen Wettkampf wer die lauteste Musik hat und versuchten das Geschreie der Kinder zu überspielen. Dreamtime und Paradise holten Anker hoch und liessen die Partyszene mit den Einbewohnern. Als wir Richtung Laguna Cariaco fuhren kam uns zunächts eine grosse Gewitterwolke entgegen doch ging dann Östlich von uns und verpasste uns, nur wenige Tropfen spührten wir, Sid sagte er hat 45 gezählt. Zehn Minuten nachdem
wir geankert hatten öffnete sich ein gewaltige Wolke hinter uns und rollte einen Blitz und Donner nach dem anderen raus und ging Richtung Guacarapo wo wir herkamen. Dieser Sturm war so stark er zog gar die Gewitterwolke vor uns ein und so kriegten wir ein bischen mehr als nur 45 Tropfen. Gegen Sonneuntergang als sich der Himmel etwas aufgetan hatte sahen wir hunderte von Roten Ibis über uns und in die Mangroven fliegen. Es war super sie von so nahe zu sehen. Die rote Farbe ist unglaublich speziel
wenn sie die grünen Mangrove im Hintergund haben. Auch hatten wir mindestens 50 Pelikane um uns herum die sich immer und immer wieder ins Wasser stürzten und sich and leckeren Fischen vollassen. Ich habe noch nie so viel auf einen Haufen gesehen.
Nach Sonnenuntergang mehrere Gewitter bildeten sich wieder auf und eine Explodierte mit breiten rosa Blitzen und mehrere Blitze schlugen eine Meile von uns ein, es war ein lautes Gewitter. Dann Regnete es die meiste Nacht und Sid der es liebt im Cockpit zu schlafen musste rein kommen. Da wir durch den Regen die Lucken nicht öffnen konnten wurde es aber zu heiss für uns beide und so schlief ich im Hauptraum damit wir beide etwas kühler waren. Um 1.30 löste sich dann der Himmel und die Sterne kamen
wieder raus, auch der Sid ging wieder ins kühle Cockpit raus und ich ins Bett.
Um 8.30 holten wir Ed und Linda ab und nahmen sie auf eine Reise dem Fluss hoch. Wir konnten unseren Augen nicht trauen als wir mehrere rote Ibis vor uns wegfliegen sahen. Auch stöhrten wir ein dutzend Fledermäuse die unter einem grossen Ast sich ruhten der über dem Flusse hing. Da es so viel geregnet hatte floss der Fluss ziemlich stark und als wir umkehrten konnten wir den Motor abstellen und wurden mit dem Fluss mitgenommen. Sid musste hin und da mit den Ruder uns wieder aus den Mangrove in die
Mitte bringen. Als wir dann wieder aus dem Flusse kamen sahen wir noch etliche rote Ibis und auch andrere interesante Wasservögel. Nachdem Linda und Ed wieder auf ihrem Boot waren, nahm der Sid mich auf eine kurze Rundfahrt um die Ecke herum um zu sehen ob wir von dort Ibise besser beobachten konnten und dort fand ich rote Federn im Wasser, so toll. Heute Abend sind wir auf Dreamtime zum Nachtessen eingeladen und anstatt einem Blumenstauss wird sie einen Strauss von roten Ibisfedern kriegen, die
wird sich freuen da sie auch welche finden wollte.

Friday, August 17, 2007

17/08/07 Guacarapo

Dean formte sich in einen Orkan und wechselte seine Richtung nördlich was Trinidad/Tobago/Grenada und Venezuela von der Hitliste nahm. Für uns war das super doch leider nicht für die Inselnd nördlich von uns. Dean wütete heute Morgen früh zwischen St. Vincent and Martinique als Orkan Stufe 2 durch. Er ist nun unterwegs Richtung Jamaica und sollte dort die Stärke 4 oder gar 5 haben und dann als Stärke 5 über die Caiman Inseln rollen.
Da wir uns immer noch nicht Fit fühlten beschlossen wir noch einen weiteren Tag in Laguna Grande zu verbringen und heute Morgen früh nahmen wir den Anker hoch und segelten nach Guacarapo. Der Himmel war bewölkt und der Wind kam aus dem Westen verursacht bei Dean, wir kriegten den Schwanz des Sturmes, doch für uns war das kein Problem da wir mit dem Wetter gingen. Hinter uns war eine grosse Regenwolke und wir hofften dass sie uns nicht einfangen konnte was nicht geschah. Ungefähr fünf Meilen von unserem
Ziel fing der Wind mehr an zu blasen und wir können sagen dass wir gerade rechtzeitig in Guacarapo ankamen bevor es wild zu ging. Der Höhepunkt war für mindestens 10 Meilen hatten wir spielende Delfine um uns herum.

Tuesday, August 14, 2007

14/08/07 Laguna Grande der friedlichste Ankerplatz seit je

Laguna Grande ist der friedlichste Ankerplatz den wir je besuchten, jeden Nachmittag nach dem täglichen Tropenregen ist die Luft gereinigt und super klar, der Wind legt sicht nieder und es wird so still dass wir uns beim Flüstern ertappen. Vor zwei Nächten hatten wir ein Meteorregen doch leider war das die einzige Nacht Woken den Himmel bedeckten und es wurde erst um 3 Uhr morgens klar und wir verpassten den Höhepunkt des Meteorregens, doch wir sahen trotzdem einige beeindruckende Sternschnuppen.
Dieses ist warscheinlich auch die einzige Lagune wo Pelikane in der Nacht füttern. Das Wasser leuchted auf mit Phosphor so dass die alten Pelikane die nun tagsdurch Probleme haben Fische zu fangen, sie besser in der Nacht durch das Phospor besser sehen können und füttern dadurch hier in der Nacht.
Ross und Beverly auf Raft gesellten sich zu uns und vor zwei Tagen gingen wir um 7 Uhr an Land und wanderten den Berg rauf. Linda blieb auf dem Boot, backte Broot und passte auf unsere Boote auf. Ed, Sid und ich waren immer noch nicht über den Berg mit unserer Erkältung und speziell für mich mit meinen gefüllten Lungen keuchte und hustete den ganzen steilen Hang rauf und musste mich mehrere male hinsetzen und Atem zu kriegen, fühlte mich wie 80 Jahre an. Sid und Ed waren etwas besser dran doch aber
stimmten sie zu dass es ein strenger Aufstieg war. All das Keuchen und Husten waren es wert als wir nach ungefähr 40 Minuten oben ankamen erwartete uns die herlichste Aussicht. Wir konnten einen grossen Teil des Festlandes sehen, beide Seiten der Araya Peninsula auf der wir sind und rüber zur Margarita Insel. Von hier oben sahen unsere Boote wie kleine Spielzeuge aus. Wir ruhten uns etwas aus und genossen die wunderbare Aussicht. Dann hatten die Männer eine Idee und zwar einen anderen Weg runter
zu nehmen. Ihr müsst dabei wissen dass es hier keine Pfade gibt, man macht sich seinen eigenen. So studierten sie den steilen Hang und fanden schlussentlich einen Hang der zu einem ausgetrockneten Flussbett führte dem wir dann an den Strand verfolgen könnten. Leichter gesagt als getan, wo sie runter wollten war es steiler als die steilsten Skipisten die nur Verrückte runter fahren und es war auf Geröll dass unter den Füssen wegrollte und 2/3 des Berges runter ging. Als wir dann beim Flussbett ankamen
mussten wir uns zunächst durch Kakteien kämpfen die Sid mit der Machete wieder abhackte dann sahen wir eine 6 Meter Klippe die zum Flussbett runter ging, na toll. Ed und Ross stiegen die runter, Beverly und ich starrten nur mit grossen Augen da nur runter weil Sid uns einen weiteren Pfad durch die Kakteien hackte und schlussentlich nur eine Klippe von einem Meter fand die wir dann ohne Problem runter hüpften. Dann folgten wir dem Flussbett Richtung Wasser, wobei Sid noch etliche mahle den Weg frei
machen musste und kamen nach zwei einhalb Stunden wieder am Anfangspunkt an. Wir waren alle erschöpft doch aber glücklich dass wir den steilen Berg bewältigt hatten und alle stimmten zu dass nächstes mal wir runter steigen werden wo wir rauf kamen. Wir hatten alle eine tolle Zeit. Für Sid war der Tag zu anstrengend er war auf dem Hunde und seine Erkältung verschlimmerte sich und kriegte nun auch ein Fieber. Da wir alle noch nicht so zurecht waren beschlossen wir uns noch länger hier auszuruhen.
In der Zwischenzeit ist ein tropischer Sturm TD4 zur Östlichen Karibik unterwegs und die Prognosen sind sich in einen grossen Orkan zu bilden. Viele Boote sind auf der Flucht um Sicherheit zu finden. Gestern waren unsere Prognosen auch nicht die Besten als es aussah dass TD4 über Trinidad und Tobaco gehen wird und obwohl er über etliches Land ziehen muss würden wir trotzdem etliches davon abkriegen. Heute Morgen fanden wir aber raus dass er nördlicher zieht und Guadeloupe bis Virgin Islands im Pfade
liegen. Viele Boote sind unterwegs nach Venezuela, wir sind froh wir sind wo wir sind.
TD4 hat heisst nun tropischer SturmDean und ist wieder etwas mehr südlich unterwegs und Tridad, Tobago und die Testigo Inseln, die nur etwas NE von der Margarita Insel liegen, so bleiben wir wo wir sind da wir in einem geschützten Ankerplatz sind. Bis Dean ein Orkan wird kann man nicht sagen wohin er geht. Wenn er dann entlich ein Orkan ist wird er dann nördlich ziehen.

Friday, August 10, 2007

10/08/07 Wieder in Laguna Grande

Ed war krank bevor mir und denkt dass wir das auf der Fähre geholt haben da ein Kerl hinter uns in der Leine genossen und gehusted hat. Früh am Morgen anstatt den Anker hoch zu ziehen, befehlte uns Sid zurück ins Bett zu gehen, er war nun auch krank. Drei aus vier ruft für einen Ruhetag. Die sechs oder sieben anderen Boote hier im Anker überhörten unser Gespräch glaube ich denn alle holten den Anker hoch und hinterliessen uns allein als ob wir Lepra hätten. Alle drei fühlten uns miserabel doch machten
wir Pläne nachdem Linda, die einzige noch nicht krank, fertig mit backen ist an Land zu gehen, doch bei der Zeit kam ein Gewitter auf uns zu und wir kriegten viel Regen, so verbrachten wir den ganzen Tag auf dem Boot. Der Wind kommt normalerweise aus dem Osten, doch nach dem Gewitter zeigte unser Bug in the Westen und nach einer Stunde sanfte Wellen kamen uns entgegen. Bei Sonnenuntergang die sanften Wellen waren nicht mehr so sanft und um 8 Uhr hatten wir Wellen die teilweise über einen Meter hoch
waren und die 3 Meter unter dem Kiel bei wesentlichem reduzierte so beschlossen wir den Anker zu heben und in tieferem Wasser zu ankern besonders als die Wellen hinter uns anfingen zu brechen. Wir taten den Karibischen Zweischritt, zwei vorwärts und einen zurück und der Bug schlug in und unter die Wellen und wurden jeweils von denen zum Stillstand gebracht. So war es ein mühsames Vorwärtsgehen. Dreamtime war Schritt und Tritt hinter uns und wir beschlossen 8 Meilen weiter hinter der Cubagua Insel
Sicherheit zu finden. Mir kamen zwei Sätze in den Sinn unsere Freunde oft fragen oder sagen über unsere Segelabenteuer: " Was macht ihr so da draussen?" und "Ihr habt solch ein romantisches Leben!" Ein schmunzeln kam über mein Gesicht als ich dachte: "Oh, ja, es ist soooooooooo Romantisch eine Mitternachtsfahrt bei Feuerwerken zu unternehmen!" weil das Boot wild auf und ab ging, der der Bug unter Wasser tauchte und Gewitter um uns herum den Nachthimmel erleuchteten. So was machen wir da draussen,
hihihi.
Ungefähr drei Meilen von der Insel entfernt beruhigte sich das Meer schlussentlich und um ein Uhr Morgens nachdem wir uns mit einer heissen Tasse Tee aufwärmten gingen wir schlussentlich zu Bett wo das sanfte Meer uns in den Schlaf wiegelte.
Ein sanftes klink, klink, klink brachte mich aus dem wohlverdienten Schlaf und mein Mund zog sich in ein schmunzeln als meine Nase sich mit dem herrlichen Aroma von frischem Kaffee füllte. Der liebe Sid weckt mich jeden Morgen mit einem frischen Kaffee auf und das Klinken zeigt Kaffezeit an. Fünf Minuten später kam der Anker hoch und wir waren unterwegs nach Isla Grande. Das letzte mal als wir Cubagua verliessen mit Welsh Rover hatten wir einen sehr roten Sonnenaufgang und später schlimmes Wetter.
Heute war es zwar auch ein roter Sonnenuntergang doch nicht so intensive, so hoffen wir dass Mutter Natur uns heute mit gutem Wetter beschehrt.
Nachdem ich all das aufschrieb machte ich uns ein Frühstück und hatte gerade genug Zeit einen Bissen zu nehem als die laute BSSSSSSSSSSSSSSSSSS der Angel uns Nachtessen ankündigte. Wir hatten einen 5 kilo Dorado an der Angel und als Sid den schlussentlich aus dem Wasser hatte, sprang unser Nachtessen weg, schade.
Wir hinterlegten den ganzen Weg mit dem Motor laufend, die Briese war zu sanft um die Segel zu füllen. Ungefähr 8 Meilen bevor Laguna Grande verschwand noch die Briese und es fühlte sich wie in einer Sauna an. Doch davon wurden wir abgelenkt als dutzende von Delfinen sich fröhlich um uns herum tummelten. Wir hörten sie gar miteinander reden und sie folgten uns den ganzen Weg zum Eingang der Laguna Grande. Gerade als wir dort ankamen fing die Briese stark an zu blasen und wir waren froh dass wir die
folgenden unruhigen Wellen verpassen werden. Auch bemerkten wir die grosse Gewitterwolke die sich langsam über den Golf in unsere Richtung schlich und gerade als der Anker gesetzt wurde fing es an zu regnen. Wir hatten starken Regen für mindestens ein einhalb Stunden, das ganze Boot und uns wurde gereinigt. Es war ungewöhlich zu sehen wie diese Wüste nun dutzende von kleinen Flüssen mit ströhmenden Wasser der Farbe von Klee hatte. In nur wenigen Minuten änderte sich das Wasser um uns herum rötlich.
Auch war es herzig zu zusehen wie kleine Vögel sich eine Dusche nahmen weil sie in der Luft flogen, die hatten viel Spass. Sobald der Regen vorüber war war es so ruhig man hätte eine Nadel fallen hören und nach ein paar Minuten Stille fingen die Vögel um uns herum an zu singen. Sind wir im Paradise oder was.

Thursday, August 09, 2007

08/08/07 Zurück in Coche

Der Wind blies die ganze Nacht durch und machte es ein bisschen unruhig im Ankerplatz und ich erwachte mit einem grossen Frosch in meinem Halse und einem Fieber. Zunächst mal hörten wir uns Chris Parker am Radio an, der uns jeden Morgen um 7 Uhr das Wetter für alle Regionen gibt, anschliessend hörten wir dem Coconut Telegraph Netz zu was jeden Morgen um 8 Uhr läuft und uns die Chance gibt uns mit Freunden zu verbinden. Anschliessend brachte Sid die Flopper Stopper rein die inzwischen mit schleimigem
grünem Zeugs überwachsen waren was zum Himmel stank, das fegte er znächst mal weg. Dann nahmen wir das Sonnendach runter und kriegten Paradise segeltüchtig. Dann kam der Anker noch hoch, die Kette war so überwachsen mit Schleim und Gras es dauerte Sid eine Weile das zu schruppen. Der Wind blies immer noch und unglaublicherweise mal von der rechten Direktion den Spinnaker hoch zu ziehen. Wir waren ganz farbenprächtig und sahen gut aus, speziell da Sid noch das Staisegel hochzog. Wir segelten mit einer
Höchstgeschwindigkeit von 7.6 Knoten was für unser Boot super schnell ist. Dreamtime folgte uns und machte viele Fotos von uns, kann es kaum abwarten sie zu sehen. Wir denken uns dass wir um die 20 Meilen gesegelt sind. Wir sind nun wieder in 3 Meter tiefen Wasser geankert und habe die hübsche Aussicht auf den schneeweissen, schönen Sandstrand der Insel Coche wo wir eine Nacht verbringen werden. Es geht dann früh Morgens wieder los Richtung Laguna Grande. Der Grund wir früh losziehen ist der Wind
und die Ströhmung im Golf sind ziemlich stark und werden uns entgegen kommen, doch die fängt ungefähr um Mittagszeit an und die wollen wir besiegen. Auch war der original Plan nach Isla Blanquilla zu segeln, doch die Insel ist nicht sehr geschützt und das tropische Wetter wird gefährlicher so beschlossen wir das aufzuheben bis wir zurück kommen und dann von hier aus Westlich segeln was in ein paar Monaten sein wird.
Ich habe gerade ein anderes Aspirin genommen und Sid einen anderen Cuba Libre und in einer Stunde werden wir auf Dreamtime gehen, Linda kocht uns ein köstliches Nachtessen.

Tuesday, August 07, 2007

07/08/07 Letzter Tag in Isla Margarita

Habe gar nicht realisiert dass schon fast zwei Wochen wieder vergangen sind seit ich das letzte mal einen Bericht schrieb. Wir waren vorwieglich mit Einkaufen beschäftigt und vergassen alles drum und dran. Nach zwei Tagen hier kamen Ed und Linda "Dreamtime" an, wir lernten sie ursprünglich in Jacksonville kennen, sahen sie letztes Jahr in Grenada und nun hier wieder. Ihr Plan ist ein paar Monate mit uns in Puerto La Cruz zu verbringen. Nach einem lustigen Abend bei uns zuhause beschlossen sie ihr
Dinghy nicht hoch zu ziehen, sondern schlossen es mit einem Kabel ans Boot was sie ansonsten nie tun. Am nächsten Morgen als sie aufstanden fanden sie das Kabel durchgeschnitten und das Dinghy gestohlen. Das einzige mal sie es nicht hochzogen wurden sie dafür bestraft. Ein weiterer Motor wurde gestohlen, da er aber nicht mit einem Schloss am Dinghy abgeschlossen war nahmen sie nur den Motor und der Besitzer hat wenigsten noch einen Dinghy. Für uns ist das Dinghy unser Auto um an Land zu kommen ohne
ist mal ziemlich aufgeschmissen. Obwohl die Diebe nur den Motor wollen ist die Chance das Dinghy zu finden null. Ich wusste das Leo der Taxifahrer in Puerto La Cruz ein Dinghy zu verkaufen hatte und rufte ihm an und am nächsten Tage nahmen wir die Fähre nach Puerto La Cruz. Wir hatten leider kein Glück mit dem Dinghy da Leo unzuverlässig ist. Doch es ist kein Problem für Ed und Linda da wir ihnen versprachen unser Dinghy zu teilen da wir ja eher zusammen nach Puerto La Cruz segeln. Auch kriegten
sie Puerto La Cruz zu sehen und freuen sich nun darauf dort ein paar Monate mit uns zu verbringen, sie waren es nicht so sicher darüber und sind nun ganz begeistert.
Aussert dem vielen Einkaufen hatten wir hier viel Spass, heute ware mein letzer Einkaufstag, möchte für eine Weile keinen Laden mehr sehen. Habe aber ziemlich alles gefunden was ich in Puerto La Cruz nicht kriegen kann. Hatte auch ein kleines Abenteuer beim Einkaufen, Sigo der grösste Lebensmittelladen kommt zwei mal pro Woche mit einem Bus vorbei und nimmt uns für 5 Stunden einkaufen. Nach dem man alles eingekauft und bezahlt hat, verpacken sie unsere Waren in Kartonschachteln die dann in ein separates
Auto gebracht werden und wenn wir dann wieder in der Marina ankommen wartet schon alles auf uns, ganz toller Service. Na ich war die letzte in der Reihe und wartete über eine Stunde fürs Verpacken und erwähnte den Leuten bevor mir ja zu sehen dass der Bus auf mich wartet, die sagten OK. Als alle meine Sachen dann gepackt waren hatte ich immer noch zehn Minuten Zeit und so holte ich mir ein Getränk und ging 3 Minuten bevor der Bus abfuhr zum Bus. Da war keiner, der hat auf mich nicht gewartet. Sogar
Beno, der mit mir kam hat dem Fahrer nicht gesagt dass ich noch im Laden war. Da musste ich ein Taxi nehmen und gerade als ich ankam, sah ich Beno mit Sid der ihn holen ging ins Dinghy hüpfen, ich pfiff und winkte und pfiff doch die fuhren mir auch davon. Na es ware etwas ärgerlich doch trotzdem eher lustig. Das Einkaufen hier ist wirklich toll, der Sigo im Sumbill Einkaufszentrum ist der beste Laden, dann Rattan hat viele Spezialitäten ist aber etwas teurer als die andern Läden und CM ist der Lieblingsladen
der Venezuelaner da er der Billigste ist, doch man meisten in langen Schlangen stehen muss. Auch gibt es einen Stoffladen im Zentrum "El Castillo" der der Grösse eines Jelmoli oder Globus ist und super günstige Preise hat, den gibts ja auch in Puerto La Cruz doch hier auf der Inseln gibt es keine Steuern zu bezahlen.
Das Wetter war soweit toll doch hat es sich in den letzten paar Wochen wesentlich geändert und die Tropischen Wetterwellen kommen nun öfters vorbei und wir kriegen öfters Gewitter. Die Wasser hier ist kristalklar und die Aussicht aufs Festland wunderschön speziel wenn die Gewitterwolken sich aufbilden und sich dann sich in wilde Feuerwerke explodieren.
Wir sind voll mit billigem Wein und Rum die aber von guter Qualität sind, haben genügend Essen für die nächsten drei Wochen und so werden wir Morgen Richtung Golfo de Cariaco segeln und Dreamtime den schönen Golf zeigen.
Stellt Euch vor Sid hat heute 52 Liter Benzin gekauft und dafür nur 75 Rappen bezahlt, ist unglaublich billig hier, da wundert man sich warum es bei uns zuhause so teuer ist.

Thursday, July 26, 2007

26/07 Isla Margarita

Früh morgens gings an Land und wir spazierten dem schönen Strande entlach bis zum Punkt und dann auf der anderen Seite zurück. Der Strand auf unserer Seite war sehr schön doch die andere Seite war voll mit Seealgen und vorallem Abfall die Wellen anwaschen, echt schade. Als wir schlussentlich zurück waren schauten wir uns in dem einen Hotel umher, speziel da dessen Namen Paradise war. Die hatten zwei super tolle Pools in die wir uns gleich stürzen wollten (na für 25 000 BS pro Tag hätten wir das tun
können, vielleicht nächstes mal). Das lustige war wir fanden drei grosse Papageien, zwei rote und ein blauer, der eine raste mir entgegen und wollte meine Zehen beissen, das tat er mehrere male. Auch sahen wir eine schönen Kakadoo in einem Baum, ganz toll. Anschliessend genossen wir Fisch am Strande mit je zwei kalten Bieren was uns nur 12 dollar kostete. Allerdings hatte es viele Leute am Strande und der Ankerplatz war auch gefüllt da sie heute Simon Bolivares Geburtstag feierten, so gingen wir
aufs ruhig Paradise und genossen die Stille dort. Wir machten nur einen kleinen Ausflug ins Dörfchen um Eis zu kaufen und fanden unsere Rum für nur 1.45 per Flasche, Coke und Wasser kosten hier mehr.
Der Wind blies den ganzen lieben Tag lang und gab auch in der Nacht nicht auf. Wenigsten war er viel leichter am Morgen so zogen wir das Hauptsegel hoch, den Anker hoch und motorten richtung Porlamar in Isla Margarita. Der Wind war zu leicht und wieder an der Nase so gebrauchten wir den Motor. Nur die letzten 5 Meilen konnten wir dann etwas segeln doch auch nur mit 2.9 knoten und da eine Tropische Welle unterwegs war wurde die See auch unruhiger so stellten wir den Motor schlussentlich wieder an
und fuhren die restliche Meile in den Ankerplatz rein. Wir sind ziemlich am selben Ort geankert als leztes mal. Doch der Ankerplatz ist etwas rollig so montierten wir unsere Flopperstopper, die es uns ruhig im Anker behält und wir schauten uns all die Boote an die wild hin und her schaukelten.
Porlamar ist die grösste und beschäftigste Stadt auf Margarita mit vielen Hochhäusern und den besten Läden. Wir gingen heute relative früh los und gingen einkaufen. Das wird meine Haupttätigkeit sein weil wir hier sind. Hier gibts keine Knapheiten wie auf dem Festland. Hier sind wir nun, werden in wenigen Minuten an Land gehen Wasser für unsere Sonnendusche holen, Eis für unseren Cuba Libre und um die 4.30 sollten wir im kühlen Wasser sitzen und einen Cuba Libre geniessen. Beno von Diesel Duck kommt
zum Nachtesse vorbei, seine Frau Marlene ist zurzeit in Deutschland so helfen wir ihm nicht langweilig zu sein.

Monday, July 23, 2007

Isla Coche 23/07

Wenn wir Flügel hätten, hätte unsere Reise nur 18 Meilen gedauert doch aber mit unseren Segeln dauerte es 48 Meilen da wir zuerst mal aus dem Golfo de Cariaco segeln mussten und dann um die Araya Peninsula. Wir standen auf bevor die Vögel anfingen zu singen um den neuen Tag zu begrüssen. Die Nacht war so wunderbar ruhig das einzige man hören konnte war der eigene Atem. Als wir den Anker hoch zogen kam die Sonne auf und da noch kein Wind blies spiegelte sich die Landschaft im Wasser, so wunderschön.
Sobald wir in the Golfo de Cariaco fuhren war das Wasser etwas unruhig doch wir verstanden schnell dass es eine Ströhmung war die das verursachte da der Wind immer noch nicht blies. Wir fuhren dann dem Golfo raus wo wir bei dutzenden kleinen Fischerbooten vorbeifuhren die die Nacht hier draussen fischen verbrachten. Der Wind blies immer noch nicht als wir der Westküste der Araya Peninsula entlang fuhren doch sobald wir um die Ecke und Westlich fuhren fing der Wind an zu blasen, natürlich wieder an
der Nase so mussten wir den Motor gebrauchen. Im ganzen war es eine ruhige Fahrt aussert die letzten 14 Meilen (4 Stunden) da der Wind nun mit 20 plus Knoten blies.
Wir sind nun in Saphire Bay, Isla Coche in 3 Meter Wasser geankert und überblicken einen wunderschönen Strand mit vielen gemütlichen Restaurants und am Strande sind Sonnendächer zur verfügung natürlich für einen kleinen Preis. Wo dann die Restaurants aufhören geht der Strand noch für ein paar Kilometer weiter und ended in einer Spitze mit nur Wasser umringt, ganz hübsch.
Insel Coche ist eine ungewöhnliche Insel mit trockenen Hügeln von Pastelfarben von Rot, Gelb und Braun, das einzig Grüne sind die Palmen bei den Restaurants, bin aber sicher dass auf der Inser etliche trockene Sträucher und Kaktus gefunden werden kann. Diese Insel wurde zuerst bei Indianern bewohnt dann im 16. Jahrhudert zogen Europäer ein da es hier eine Menge Perlen gab. Auch wurde Salz produziert was bis zum heutigen Tage geschieht. 4500 Leute wohnen auf der Insel und San Pedro die Hauptstadt
beherbergt haupsächlich Fischermänner und das Ort ist zu vergleichen wie Mexio in den 40iger Jahren.
Wir wollten eigentlich nur eine Nacht hier verbleiben doch diese Insel ist so süss wir müssen ein oder mehrere Tage uns hier verweilen.

Sunday, July 22, 2007

Rote Ibis 22/07

Der Flusstrip war aufregend da wir viele verschiedenartige Vögel zu sehen kriegten und gar Fledermäuse. Dachte die fliegen nur in der Nacht doch wo wir waren überwuchs die Mangroven den Fluss und wir waren wie in einem Tunnel und dadurch war es etwas dunkel. Haben aber auch gehört dass es hier Fischfangende Fledermäuse gibt. Wir fuhren so weit them Fluss hoch als es ging, kehrten dann um und fanden eine Lichtung wo wir an Land gingen und etwas wandern gingen. Diese Gegend war vor Jahren eine Crevettenfarm
doch ein Erdbeben ruinierte sie und nun ist alles überwachsen mit Kaktaien und anderen Wüstenpflanzen. Wir fanden einen Kaktus der knall rosa Früchte hatten die wie 2 cm grosse Jalopenopfeffer aussahen. Diane erwähnte dass sie essbar seien und gut in Salaten schmecken. Natürlich versuchte ich sie sogleich, sie kommt mir eher wie ein Beere for, die Innerseite ist eher weiss und hat ganz viel knackige schwarze Samen wie eine Kiwi hat. Am folgenden Tage gingen Doug und Diane alleine wandern und sie
fanden eine ganze Tüte voll die wir dann in einem Salad verschmausten, die ware köstlich. Wir genossen die Zeit mit Salacia den Fluss zu erforschen doch das allerbeste wer jeweils am Abend als Flocks von roten Ibis von ihrem täglichen Flügen zurück kamen und sich in den nahen, hohen Mangrovenbäumen über nacht niederlegten. Am zweiten Abend schlichen Sid und ich uns zu den Mangroven bevor sie zurück kamen, doch natürlich kehrten sie dieses mal nicht zu ihrem Baum zurück und so ruderten wir näher zu
wo sie waren und in die Mangrove rein wo sie nun über uns sassen. Es war toll sie durch die grünen Blätter zu sehen. Doch dann spukte sie was und alle flogen hoch und das Geflatter der Flügel füllte unsere Ohren und der Himmel durch die grünen Blätter durch wurde rot, es war unglaublich. Sie liessen sich dann wieder nieder doch nochmals stöhrte sie was und sie machten die Ehrenrunde für uns ein zweites mal. Wir kehrten überglücklich und mit einem neuen Ankenken zurück.
Wir kriegten ein super Wetterfenster und zogen heute den Anker hoch und segelten mit dem Spinnaker hoch zurück nach Laguna Grande wo wir heute Nacht verbleiben werden und früh morgens uns Richtung Isla Coche unterwegs machen werden.

Thursday, July 19, 2007

Laguna Cariaco 19/07/07

Doug und Diane von Salacia kennen Guacarapo wie ihre eigenen vier Wände und befreundeten eine Dame die in Caracas lebt, die aber hier ein Ferienhaus besitzt und gab ihnen den Schlüssel und sie können das Haus jeweils gebrauchen wenn sie hier ankern, so sassen wir manche Stunden mit ihnen im Schatten der Terasse, quatschten und lernten mehr über dieses ruhige Örtchen. Es scheint dass hier keine Läden vorhanden sind bis ich durchs Dörfchen marschierte fand ich dass viele Häuser was zu verkaufen haben.
Allerdings für frische Gemüse, Früchte und Fleischwaren muss man einen Porpuesto nach Cariaco nehmen und dort einzukaufen, was eigentlich mehr Spass machte als von Medregal aus, da wir mit Einheimischen unterwegs waren. Neben ihrem Hause hat es eine Bodega (Schnapsladen und auch Bar) wo sich die Einheimischen Männer den ganzen lieben langen Tage lang tummeln und 37 cent Bier trinken. Hier kann man auch Eis kaufen doch jedesmal wenn wir ihn fragten meinte er "manana" (Morgen) was hier aber heisst:
Absolut nicht heute doch auch nicht unbedingt Morgen! Daran haben wir uns langsam gewöhnt, doch aber zeigte er auf ein Haus dass die da Eis haben, sie kam zwar mit Eis heraus doch gefroren in Coke Flaschen. Von dort wurde ich in ein anderes Haus geschickt dort hatten sie Eis gefroren in Plastiksäcken und der einzige Ort der normalerweise Eiswürfel verkauft meinte "manana", so habe ich aber rausgefunden wo all die versteckten Läden waren. So Sid muss seinen Cuba Libre Raumtemperatur trinken. Übrigens
die Temperatur für Südamerika ist erstaunlich kühl gar das Wasser ist ist nur 20 Grad. Nur von zwölf bis zwei Uhr wird es etwas heiss doch da nimmt man sich eine Siesta. Um 4 Uhr wirds wieder eher kühl und gemütlich. Wir lieben es an Deck zu sitzen und zuzuschauen wie bei Sonnenuntergang all die Einwohner aus den Häusern auf die Strasse ströhmen und sich treffen. Ein riesen Geschwatze ist überall zu hören, das Dörfchen ist gefüllt mit gelächter, Kinder spielen und die Hunde bellen. Das dauert ungefähr
eineinhalb bis zwei Stunden dann ist es so ruhig dass es scheint das Dörfchen existiert nicht. Auch ist kein Dunst verhanden, jeder Tag is kristalklar und man kann für Meilen und Meilen sehen, malerisch.
Vor ein paar Tagen hatten wir wieder Wasser im Bilg und Sid fand raus dass die Pumpe vom Wassermacher kaput war und reparierte es sogleich. Heute als wir wieder frisches Wasser machten füllte sich der Bilg gar mehr und wir pumpten Gallonen von Wasser raus. Als er sich die Pumpe ansah kam da Wasser raus wie aus einem Schlauch. So das ist nun repariert und der Bilg wieder trocken. Dann zogen wir den Anker hoch und folgten Salacia zum Ende der Bay und in die Laguna de Cariaco wo der Fluss rein läuft.
Hier sind wir in 3 Meter tiefem Wasser geankert und von hohen, dichten Mangroven umgeben. Nur auf der einen Seite kann man den Golfo de Cariaco sehen mit dicht überwachsenen Bergen im Hintergrund. Der Fluss hier ist sehr sehenswert und Spass mit dem Dinghy zu erforschen da viele verschiedenartige Vögel hier zu Hause sind, Heron, Kormorane, Pelikane, Papagaien und gar rosa Flamingos und Störche. So früh Morgens werden wir ins Dinghy steigen und uns die Vögel anschauen gehen.

Monday, July 16, 2007

Guacarapo 16/07/07

Wie jeden Morgen genossen wir Skimmer (Vogel der nahe der Wasseroberfläche entlang fliegt und hin und da Plankton mit seinem grossen und roten Schnabel aufschaufelt. Die ernähren sich ausschliesslich von Plankton nur hin und da kriegen sie einen Happen Fisch zu essen), bei einer frischen Tasse Kaffee, weil einer sanften Briese bläst. Wir beschlossen heute weiter zu ziehen und gingen zunächst mal an Land um unsere Rechnung zu bezahlen. War ich erstaunt als ich die kriegte, wir hatten zwei wunderbare
Mahlzeiten, eine kam mit Vorspeise und Dessert, hatten mehrere Rum, Biere, Glässer Wein und gar eine Flasche und mussten nur 57 Dollar bezahlen und der Trip in die Stadt war auch inbegriffen, wow. Wir hatten viel Spass hier und planen zurück zu kommen.
Wir zogen den Anker hoch und motorten, ja der Wind war wieder an der Nase, dem 5 Meilen langen Strande entlang der nur hin und da ein Haus zeigt, also eine sehr ruhige Gegend. Der Strand endet bei einem Punkt um den dann das kleine Dörfchen Guacarapo liegt. Es ist ein sehr eifaches Dörfchen und die Leute in dieser Gegend leben vorwieglich vom Fischen. Was uns beeindruckt is die Bergkette die vom Eingang des Golfes hierher führt fängt ganz ausgedorrt aus und wir grüner und grüner und hier ist es ein
dichter Tschungel. Die Bergkette erinnert uns etwas an die Berge in Hawaii. Wir sind nun vor dem kleinen Dörfchen geankert und werden sicher ein paar Tage hier verweilen.
Salacia ist schon seit einem Weilchen hier, die beiden sind schon seit 8 Jahren in diesem Golf am umhersegeln und sie nennen es ihr Heim. Wir haben sie heute Abend zum Nachtessen eingeladen, kann kaum erwarten ihre Abenteuer zu hören.

Sunday, July 15, 2007

Der Radio funkioniert

Was für eine Erleichterung der Radio funktioniert, die Trinidad und St. Thomas Stationen hatten welche Probleme. Nun könnt Ihr uns trotzdem verfolgen.
Wir sind immer noch im schönen Medregal und geniesses das lang verdiente nichts tun in einer ruhigen Bucht. Jean Marc der Resortbesitzer verwöhnt uns mit seinen Kockkünsten und nahm uns gestern zum Markt in Cariaco wo wir die frischesten Früchte, Gemüse und Fleischwaren kauften. Auch hielt er bei der Bäckerei an dund beim Likörladen. Es war ein toller trip. Das Resort hier hat einen Lift mit dem Boote aufs Land gebracht werden können. Der Lift is so toll der kann föllig ins Wasser fahren um dann
ein Boot über den Strand an Land kriegen, ganz interessant.
Was uns am meisten beindruckt hier ist die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit von nur 66%. Die Temperatur ist um die 28 Grad und in der Nacht ein kühles 20 Grad und eine Wolldecke ist wilkommen. Jeden Morgen begrüssen uns die Hähne mit ihrem Geschrei, die Luft is kristallklar und das Wasser so flach wie ein Spiegel und Skimmer fliegen nahe and der Oberfläche. Ein Skimmer ist ein Vogel der Plankton isst und es ist faszinierend ihm zuzuschauen wie er knapp an der Wasseroberfläche fliegt und hin und
da seinen grossen Schnabel öffenet der dann Plankton aus dem Wasser schaufelt, auch gabelt er hin und da einen kleinen Fisch auf.
Es sieht so aus als ob wir noch einen Tag hier uns verweilen lassen und morgen dann die Segel hochziehen und ein anderes ruhiges Örtchen finden werden.

Thursday, July 12, 2007

08/07/07

Tut mir leid das Gedicht das folgt kann ich leider nicht ins Deutsche übersetzen:

Out to sea again we are at last
and we're not going very fast,
as a gentle breeze is sweeping the bay,
once more we are on our way.
On our way to find new exciting places
and to meet new friendly faces.
Through the rigging the wind is softly whispering a song,
lightly heeling Paradise as we sail along.

08/07 Manuela Olshefski

Wir verliessen Puerto La Cruz um die elf Uhr und motorsegelten den meisten Weg zu den Arapo Islands. Plan war vor Emirs Haus zu ankern, doch das Wasser blieb tief bis zum Ufer und offerte uns keine Möglichkeit dort zu ankern. Wir zogen die Segel wieder hoch uns seelten weitere 15 Meilen nach El Culto, was im Mochima National Park liegt. Unterwegs gelieng es uns den Motor abzustellen und nur zu segeln, doch allerdings nur für fünf Minuten. Etwa 3 Meilen vor dem Ziel fing der Wind an mit 20 Knoten
zu blasen und kriegten auch Windböen von 25 Knoen. Glücklicherweise schützen uns die Inselnd von hohen Wellen und wir kriegten nur Wellen von einem Meter Höhe. Es war uns nicht all zu wohl in dem Ankerplatz doch hatten wir keine andere Wahl, da nur zwei Buchten um die Ecke rum ein Boot vor ein paar Tagen beraubt wurde. Alles ging aber gut und wir genossen einen gemütlichen Sonnenuntergang wozu wir mit einer Flasche Champagner zu stossten auf unsere lange Arbeit auf Paradise und wieder am Segeln zu
sein. Als es dann dunkel war sah ich am Ufer Glühwürmer umher fliegen und über uns hörte ich das Tschirpen von Fledermäusen. Der Himmel war bedeckt mit millionen von funkelnden Sternen die sich im Wasser spiegelten, es könnte nicht romantischer sein.(Auf Google Earth 10.22'109N - 64.22.751W)

09/07
Unser Amateurfunk funktioniert doch komischerweise können wir keine Email senden. Sieht so aus als ob wir warten müssen bis wir Internet Anschluss haben, schade. Wir verliessen El Culto am folgenden Tage und gebrauchten den Motor für die ganzen 24 Meilen nach Laguna Grande im Golfo de Cariacu. Drei Meilen bevor Laguna Grande fing der Wind wieder an mit 20 Knoten zu blasen und natürlich wieder an der Nase. Der Golf is gross und so bildeten sich ein Meter hohe Wellen doch es war nicht all zu schlimm.
Laguna Grande ist eine grosse atemberaubende schöne Bucht mit endlosen Varianten von verschiedenen Farben von Weiss bis glühendem Rot. Kleine Inseln sind von dichten Mangroven umringt, so ist der resten der Bucht und die Hügel sind mit verschiedenen Arten von Kakteien bewachsen. Es ist eine totale Wüstenlandschaft mit den unglaublichsten Farben. Der Wind blies stark für den Resten des Tages, wir denken es uns dass das eine lokale Kondition ist. Um Sonnenuntergang rum kriegten wir dann für ein paar
Stunden Regen was für diese trockene Gegend sicher nicht zu oft geschieht. So sollten wir Morgen einen schönen Sonnenaufgang genissen können. )Die Nächte sind gefüllt mit Sternschnuppen, die Sternen spiegeln sich im Wasser und das einzige wir hören sind Fledermäuse und hin und da ein Fisch der aus dem Wasser springt. Tika hat Spass die Fledermäuse zu jagen, allerdings glauben wir dass sie Vampirfledermäuse sind da sie sich auf Tika stürzen. (10.35'553N - 64.01.954W

11/07
Der Radio funktioniert immer noch nicht, was sehr frustrierend ist da wir unsere Berichte nicht einsenden können damit Ihr uns verfolgen könnt. Sid wird versuchen das Problem heute zu lösen so drückt uns die Daumen.
Wir verliessen Laguna Grande früh am Morgen um die täglichen starken Winde zu vermeiden und sind nun in Medregal was ein kleines Resort ist. Der Besitzer Jean Marc von Belgien und seine einheimische Frau willkommen Segler wie uns und lassen uns das Pool, Duschen, TV, Email, Billiard und Pingpong gebrauchen und verwöhnen uns mit köstlichen Mahlzeiten. Das tolle ist er hat ein Ehrensystem man macht seine eigenen Getränke und schreibt sie auf einam Papier auf und bezahlt wenn man weiter segelt, gar
die Rechnungen vom Restaurant werden aufgeschrieben. Die Aussicht von unserem Standort ist atemberaubend, ein schmaler Strand den man für Meilen verfolgen kann liegt for einem Flachland mit dichten grünen Büschen und halten am Fusse von tropisch überwachsenen Bergen. In der Nacht kann man die funkelnden Lichter der Dörfer am Ufer gegenüber sehen, kommt uns for auf einem grossen See zu sein. Wir haben uns beschlossen uns ein paar weitere Tage hier zu verweilen. (10.35'90N / 63.47.85)

12.07.07

Hallo meine Lieben,
leider haben wir Probleme mit unserem Amateurfunk und koennen keine Email senden oder einholen, obwohl wir via radio sprechen koennen. Haben keine Ahnung was das Problem ist.
Wir haben eine super Zeit und haben wunderschoene Ankerplaetze besucht.
El Culto im Mochima National Park, Ihr koennt es auf Google Earth finden:
10. 22´109N and 64.22´751W
Laguna Grande im Golf of Cariaco, das muesst Ihr sehen, ist unglaublich schoen
10.35'553N and 64.01'954
und nun sind wir in Medregal was ein kleines Resort ist und uns das Internet gebrauchen laesst doch leider ist das system nicht das selbe fuer meinen Computer. In ungefaehr einer Woche werden wir in Isla Margarita ankommen und koennen hoffentlich das Problem beheben bis dann wuenschen wir Euch alles liebe.
Gruesschen und Kuesschen
Sid und Manuela
 


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Sunday, July 01, 2007

So glückich wie ein Popcornfurz in einem Wirbelsturm

Es war ein Krampf wieder alles aufs Boot zu kriegen und das Haus zu reinigen. Wir hatten eine tolle Zeit im Hause trotz der vielen Arbeit und genossen es in vollen Zügen, doch wir freuen uns wieder in unseren eigen vier Wänden zu leben in und auf Paradise. Wie Sid immer sagt, wir sind so glücklich wie ein Popcornfurz in einem Wirbelsturm.

Bahia Redonda ist eine sehr freundliche Marina und innerhalb zwei Tage wurden wir zu Potlucks und Abendessen eingeladen. Einige der Damen hier sammeln Strandglas und eine von ihnen gab uns Unterricht wie man daraus Schmucksachen bildet, so jetzt habe ich zwei neue Hobbies Strandglas sammeln und Schmucksachen damit zu machen, es macht eine Menge Spaß.

OH, dies is lustig, Sid wurde beim Potluck ein bisschen beschwipst, so fuhr ich uns heim. Ich sprang aus dem Schlauchboot und zog es fest zum Dock, um es beständiger für Sid zu machen. Er verliess das Dinghy ohne seinen Hintern je zu heben, verlohr das Gleichgewicht beim Sitzen und schlüppte rückwärts langsam ins Wasser so langsam es spritzte nicht mal. Das war zu lustig. Wir lachten so stark es war fast unmöglich ihn ins Boot zu kriegen. Dann stellte er fest, daß er einen seiner Schuhe verlor und versicherte, daß es kein Verlust war, da sie irgendwie sehr alt waren. Am nächsten Tage als er mit dem Dinghy losfuhr und nach hinten schaute sah er seinen Schuh unter dem Boot auf tauchen, das war zu lustig.

Wir fanden raus dass wir in Isla Margarita Teak kaufen können so fuhren wir mit Jim in seinem Auto mit der Fähre zur Insel. Konnten aber kein Teak finden doch aber hatten wir Spass in all den tollen Läden einzukaufen. Wir lernten dass es auf Margarita keinen Mangel and Narhurngmitteln gibt, die hatten alles zu verkaufen. Das finden wir eigentlich schon echt komisch und wurnern uns was wirklich los ist.

Könnt Ihr das Gesicht inder Felswand sehen:

Unsere Kollegen auf Snow White sind inzwischen in Cartagena, Colombia angekommen und ich schwatzte mit ihr via Skype und natürlich versuchte ich Ihr zu erklären wo alles ist als ich ihren Mann im Hintergrund rufen hörte kommt doch hierher und zeigt es uns. Eigentlich gar keine schlechte Idee und nur vier Tage später sassen wir im Flugzeug unterwegs nach Cartagena. Wir hatten so viel Spass ihnen die Stadt zu zeigen und assen in den besten Restaurants. Es ist immer noch billiger auswerts zu essen denn zu hause zu kochen. Wieder dort zu sein brachte alle Erinnerungen zurück und wir freuen uns schon riesig im Februar wieder Cartagena anzusegeln. Die Strassen sind nächtlich mit den wunderbarsten Gerüchen von Gegrilltem gefüllt und wir fühlten uns sogleich zu hause. Die Altstadt hat sich nicht viel geändert doch aber Boca Grande, die zu vor sehr hohen Gebäude sehen nun wie Zwerge neben all den neuen Wolkenkratzern aus. Die Hitze war allerdings unerträglich da die Luftfeuchtigkeit sicher über 90% war, es fühlte sich wie eine Tonne auf unseren Schultern an.

Wir sind nun wieder zurück, Sid hat das Lackieren fertig gebracht und wir machen uns nun bereit nächste Wochen die Segel wieder hoch zu ziehen um uns einsame Buchten zu finden wo wir uns nach den langen 6 monatigen Arbetisstrapazen uns erholen können.
Diesen Sonneruntergang genossen wir am ersten Abend in von unserem B

Friday, June 01, 2007

Wieder in und auf Paradise

Es ist wieder höchste Zeit unseren Blogg zu aktualisieren, wir waren so beschäftigt dass ich es immer und immer wieder aufgeschoben habe. Das letzte ich berichtete war der Kampf mit den Bienenschwärmen, wir sind sie schlussentlich losgeworden. Sid kletterte in der Nacht auf den Masten hoch und klebte alle Löcher die er finden konnte zu. Drei Wochen später öffnete er sie wieder und wir hatten sofern keine Bienen mehr. Wir fanden aber raus dass weitere drei Boote Bienenprobleme hatten, muss die Jahreszeit dafür sein. Unser Nachbar meinte wir könnten doch die Feuerwehr anrufen um die Bienen loszuwerden. Abslolut nicht und der Grund, Denny hatte letztes Jahr einen Bienenschwarm im Masten und die Feuerwehr Benzin den Masten runter gossen, viel zu gefährlich.

Ein paar Tage nachdem uns Ernesto auf die Insel Boracho brachte kam unsere liebste Kollegin Kathy King, die nun in Costa Rica lebt, besuchen. Sie brachte ihre Kollegin Alley und vier Tage später kam auch ihr Sohn Adam aus Los Angeles an mit viel Butter für mich. Wir hatten soviel Spaß, Jim fuhr uns wieder nach Los Altos, auch wiederholten wir die Bootfahrt mit Emir und Carlos. Erinnert Ihr noch an die Höhle wo ich zwei Lichter durch die

Höhlendecke durchscheinen sah und nun die Kerzen der Manuela genannt werden? Dazumal erklährte uns Carlos dass einmal pro Jahr hier eine Zeremonie stattfindet für gutes Wetter für die Bauern und gutes Fischen für die Fischermänner. Unterwegs zur Höhle mit Kathy erklärte er mir, daß die dort heute eine Zeremonie haben und wir sie ja nicht verpassen können. Ich war föllig aufgeregt dass wir dabei teilnehmen konnten. Als wir schlussentlich bei der Höhle ankamen meinte er enttäuscht dass wir sie trotzdem verpasst haben doch dass wir einfach unsere eigen Zeremonie führen werden, damit brachte er eine Muschel hervor die die Form einer Flamme hat darauf stand Las Velas de Manuela (die Kerzen der Manuela) und überreichte mir die Muschel, das war echt süss von ihm.

Wir hatten eine ganz tolle Zeit am Schnorcheln und erforschten einige neue Plätze. Wir fanden auch die Delphine wieder, noch nie habe ich so viele Delphine gesehen. Die Mahlzeit im Inselrestaurant war wieder sehr schmackhaft und ich schaffte es diesesmal einige Leguane zu streicheln.

Das Kleine Kätzchen hatte sich bei uns schnell eingelebt nur leider konnte Tika nichts mit ihr anfangen. Wir wussten lange nicht ob es ein Männchen oder Weibchen war, so gaben wir noch keinen Namen.

Alley war vernarrt in das Kätzchen und beschloss es nach Costa Rica zu nehmen, doch später in der Woche wurde es uns bewusst wie schwierig es war das Kätzchen mitzunhemen und so blieb es wieterhin mit uns. Es schlief allerdings

jede Nacht mit Ally und gab uns den Frieden. Die Katze war genauso in sie vernarrt und ass gar Mahlzeiten mit ihr. Nach 10 tollen aber schnellen Tagen fuhren wir mit ihnen nach Caracas wo wir noch zwei Tage mit ihen berbrachten bevor sie wieder Nachhause flogen. Es war super sie bei uns zu haben und gab uns eine verdiente Pause von all der Bootsarbeitstrapazen.

Seither waren wir wieder ununterbrochen am Arbeiten und nach drei langen Wochen sind wir entlich soweit dass wir wieder aufs Boot ziehen können. Gerade zur rechten Zeit als wir vernahmen dass Norman der Hausbesitzer seine zweijährige Segeltourn abbricht und zurück kommt. Wir sind echt enttäuscht dass wir das Haus bis ende Jahr nicht mehr mieten können. Wenigsten waren wir rechtzeitig fertig. Heute ist unser letzter Tag im Hause, wir sind immer noch fleissig am einräumen was etliches mühsamer ist als alles aus dem Boote zu nehmen. Wir hatten genügend Zeit unsere sieben Sachen auszumisten und haben mehr freien Raum auf dem Boot. Ich habe neue Matratzen fürs Gästezimmer gemacht, sieht echt toll aus. Die Polstergruppe habe ich mich nicht gewagt da es etwas kompliziert war und habe einen

Spezialisten dazu angeheuert. Alles andere ist fertig genäht und Sid instalierte es auf dem Boot. Er erledigte auch eine unglaublich tolle Arbeit mit dem Lackieren, das Boot sieht innen wie neu aus. Wir müssen den Lack noch draußen neu machen und dazu fand ich einen Legeplatz in der Bahia Redonda Marina wo wir auf dem Stege stehen könne und lackieren, Sids Rücken ist überglücklich. Wir schätzen dass es uns zwei Wochen dauern wird und wir dann nach langen 5 1/2 Monagten entlich eine einsame Bucht anlaufen können und uns von den Strapazen zu erholen.

Das Kätzchen dass wir hofften ein Weibchen ist, ist ein Junge und da er so wild ist nannte wir ihn schlussentlich Taz Nibblebiteski (Sprich Thas, Tasmanischer Teufel = Taz, nibble = er knappert und bite = beisst und dann natürlich ski = das Ende unseres Namens). Tika konnte den Eindringling noch immer nich leiden, na sie könnte ja seine Ururururgrossmuter sein. Auch ist er für uns zu wild und das Boot ist eindeutlich zu klein für ihn und so fanden wir ihm eine tolle Familie.

Wir wollen ja auch keine neue Tierfamilie anfangen, Tika is ja auch schon 14 Jahre alt und wir werden zu Ländern segeln wo Haustiere in Quarantäne gehalten werden und das wollen wir nicht. Wir waren vernarrt in Tazy doch er musste gehen. Sharon und Dave kamen Jim und Jenny besuchen, sie wohnen in Merida, haben ein riesen Grundstück mit Affen, wilden Katzen und andere Tieren und nahmen Tazy an. Sie haben mehre Hunde und Taz machte Freundschaft mit dem kleinen Chihuahua der seine Grösse ist und auch nur 4 Monate alt ist. Die zwei spielen den lieben Tage lang und schlafen gar zusammen, richtig herzig das zu sehen und eine grosse Erleichterung für uns ein tolles Heim für ihn gefunden zu haben.

Das Leben im Haus war toll kam aber mit vielen Problemen. Nicht eine Woche ging vorbei ohne eine Glühlampe durchzubrennen. Wir stoppten zu zählen wieviele wir in den fünf Monaten austauschten. Vor drei Tagen explodierten zwei Einfassungen eine sprühte gar Funken, sehr gefährlich. Als Sid mit dem Motor arbeitete fand er eine Menge Korrosion, die wir zuvor nicht hatten. Hier haben wir eine Menge elektrischen Streustrom im Wasser, nicht gut für Boot. Auch, als er das Deck bemahlte hing der Anker im Wassser auf dem Boden und als wir in nach zehn Tagen raufbrachten war ein grosses Loch in den Sthal gefressen von Streustrohm. Auch ist das Haus mit Zuckerameisen investiert, eigentlich ist das ein Problem in jedem Haushalt hier. Vor einer Woche als wir im Bett lagen und einen Film anschauten mit einem Glässchen Rum spührte ich etwas über mich krabbeln, dachte aber zuerst nichts daran und wenig später nachdem ich eine Dusche nahm das selbe ich spührte wieder was über mich krabbeln. Sid machte das Licht an und tatsächlich hatte ich dutzende von kleinen Zuckerameisen überall an mir und mein Rumglass war voll mit denen, weiss nicht ob die ein Rumbad nehmen wollten oder den Rum mit mir teilen. Wir hatten noch nie welche Probleme mit Ungeziefer auf dem Boot doch seit je wir in Venezuela sind haben wir die Zuckerameisen. Es gibt hir auch ein anderes Ungeziefer die sie Holzmilbe nennen, die sind fast unsichtbar und krabbeln über alles hin. Sid hat das Boot mit Insektengift besprüht und besprüht, vorallem als es föllig leer war und trotzdem finden wir welche Zuckerameisen.


Hier sind noch welche Fotos vom Umbau ein paar Tage bevor wir wieder einzogen und Fotos mit dem neuen Paradise Namen.

Es ist ein Krampf wieder alles aufs Boot zu bringen und das Haus zu reinigen. Wir hatten eine tolle Zeit im Hause trotz der vielen Arbeit und genossen es in vollen Zügen, doch wir freuen uns wieder in unseren eigen vier Wänden zu leben in und auf Paradise.

Dieses Foto is von unserem letzten Sonnenuntergang von Hause nach einem Gewitter. Allerdings ist der Sonnenuntergang hinter der Kamera, was Ihr seht ist die Reflektion in den Wolken.

Nun noch etwas über Politik hier: Wir können immer noch nicht Fleisch, Huhn, Eier oder Butter kaufen, die Fleischgestelle in den Läden sind föllig leer. El Presidente setzte solch einen lächerlichen Preis dass niemand sie unter Kosten verkaufen will. Unser Lebensmittelladen hatte schon seit über 8 Wochen keine Eier zu verkaufen. Alle drei oder vier Wochen kann man Huhn im Laden finden steht aber lange in der Reihe und kann nur bis drei Hühner kaufen und in nur einer Stunde sind sie weg. Das gleiche gilt mit Fleisch und vorallem Butter. Milkprodukte fangen auch langsam an niedrig zu laufen und Mayonnaise gibts auch nur selten. Sobald etwas auf den Gestellen nicht mehr vorhanden ist wird es mit Ketchup oder Senf ersetzt. So ist es nicht all zu ungewöhnlich Reihen voll mit nur dem selben Produkt zu sehen, speziell Ketchup.

Momentan haben wir schlimme Aufstände überall in Venezuela. El Presidente verweigerte der RCTV der ältesten Fernseh und Radio Station einen neuen Vertrag. 80% von Venezuela schaut RCTV zu und sind emphört da nun all die Kinderstunden, Soap Operas und gutes Fernsehen ihnen weggenommen wurde. Wir haben nun grosse Aufstände und El Presidente erzählt nun seinen Leuten dass es Amerikas schuld ist und das die CIA die Razien mit Geld unterstützt. Unwahrscheinlich wie der Mann mid solchen Lügen so weit gekommen ist und weiter kommt und sein Land ruiniert. Er ist auf dem besten Wege Venezuela in ein Kuba zu verwandeln und niemand kann ihn daran verhindern. Wir sehen die letzten guten Tage von Venezuela, unser Herzen schmerzen für die Einheimischen.

Fals Ihr darüber lesen wollt hier ist ein link, ist aber in Englisch:

http://www.foxnews. com/story/ 0,2933,275912, 00.html#Question s